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5. November 2019

Kelkheim stellt drei neue Sicherheitsberaterinnen für Senioren vor

Bürgermeister Albrecht Kündiger begrüßte am 05.11.2019 bei einem Treffen im Magistratssitzungssaal des Rathauses drei weitere Sicherheitsberater für Senioren (SfS). In der Stadt sind nunmehr 13 SfS im Einsatz.

V.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, SfS Ulrike Langendorff, Leiterin des Sozialamtes Petra Mann, Bürgermeister Kündiger, SfS Rolf Burger, SfS Harald Teufl, Leiter Polizeistation Kelkheim Olrik Orzelski, SfS Michael Lörzer, SfS Petra Krause, SfS Susanne Herr, SfS Dagmar Lörzer sowie SfS Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk

Das freut den Bürgermeister, weil sich die Kelkheimer SfS mit zahlreichen Aktivitäten wie Infoständen und Vortragsveranstaltungen für die Sicherheit älterer Menschen einsetzen. Er lobte das Team und ganz besonders den hochengagierten SfS-Koordinator Rolf Burger.

Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski, der Leiter der Polizeistation Kelkheim, schloss sich dem Lob an und wies auf die Sinnhaftigkeit der Sicherheitsberatung für Senioren hin. Zwar gehe die Gesamtkriminalität seit Jahren zurück; jedoch würden die Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, wie die Trickbetrügereien, weiter steigen. Herr Orzelski gab zu, dass die Polizei mit ihrem Personal die notwendige Aufklärung der Senioren so nicht leisten könne.

Der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, Jürgen Moog, berichtete dass durch die Ausbildung von 15 neuen SfS im September 2019 nunmehr 119 SfS den Kommunen des Main-Taunus-Kreises zur Verfügung stehen. In 2018 führten die SfS des MTK ca. 6.500 Info-Gespräche, hielten über 150 Vorträge und betrieben ebenso viele Infostände. Die Kelkheimer SfS hatten erheblichen Anteil an diesen Aktivitäten. Vielen Dank dafür.

SfS Rolf Burger, der innerhalb der Kelkheimer SfS die Koordinationsfunktion mit großem Erfolg innehat, freute sich über die Verstärkung. Er bedankte sich seinerseits für die Unterstützung durch die Stadt Kelkheim, die Polizei und den Präventionsrat MTK. Außerdem stellte er den Zusammenhalt des Kelkheimer SfS-Teams, das Engagement aber auch die gemeinsamen Ausflüge wie zu Wasserschutzpolizei und zum Flughafen heraus. Neustes Projekt der Kelkheimer SfS ist ein Vortrag über die „Verkehrssicherheit der Senioren“, der mit Polizei und Präventionsrat abgestimmt wird.

Linkes Foto: SfS-Koordinator Rolf Burger (stehend), mittleres Foto v.l.: Die neuen Sicherheitsberaterinnen Petra Krause, Susanne Herr und Dagmar Lörzer

Die neuen SfS:

Susanne Herr ist 63 Jahre alt und war als Bankangestellte tätig. Ihre Motivation, SfS zu werden, rührt aus einer schwerwiegenden Trickbetrügerei in ihrer Nachbarschaft, bei der eine 83jährige Frau Opfer von „falschen Polizisten“ wurde.

Petra Krause ist 64 Jahre alt, gelernte Bankkauffrau und war in der Stadtverwaltung Kelkheim tätig. Sie wurde durch die Werbung der Stadt Kelkheim auf das Projekt SfS aufmerksam.

Dagmar Lörzer ist 68 Jahre alt und war Lacklaborantin. Durch ihren Ehemann Michael, der im Jahr zuvor als SfS ausgebildet wurde, lernte sie die Sicherheitsberatung kennen und schätzen.

Linkes Foto: Bürgermeister Kündiger überreicht den neuen SfS Petra Krause, Susanne Herr und Dagmar Lörzer die SfS-Ausweise; rechtes Foto v.l.: Die Kelkheimer SfS Rolf Burger, Ulrike Langendorff, Michael Lörzer, Susanne Herr, Petra Krause, Rosemarie Sprungk, Harald Teufl, Karl-Heinz Sprungk und Dagmar Lörzer

Wir wünschen den neuen Sicherheitsberaterinnen alles Gute für die wichtige und notwendige Aufklärungsarbeit zum Schutz der Senioren vor den fiesen Diebstahls- und Betrugsmaschen.

Jürgen Moog

1. November 2019

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zur „Sicherheit im Alter“ in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Mitte

Am Freitag, 1. November 2019, 09:00 bis 12:30 Uhr betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Petra Krause, Rolf Burger, Helmut Loos und Karl-Heinz Sprungk, in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Stadtmitte einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen.

Linkes Foto: Leiter der Polizeistation Kelkheim Olrik Orzelski (2. v.l.), mittleres Foto v.l.: Sicherheitsberater Helmut Loos, Karl-Heinz Sprungk und Petra Krause, rechtes Foto v.r.: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk und Helmut Loos

Vor allem ging es dabei um das Verhalten am Geldautomaten, Enkeltrick und „Falsche Polizisten“.

Viele Kunden nutzten gerne die Möglichkeit, sich anhand von Videomaterial über Tricks am Geldautomaten sowie anhand von Original-Telefonmitschnitten der Gespräche zwischen Betrüger und Betrogenen in Sachen Enkeltrick und „Falsche Polizisten“ zu informieren.

Der ebenfalls anwesende Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski, unterstützte die Sicherheitsberater bei den insgesamt 40 Beratungsgesprächen mit aktuellen Informationen.

Rolf Burger

21. Oktober 2019

Sicherheitsberater informierten im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte über Sicherheit im Alter

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf, Petra Krause, Harald Teufl. Helmut Loos, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, betrieben am 21.10.2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Foyer des Gesundheitszentrums einen Informationsstand zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug.

V.l.: Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Helmut Loos, Petra Krause, Harald Lörzer, Ulrike Langendorff und Rolf Burger

Schwerpunkte waren der Enkeltrick, „Falsche Polizisten,“ falsche Gewinnversprechen und Taschen- und Trickdiebstahl. Es wurden Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt sowie ein Video, welches den Trickdiebstahl einer Geldkarte zeigt. Außerdem wurde die Kelkheimer Sicherheitsschlinge und die Notfalldose vorgestellt.

Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski, unterstützt.

50 Personen nahmen die Gelegenheit wahr, sich ausgiebig über die Sicherheit zuhause und in der Öffentlichkeit zu informieren. Sie erhielten die Besucher entsprechendes Info-Material sowie Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können.

Rolf Burger

9. Oktober 2019

Informationsstand zur Wohnungseinbruchsprävention und zur Sicherheit im Alter in Kelkheim

Die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Jürgen Seewald informierten am 09.10.2019, von 09:00 bis 13:00 Uhr auf dem Wochenmarkt in der neuen Stadtmitte mit entsprechendem Anschauungsmaterial über das Thema Wohnungseinbruch. Die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger wurden zur Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch sensibilisiert.

V.l.: Leiter Polizeistation Kelkheim Olrik Orzelski, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Kriminalhauptkommissar Andreas Haase vom Einbruchskommissariat sowie die Sicherheitsberater für Senioren Helmut Loos, Harald Teufl, Susanne Herr und Petra Krause

Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren, die über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen aufklärten, wie den Enkeltrick und falsche Polizisten.

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski, nutzte die Gelegenheit, um seinen Mitarbeitern das Präventionsprojekt Sicherheitsberatung für Senioren und natürlich auch die Sicherheitsberater vorzustellen.

Zahlreiche Bürger ließen sich zu den beiden Präventionsthemen beraten und nahmen das angebotenen Infomaterial gerne an.

Rolf Burger

15. September 2019

Sicherheitsberater für Senioren bei VKS-Erlebnismesse Kelkheim

Zum zweiten Mal wirkten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren am 15.09.2018 mit einem Infostand zur Sicherheit im Alter auf der VKS-Erlebnismesse im Rahmen der Kelkheimer Möbeltage in der Stadthalle Kelkheim mit. Seit vier Jahren organisieren die Vereinigung Kelkheimer Selbständiger und der Handwerker- und Gewerbeverein gemeinsam die Möbeltage, den verkaufsoffenen Sonntag und die Erlebnismesse. In der Stadthalle boten die Aussteller attraktive Messeangebote aus den Bereichen Beratung, Dienstleistung Beauty, Gesundheit, Gourmet, Wein, Spirituosen, Reisen, Handel, Handwerk, Lifestyle und Wellness.

Der Stand der Sicherheitsberater war diesmal mitten in der Stadthalle aufgebaut und wurde hoch frequentiert.

Linkes Foto: v.r. die Sicherheitsberater für Senioren Renate Schessner, Michael Lörzer und Rolf Burger; mittleres Foto: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk im Beratungsgespräch

Die Sicherheitsberater Rainer Brackmann, Rolf Burger, Michael Lörzer, Renate Schessner und Karl-Heinz Sprungk informieren von 10:00 bis 18:00 Uhr über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür. Die Informationen zu den diversen Betrugs- und Diebstahlsmaschen wurden durch einschlägige Videos und Original-Telefonmitschnitten untermauert.

Angekündigt über Lautsprecher vom Vorsitzenden der VKS-Kelkheim, Rainer Brestel, demonstrierte Rolf Burger jeweils um 12:00, 14:00 und 16:00 Uhr auf der Freifläche vor der Stadthalle, wie Reisegepäck und Handtaschen mit der „Kelkheimer Sicherheitsschlinge“ im Kfz gesichert werden können. Diese Idee erzeugte großes Interesse und kam immer wieder gut an.

Außerdem zeigte Herr Burger an seinem Auto Tricks, wie Kfz durch Diebe manipuliert werden, mit dem Ziel, den Fahrer aus dem Auto zu locken. Ein Geldschein an der Windschutzscheibe, krachende Geräusche beim Anfahren oder auch ein Passant, der einen auf einen Schaden am Auto aufmerksam machen will, sollte uns nicht gleich dazu veranlassen, das Fahrzeug zu verlassen. Es könnte ein übler Trick sein!

Linkes Foto: Rolf Burger (r.) demonstriert wie man auf der Beifahrerseite mit der "Kelkheimer Sicherheitsschlinge" eine Handtasche sichert, li. Sicherheitsberater Günther Bredefeld; mittleres Foto: Sicherung von Koffern im Kofferraum; rechtes Foto: Rolf Burger zeigt die Muster der Blindenführungshilfen an Gehwegen, r. Vorsitzender der VKS Kelkheim Rainer Brestel

Mit einem großen selbst gemalten Poster konfrontierte Rolf Burger die Besucher mit einer, wie er sagte, Herzensangelegenheit. Er machte mit dem Poster auf die Bodenindikatoren für Blinde aufmerksam, die insbesondere an Kreuzungen und Überwegen auf dem Boden aufgebracht sind, und damit für die Blinden eine wichtige Orientierungshilfe darstellen. Dies Flächen dürften keinesfalls zugeparkt werden. Da der weit überwiegende Teil der Zuhörer überhaupt nicht die Bedeutung dieser Blindenführungshilfen kannte, besteht hier Infobedarf. Die Kelkheimer Sicherheitsberater werden die Bodenindikatoren für Blinde in ihr Info- und Beratungsprogramm aufnehmen

Die über 80 Informations- und Beratungsgespräche mit jungen und älteren Menschen über den langen Zeitraum von acht Stunden waren für alle Beteiligte aufschlussreich und hoffentlich nachhaltig. Sie tragen mit dazu bei, dass sich die potenzielle Opferzahl entsprechend reduziert.

Für die Messe- und Möbeltage war der Infostand eine Bereicherung. Ein besonderes Lob für die Kelkheimer Sicherheitsberater – auch von anderen Standbetreiber!

Jürgen Moog

4. September 2019

Sitzung des Präventionsrates der Stadt Kelkheim (Taunus)

Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Albrecht Kündiger

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim (Bericht der Polizei)

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Olrik Orzelski stellt kurz die Kriminalitätsstatistik 2018 für Kelkheim vor. Zusammenfassend ist für Kelkheim und dem Main-Taunus-Kreis zu berichten:

Rückgang der Gesamtkriminalität im MTK

  • Aufklärungsquote weiter auf hohem Niveau mit 59.7%
  • Der Main-Taunus-Kreis ist ein sicherer Kreis.
  • Kelkheim ist die drittsicherste Kommune im MTK.

Dies führt er unter anderem auf die gute Zusammenarbeit zwischen Polizei, städtischer Ordnungspolizei (Nachthipos), mobiler Jugendarbeit sowie dem Präventionsrat, insbesondere mit dessen Sicherheitsberatern für Senioren, zurück.

Die Straftaten sind in Kelkheim um 76 Fälle auf 880 Fälle gesunken.

An vorderster Stelle der Kriminaldelikte stehen nach wie vor die Sachbeschädigungen, gefolgt von leichten Körperverletzungen, Rauschgiftdelikte, Ladendiebstahl und Diebstahl in/aus Kfz. Der Wohnungseinbruch ist mit 34 Fällen und einer Versuchsquote von 64,7% auf Platz 7 zurückgefallen.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Herr Moog berichtet, dass die Prävention Früchte trägt (Z.B. Sachbeschädigung: Rückgang von 143 auf 111 Fälle und die hohe Versuchsquote beim Wohnungseinbruch). Dennoch darf man nicht nachlassen. Zu Beginn des Herbstes wird wieder der Fokus auf die Wohnungseinbruchsprävention gelegt. Hierfür ist am 9.10.2019 die jährliche Aktion auf dem Kelkheimer Wochenmarkt geplant.

Herr Moog lobt den regen Austausch zwischen Polizei, Ordnungspolizei, Mobiler Jugendarbeit und Jugendarbeit als wichtigen Erfolgsfaktor zur Minimierung der Jugenddelinquenz sowie die Aktionen der Sicherheitsberater für Senioren gegen die Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Am 13. und 14.09.2019 werden für den gesamten Kreis 16 weitere Sicherheitsberater für Senioren ausgebildet, 3 davon für Kelkheim. Auch wurden wieder die Ordnungspolizisten im Umgang mit jungen Leuten geschult.

Das Privatgymnasium Dr. Richter erhielt mit sechs weiteren Schulen das bewährte Farbleitsystem, welches schnelle Orientierung im Notfall liefert.

Bei der Belobigung von Bürgern durch den Landrat waren zwei Kelkheimer Bürger dabei.

Das Projekt „save my grandma“ ist evaluiert und steht zur Umsetzung in den weiterführenden Schulen im MTK bereit. Hierbei lobt er den Einsatz für Sicherheitsberaterin Rosi Sprungk, die in Hofheim zum Gelingen des Projektes beigetragen hat, und in den Schulklassen hervorragend authentisch berichtet hat. Gemeinsam mit der Polizei wurden die Schülerinnen und Schüler der  8. Schulklassen informiert, wie sie ihre Großeltern vor Trickbetrügern schützen können. Enkel haben oft einen besseren Draht zu den Großeltern, als die Kinder zu den Eltern.

In diesem Zusammenhang berichtet Herr Moog, dass in 2017 über 800 Betrugsanrufe (Enkeltrick und Falsche Polizisten) gemeldet wurden, 11 davon waren erfolgreich. Die Betrüger ergaunerten 654.000 Euro. In 2018 waren es rund 500 gemeldete Betrugsanrufe, darunter 8 erfolgreiche mit einem Schaden von 214.000 Euro.

Bericht der Sicherheitsberater für Senioren

Bürgermeister Kündiger dankt Herrn Burger und seinem Team für die hervorragende aktive Arbeit. Herr Burger gibt den Dank für die gute Zusammenarbeit zurück, auch an Herrn Orzelski und Kollegen. Über 750 Kontakte mit älteren, aber auch mit jüngeren Leuten fanden statt. Vorträge in Kirchengemeinden, aber auch Informationsstände in Geschäften und Banken wurden zur Vermeidung von Trickbetrügereien geführt.

Die 10 ehrenamtlichen SfS, 3 Frauen und 7 Herren, in Kürze von 3 weiteren Frauen unterstützt, haben über 2000 Notfalldosen verteilt. Zum Ende des Jahres wird der Betrag von über 2000 Euro an die Sozialstation überreicht. Das ist eine tolle Leistung. Er berichtet von Fortbildungsveranstaltungen, wie Gewalt in der Paarbeziehung und privaten Aktivitäten. Die Prävention wird in enger Zusammenarbeit bedarfsgerecht ausgebaut in Richtung Verkehrsinformation, wie z.B. die Erklärung der Bodenindikatoren mit Noppen und Rillen für Blinde, insbesondere an Kreuzungen und Fußgängerüberwegen.

Auch bei der VKS-Erlebnismesse sind die SfS mit einem Stand vertreten und führen mit Sonderaktionen die Kelkheimer Sicherheitsschlinge vor.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger mit den Bodenindikatoren für Blinde; rechtes Foto: v.l. stellvertr. Leiterin des Amtes für Jugend und Integration Katya Hengen

Informationen über Kelkheimer Projekte der Jugendarbeit sowie der Arbeit im Geflüchteten

Frau Hengen geht auf den bestens gelaufenen du & ich-Tag ein. Vom 22.-29.9. findet die Interkulturelle Woche statt. Die Broschüre hierzu wird an alle verteilt. Ganzjährig ist das Amt für Jugend und Integration aktiv im Bereich der Jugendarbeit und Betreuung wie auch in der Zusammenarbeit mit den Geflüchteten. Derzeit sind 56 anerkannte Geflüchtete in städtischen oder von der Stadt angemieteten Gebäuden untergebracht und suchen eine Wohnung und eine Arbeitsmöglichkeit. Dazu kommen noch nicht anerkannte Geflüchtete, z.B. in der Gemeinschaftsunterkunft Frankfurter Straße. Aktuell gestaltet es sich schwierig, die damals minderjährigen unbegleiteten Geflüchteten zu betreuen. Hier sind enge Absprachen mit allen Behörden nötig.

Frau Hengen berichtet von Projekten, wie Sportcoaches oder dem Cannabis-Parcours.

Weitere Kelkheimer Projekte

Herr Weide von der Mobilen Jugendarbeit erklärt den Cannabis-Parcours, bei dem fünf Stationen vor allem die Probleme und Gefahren von Cannabis-Konsum näherbringen sollen.

Linkes Foto: Hans Weide, mobile Jugendarbeit (2. v.l); rechtes Foto: v.l. Sicherheitsberaterinnen Petra Krause und Rosemarie Sprungk

Er berichtet von dem großen Erfolg des Kraftsportangebotes und des BMX-Forums am 22.09. mit Grillfest sowie des Samstagsfußballs in der Fischbacher Sporthalle. Auch auf der Kerb in Münster und Fischbach wird die Mobile Jugendarbeit anwesend sein, wie auch am Rosenmontagszug und bei „Sauberes Kelkheim“ im Oktober am Unterstand in Hornau. Auch werden Geflüchtete bei Gängen unterstützt, wie zur Schuldnerberatung.

2-3-mal in der Woche werden die Jugendlichen an ihren Treffpunkten aufgesucht. Dabei sind auch die wilden BMX-Parcours hinter der Eichendorffschule und hinter der Gesamtschule bekannt.

Weitere Punkte werden gemeinsam mit den Nachthipos besucht.

Frau Mann berichtet von der ersten erfolgreichen Handy-Sprechstunde, die mit 45 Seniorinnen und Senioren bestens besucht war. Der nächste Termin ist am 16.09.2019.

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Bürgermeister Kündiger berichtet von dem in der politischen Diskussion stehenden Vorschlag, ein Alkoholverbot in der Stadtmitte einzuführen. Herr Beine erläutert kurz den Antrag der CDU, der aus einer Bürgerumfrage entstand. Ideen, wie hier präventiv gearbeitet werden kann, werden gerne angenommen. Das Beleuchtungskonzept könnte überdacht werden, wie auch die Änderung der Blumenkübel, dass keine Sitzmöglichkeit mehr besteht. Auch könnte der Platz für die Zielgruppe Mütter mit Kindern umgestaltet und mit Spielgeräten ausgestattet werden. Frau Polydore und Herr Moog bitten um Beteiligung des Präventionsrates bei einer möglichen Umgestaltung.

Die 35 Teilnehmer der Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Nächster Termin:

Das nächste Treffen ist für Mittwoch, 3. Juni 2020, um 18.00 Uhr geplant.

Christine Michel

2. September 2019

Beratung zur Sicherheit im Alter in der Frankfurter Volksbank in Kelkheim

In der Frankfurter Volksbank in Kelkheim betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Michael Lörzer, Helmut Loos und Rolf Burger, einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Themen waren diesmal das richtige Verhalten am Geldautomaten, Enkeltrick und Falsche Polizisten sowie die Gefahren vor Einkaufszentren.

Mittleres Foto v.l.: Sicherheitsberater Helmut Loos, Stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Jörg Zollmann, der die Sicherheitsberater temporär unterstützte, sowie die Sicherheitsberater Michael Lörzer und Rolf Burger

Mittels Roll-up wurde auf die Aktion hingewiesen. Es wurden Tipps gegeben, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Entsprechendes Informationsmaterial wurde verteilt. Insgesamt kam es zu 45 Beratungsgesprächen.

Rolf Burger

30. August 2019

Zehnter “du & ich -Tag“ Kelkheim – mit dabei: Polizei, Sicherheitsberater für Senioren und Präventionsrat

Zum zehnten Mal fand am Freitag, dem 30. August 2019, von 14:00 bis 18:00 Uhr auf dem Marktplatz in Kelkheim der „du & ich Tag“ statt.

Linkes Foto: Bürgermeister Albrecht Kündiger eröffnet den 10. "du und ich - Tag"; rechtes Foto: "Circle", die Band des Dr. Richter-Gymnasiums

Wie es zu dem besonderen Präventionsprojekt kam

In 2010 kam es in der damals neuen Stadtmitte zu Ärger zwischen den dort wohnenden Senioren und jungen Leuten. Diese waren über die Tiefgarage in die Seniorenresidenz eingedrungen, hatten Bewohner erschreckt und Wände beschmiert. Auch auf dem Marktplatz selbst war die Distanz zwischen Alt und Jung groß. Die daraus erwachsenen Probleme gingen zu Lasten der Lebensqualität aller. Einige der älteren Menschen empfanden sogar Angst vor der Jugend. Aus einer damals einberufenen Gesprächsrunde mit allen Beteiligten erwuchs die Idee eines Austauschs zwischen Jung und Alt. Dies mündete in eine Initiative des Sozialarbeiters Andreas Henke von der Mobilen Jugendarbeit in Kelkheim und Liederbach und der Leiterin des Büros für bürgerschaftliches Engagement Marianne Waetzmann, einen Generationentreff mit Musik, Spielen und Informationen zu organisieren. Damit war der “du und ich-Tag …für mehr Miteinander!” geboren, der seine Premiere am 3. September 2010 feiern konnte.

Ein Foto vom Redakteur der Kelkheimer Zeitung Peter Hillebrecht zum fünften "du und ich - Tag" am 11.07.2014 mit dem Rollstuhlparcours für junge Leute, um die Probleme (und Perspektiven) der Älteren kennenzulernen

Ziel des „du & ich-Tages˝

Mit dem „du & ich – Tag“ ist beabsichtigt, das Zusammentreffen der Generationen und Kulturen zu ermöglichen und zu unterstützen. Mittels verschiedener Stände wird ein Eintauchen in andere Lebenswelten ermöglicht und ein Dialog zwischen den Generationen und Kulturen hergestellt. Dadurch wird das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt.

Akrobatische Vorführung der Breakdance Gruppe

Diverse kommunale Institutionen beteiligen sich mit eigenen Angeboten und tragen damit zu einem bunten Fest bei.

Am „du&ich-Tag” können Distanz und Entfremdung mit verschiedenen Aktionen sowie an Spiel- und Informationsständen überwunden und Dialoge zwischen Generationen und Kulturen in Gang gesetzt werden.

Mitwirkende

Es handelt sich um eine Veranstaltung der Stadt Kelkheim (Taunus) in Zusammenarbeit mit:  Beratungsstelle „Älter werden in Kelkheim”, Bürgerstiftung, Büro für bürgerschaftliches Engagement, Eurodesk, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Kelkheim (Taunus), Fachstelle für Suchtprävention Main-Taunus-Kreis, Hospiz-Verein-Kelkheim e.V., K&S Seniorenresidenz, Lichtblick, Malteser Hilfsdienste e.V., Miteinander leben in Kelkheim e.V., Mobile Jugendarbeit Kelkheim und Liederbach, Museum Kelkheim, Ordnungsamt, Polizei Kelkheim (Taunus), Präventionsräte Kelkheim (Taunus) und MTK, Privatgymnasium Dr. Richter, Sportland Hessen, Städtische Jugendarbeit Kelkheim (Taunus), Stationäre Jugendhilfe Eppenhain Jugendberatung und Jugendhilfe e.V., Sicherheitsberater für Senioren und Steuerungsgruppe Fair-Trade Kelkheim (Taunus)

F.E.I.N.-Codierung

Die Polizeistation Kelkheim beteiligte sich erneut mit der Codierung von Fahrrädern am Gelingen des Nachmittags. Vorbestellung sowie einige spontane Vorsprachen der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Rädern, sorgten für viel Arbeit an der Codiermaschine.

Vor Ort mussten die Eigentümer den Beamten einen Eigentumsnachweis (Rechnung) und den Personalausweis vorzeigen. Erst nach weiterer Überprüfung der Fahrräder in den polizeilichen Auskunftssystemen wurden diese auch codiert! Auch gaben die Beamten den Festbesuchern gerne Auskunft über das System und teilten Informationsmaterial aus. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an dem System, stellten viele Fragen und beobachteten die Beamten bei ihrer Arbeit.

Nach Erfassung und Überprüfung des zu codierenden Fahrrades durch den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Olrik Orzelski, erfolgte das Einrichten und Codieren der Fahrräder durch Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann, Kriminalkommissaranwärterin Miriam Loer und Polizeioberkommissar Dietmar Volkmar (mittleres Bild von links)

Das System der F.E.I.N.-Codierung beruht auf einer einfachen Verschlüsselung der persönlichen Adress-Daten der Fahrradeigentümer. Durch diese Daten wird ein Buchstaben- und Zahlencode generiert. Der Code wird an einer gut sichtbaren Stelle in den Rahmen eingraviert, so dass dieser für vermeintliche Diebe direkt erkennbar und zugleich abschreckend ist!

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass der Code z.B. bei einer Polizeikontrolle durch die Beamten decodiert werden kann. So wird direkt festgestellt, ob der Radfahrer auch der Eigentümer ist. Sollte das Fahrrad gestohlen worden sein, kann es so sichergestellt und dem Eigentümer wieder ausgehändigt werden.

Insgesamt wurden diesmal 13 F.E.I.N.-Codierungen an Fahrrädern durchgeführt.

Sicherheitsberatung für Senioren

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren, Rolf Burger, Michael Lörzer, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Harald Teufl, beim „du & ich-Tag“, zahlreiche Gespräche über die Sicherheit im Alltag führen.

Viel los am Infostand der Sicherheitsberater für Senioren

Schwerpunkt waren die Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie falsche Polizisten, Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen und Taschen- und Trickdiebstahl. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger demonstriert der angehenden Sicherheitberaterin Petra Krause und der Leiterin des Dr. Richter-Gymnasiums Marion Polydore den Trick mit der Plastikflasche am Fahrzeug; mittleres Foto: Sicherheitsberater Harald Teufl führt die Kelkheimer Schlinge vor; rechtes Foto: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog berät Pfarrer Klaus Waldeck zur Prävention von Trickdiebstählen und -betrügereien zum Nachteil älterer Menschen

Außerdem hatten die Sicherheitsberater die Erlaubnis einen Pkw neben ihrem Infostand abzustellen. Hieran demonstrierten sie, mit welch fiesen Methoden Autofahrer veranlasst werden, das Fahrzeug zu verlassen. Dazu gehören die lauten Geräusche einer Plastikflasche, die zwischen Reifen und Kotflügel eingeklemmt ist. Oder Zettel an Windschutz- und/oder Heckscheibe. Dies geschieht Immer mit dem Ziel, dass die Autofahrer ihr Fahrzeug verlassen. Die Täter können so Gegenstände aus dem Fahrzeug oder sogar das ganze Fahrzeug entwenden.

Darüber hinaus führten die Sicherheitsberater die sogenannte Kelkheimer Schlinge vor, wie z.B. eine Tasche mittels Schnur und Karabinerhaken im Fahrzeug gegen die überraschende Wegnahme gesichert werden kann.

V.l.: Sicherheitsberaterin Rosemarie Sprungk, Sicherheitsberater Rolf Burger, Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Ordnungspolizist Patric Klomann, Ordnungspolizist Tarik Dardour, Stellvertr. Leiterin des Ordnungsamtes Karina Töppler, Stellvertr. Leiter Polizeistation Kelkheim Jörg Zollmann, Polizeioberkommissar Dietmar Volkmar, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Bürgermeister und Vorsitzender des Präventionsrates Kelkheim Albrecht Kündiger, Leiter der Polizeistation Kelkheim Olrik Orzelski, Leiter Ordnungsamt Torsten Kleipa, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog und Kriminalkommissaranwärterin Miriam Loer

Info-Stand des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis

Unterstützt wurden die genannten Informationsstände durch die Geschäftsführer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis, Peter Nicolay und Jürgen Moog. Diese stellten Projekte des Präventionsrates wie „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“ und Prüfen von Wohnhäusern vor und boten vielfältiges Informationsmaterial und Giveaways in Sachen Prävention an.

Leider fehlte diesmal der polizeiliche Berater, so dass leider keine Exponate zur Verfügung standen, um anschaulich über Sicherungsmöglichkeiten an Haus und Wohnung zu informieren.

Jürgen Moog

18. August 2019

Infostand auf dem Altstadtfest in Kelkheim-Münster zur „Sicherheit im Alter“

Die Kelkheimer Sicherheitsberater, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Harald Teufl, waren am 18.08.2019 beim Münsterer Altstadtfest mit einem Infostand vertreten.

Linkes Foto v.l.: Sicherheitsberater Harald Teufl, Sicherheitsberaterin Rosi Sprungk und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk

An diesem Tag konnten nahezu 30 Personen über die Vorgehensweise der Trickbetrüger bei verschiedenen Alltagssituationen gewarnt bzw. aufgeklärt werden. Entsprechendes Infomaterial wurde an die Interessenten übergeben und diesem Zusammenhang weitere Notfall-Dosen verteilt.

Rosi Sprungk

1. August 2019

Beratung zur Sicherheit im Alter in der Nassauischen Sparkasse in Kelkheim

In der Nassauischen Sparkasse in Kelkheim betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Michael Lörzer und Karl-Heinz Sprungk, einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien wie den Enkeltrick und Falsche Polizisten zu warnen. Mittels Roll-up wurde auf die Aktion hingewiesen.

Die Sicherheitsberater v. l.: Karl-Heinz Sprungk und Michael Lörzer

Es wurden Videos über Trickdiebstähle und Betrügereien am Geldautomaten gezeigt. Dabei wurde auch das Verhalten am Geldautomaten bei Überweisungen thematisiert und die Kelkheimer Sicherheitsschlinge vorgestellt.

Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk (links) im Beratungsgespräch

Natürlich wurden Tipps gegeben, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Entsprechendes Informationsmaterial wurde verteilt. Ca. 45 Besucherinnen und Besucher nutzten das Beratungsangebot.

Rolf Burger

23. Juli 2019

Sicherheitsberater hielten Vortrag über Sicherheit im Alter im Kelkheimer Gasthaus „Zum Goldenen Löwen“

Die Kelkheimer Sicherheitsberater Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, informierten am 23.07.2019 im Gasthaus “Zum Goldenen Löwen” 24 interessierte Bürger über diverse Vorgehensweisen der Trickbetrüger. Schwerpunkt des Vortrages waren Anrufe von “Falschen Polizisten”, der “Enkeltrick”, falsche Gewinnversprechen u.ä. sowie das richtige Verhalten am Geldautomaten. Zu diesen Themen wurden Videos sowie Originalmitschnitte von Telefongesprächen vorgespielt.

Darüber hinaus wurde das Thema “Taschendiebstahl” erörtert, welcher durch leichtsinniges Verhalten der Opfer begünstigt wird. Außerdem wurde die Notfalldose vorgestellt und ausgegeben sowie Info-Material verteilt.

Rolf Burger

17. Juli 2019

Sicherheitsberater für Senioren informierten auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Michael Lörzer, Helmut Loos, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger informierten am 17.07.2019, von 08:30 bis 12:30 Uhr auf dem Wochenmarkt Kelkheim in Höhe der Taunus Sparkasse über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Polizisten sowie Taschen- und Trickdiebstahl.

Linkes und mittleres Foto: Sicherheitsberater Helmut Loos in Beratungsgesprächen, rechtes Foto: Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Olrik Orzelski, beantwortet Fragen von Bürgern

Im Zusammenhang mit der Sicherheit rund ums Auto zeigten die Sicherheitsberater den Einsatz einer Sicherheitsschlinge, um Handtaschen und Reisegepäck im Kfz zu sichern. Außerdem wurde die Notfalldose erklärt und gegen eine Schutzgebühr ausgegeben. Die Bürger erhielten entsprechendes Informationsmaterial, und es wurden ihre Fragen zur Sicherheit ausführlich beantwortet. Unterstützung erhielten die Sicherheitsberater zeitweise durch den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Olrik Orzelski.

Insgesamt wurden 45 Bürgerinnen und Bürger beraten.

Rolf Burger

24. Mai 2019

Kelkheimer Sicherheitsberater zu Gast bei der Wasserschutzpolizei in Mainz-Kastel

Vor Kurzem durften die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren einen Einblick in die so wertvolle Arbeit der Wasserschutzpolizei erhalten. Die Sicherheitsberater für Senioren sind in den Präventionsrat der Stadt Kelkheim (Taunus) integriert und leisten als von der Polizei geschulte Ehrenamtliche einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Seniorinnen und Senioren vor Trickbetrug wie dem Enkeltrick.

Nach der freundlichen Begrüßung auf dem idyllisch gelegenen Gelände in Mainz Kastel wurden die SfS umfassend über die vielfältigen Aufgaben informiert. Rund 33 Beamtinnen und Beamte sorgen dort rund um die Uhr für die Sicherheit der Schifffahrer und Besucher.

Ein Schwerpunkt der Aufgaben der Wasserschutzpolizei liegt dabei auf den großen Wasserstraßen Rhein und Main, die jährlich von ca. 65.000 Binnenschiffen befahren werden. Nicht zu unterschätzen ist allerdings auch der hohe Freizeitwert der hessischen Binnenwasserstraßen, der auf allen Wasserstraßen zu steigenden Zahlen im Bereich der Sportschifffahrt und der Nutzung ufernaher Räume für Freizeitaktivitäten führt.

Höhepunkt bei der Führung war die Besichtigung des großen Patrouillen-Bootes. Ein Polizei-Beamter muss viele Prüfungen durchlaufen, um das 900.000 Euro wertvolle und mit fast 1000 PS starke antrittsschnelle Boot steuern zu dürfen.

Ein Dank gilt den Polizistinnen und Polizisten der Wasserschutzpolizei für die freundlichen Begrüßung und die interessanten Gespräche. Ein ganz besonderer Dank geht an den Polizeidirektor des Main-Taunus-Kreises, Herr Urban Egert, der den Kontakt herstellte.

Es war ein sehr schöner Tag!

Christine Michel, Präventionsrat Kelkheim

18. Juni 2019

Sicher im Alter – Vorträge der Kelkheimer Sicherheitsberater in der Evangelischen Kirchengemeinde Fischbach

In der Evangelischen Kirchengemeinde St. Johannes in Fischbach hielten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Michael Lörzer, Helmut Loos und Rolf Burger, am 18.06.2019, von 19:30 bis 21.00 Uhr Vorträge über Straftaten, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden.

V.l.: Die Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Michael Lörzer und Helmut Loos

Themen waren Enkeltrick, falsche Polizisten, Tricks an der Haustür wie falsche Handwerker und Ausnutzen der Hilfsbereitschaft. Die diversen Betrugsmaschen wurden mit Videos untermauert.

Sicherheitsberater Michael Lörzer informiert über aktuelle Betrugsmaschen

Natürlich wurden Tipps gegeben, wie man vermeiden kann, selbst Opfer zu werden.

Außerdem wurde die Notfalldose wird vorgestellt und einschlägiges Info-Material zur Verfügung gestellt.

Rolf Burger

2. April 2019

Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren referierten über die Gefahren an der Haustür und im Internet

Am 02.04.2019 waren die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren nun schon zum 3. Mal Gast bei den Seniorenfreunde der fraport A.G. am Flughafen Frankfurt.

Die gut 90 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung wurden mit zwei wichtigen Themenbereichen aus dem Spektrum der Trickdiebstähle und -betrügereien zum Nachteil älterer Menschen konfrontiert.

Herr Meyer, "Seniorenarbeit fraport", führt durch das Programm

Sicherheitsberater Michael Lörzer referierte anhand von Powerpoint-Folien über die “Sicherheit am PC“. Die zahlreichen Nachfragen der Teilnehmer zeigten wie groß die das Interesse an diesem Thema und leider auch die Ängste vor Betrügereien sind.

Sicherheitsberater Michael Lörzer spricht über die Gefahren im Internet und speziell am PC

Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger sprachen die Gefahren an der Haustüre an, u.a. falsche Handwerker, Ausnutzen der Hilfsbereitschaft (Zetteltrick, Bitte um Glas Wasser, Telefonieren pp.) und die unseriösen Haustürgeschäfte.

Die Sicherheitsberater Günther Bredefeld und Helmut Loos führten zahlreiche Beratungsgespräche

Die als Sicherheitsberater ausgebildeten ehemaligen Polizeibeamten, Günther Bredefeld und Helmut Loos, informierten die über 90 Besucher an einem für uns aufgebauten Info-Stand.

Dabei stellten die Senioren viele Fragen. Die entsprechenden Tipps, wie man vermeiden kann, selbst Opfer zu werden, aber auch das angebotene Infomaterial, wurden von den Besuchern gerne angenommen.

Rolf Burger

8. April 2019

Kelkheimer Sicherheitsberater im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk, Günther Bredefeld und Rolf Burger, betrieben am 08.04.2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Foyer des Kelkheimer Gesundheitszentrums einen Informationsstand zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug.

Linkes Foto: Die Sicherheitsberater Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk in Beratungsgesprächen; rechtes Foto: Sicherheitsberater Günther Bredefeld

Die Schwerpunkte des Beratungsteams waren der Enkeltrick, „Falsche Polizisten,“ falsche Gewinnversprechen und Taschen- und Trickdiebstahl. Hierzu wurden Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt. Natürlich erhielten die Besucher entsprechendes Info-Material sowie Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können. Außerdem wurden die Kelkheimer Sicherheitsschlinge und die Notfalldose vorgestellt und ausgegeben.

Bilanz der Veranstaltung: 58 Beratungsgespräche und Ausgabe von 51 Notfalldosen

Rolf Burger

30. März 2019

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug im toom-Baumarkt Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Rolf Burger, Ulrike Langendorf und Helmut Loos informierten am 30.03.2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Toom-Baumarkt Kelkheim insgesamt 55 ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Sie zeigten Videos über die Betrugsmaschen, gaben Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können und verteilten entsprechendes Info-Material.

V.l.: Die Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Helmut Loos und Rolf Burger

Außerdem wurden die Kelkheimer Sicherheitsschlinge und die Notfalldose vorgestellt und ausgegeben.

Rolf Burger

29. März 2019

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zur „Sicherheit im Alter“ in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Mitte

Am 29.03.2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Helmut Loos, Michael Lörzer und Karl-Heinz Sprungk, in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Stadtmitte einen Informationsstand zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug.

Linkes Foto: V.l. Sicherheitsberater für Senioren Helmut Loos und Rolf Burger, mittleres Foto: Sicherheitsberater Helmut Loos und Michael Lörzer, rechtes Foto: Helmut Loos, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk

Schwerpunkte waren der Enkeltrick, „Falsche Polizisten“ und das Verhalten am Geldautomaten. Es wurden Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt sowie ein Video, welches den Trickdiebstahl einer Geldkarte zeigt. Natürlich erhielten die Besucher entsprechendes Info-Material sowie Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können.

V.l.: Bürgermeister Albrecht Kündiger und die Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Kar-Heinz Sprungk und Helmut Loos, sowie Filialleiter Eric Hemmerling und der neue Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski

Tatkräftige Unterstützung erhielten die Sicherheitsberater durch den Kelkheimer Bürgermeister Albrecht Kündiger und den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski. Dafür vielen Dank! Ebenso dem Filialleiter der Taunus Sparkasse Kelkheim Eric Hemmerling für seine jederzeitige Unterstützung!

Rolf Burger

20. März 2019

Information von Kelkheimer Senioren in ihrem Wohnhaus über Notfalldose, Trickdiebstahl und Trickbetrug

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Karl-Heinz Sprungk und Harald Teufl, stellten in der Wohnanlage Görlitzer Str. 1 die Notfalldose vor, in der die Gesundheitsdaten für einen eventuellen Notfall vorgehalten werden. Sie wird im Kühlschrank aufbewahrt und kann so von den Rettungskräften genutzt werden.

Sicherheitsberater Rolf Burger stellt die Notfalldose vor

Darüber hinaus berichteten die Sicherheitsberater über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Handwerker, Taschen- und Trickdiebstahl im Supermarkt und am Geldautomaten (mit Videos).

Mittleres Foto: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk spricht über die diversen Betrugsmaschen - Rechtes Foto: Sicherheitsberater Harald Teufl gibt Notfalldosen aus

Sieben Bewohner nutzten die Infoveranstaltung und erhielten Tipps, wie man verhindern kann, selbst zum Opfer zu werden, sowie entsprechendes Infomaterial. Sechs Notfalldosen wurden gegen Spenden von je 1€ abgegeben.

Die Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger beantworten Fragen

Rolf Burger

15. März 2019

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im REWE-Markt in Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Michael Lörzer, Karl-Heinz Sprungk und Harald Teufl, informierten am 15.03.2019, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger im Beratungsgespräch, ganz rechts Kriminaldirektor Urban Egert, der die Aktion unterstützte. Rechtes Foto: Die Sicherheitsberater, Harald Lörzer (links) und Karl-Heinz Sprungk (rechts) informieren die Seniorinnen und Senioren.

Dabei wurden auch Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt sowie Videos über Trickdiebstähle. Außerdem wurde die Notfalldose vorgestellt. Zeitweise wurden die Sicherheitsberater von Kriminaldirektor Urban Egert, dem Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus, unterstützt.

Über 60 Besucher nutzten das Beratungsangebot und erhielten entsprechendes Info-Material sowie Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können. Über 30 Notfalldosen wurden ausgegeben.

Rolf Burger

13. März 2019

Kelkheimer Sicherheitsberater referieren über Sicherheit im Alter in der Paulusgemeinde Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, Michael Lörzer und Karl-Heinz Sprungk, hielten am 13.03.2019, von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Evangelischen Paulusgemeinde Kelkheim einen Powerpoint unterstützten Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Sicherheitsberater Michael Lörzer trägt vor

Schwerpunkte waren Trickbetrügereien und -diebstähle, wie Falsche Polizisten, Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür.

Linkes Foto mit den Referenten v.l.: Sicherheitsberater Rolf Burger und Karl-Heinz Sprungk

Die Sicherheitsberater gaben den 25 Besuchern Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können, und stellten entsprechendes Info-Material zur Verfügung. Außerdem wurde die Notfalldose vorgestellt und 24 Mal ausgegeben.

Rolf Burger

27. Februar 2019

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Rolf Burger, Klaus Fingerhuth und Harald Teufl, betrieben in der Post Filiale in Kelkheim einen Informationsstand zum Thema Sicherheit im Alter.

V.l.: Sicherheitsberater Harald Teufl, interessierter Besucher, Sicherheitsberater Rolf Burger, Sicherheitsberater Günther Bredefeld

Schwerpunkte waren der Enkeltrick, „Falsche Polizisten“ und das Verhalten am Geldautomaten. Es wurden Videos von Trickbetrügereien im Bankvorraum und in Geschäften gezeigt sowie Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt. Außerdem wurden die Kelkheimer Sicherheitsschlinge und die Notfalldose vorgestellt.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth (2. von links), rechtes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger (2. von rechts) stellt die Notfalldose vor

38 Besucher nahmen die angebotenen Informationen  sowie die Tipps, wie die Trickbetrügereien und Trickdiebstähle vermieden werden können, und das entsprechende Info-Material gerne an.

Rolf Burger

21. Februar 2019

Kelkheimer Sicherheitsberater referieren bei Bürgerstiftung über Sicherheit im Alter

Auf Einladung der Vorsitzenden der Bürgerstiftung Kelkheim, Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz, informierten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren am 21.02.2019, von 18:00 bis 19:30 Uhr im Gartensaal des Kelkheimer Rathauses über das Thema Sicherheit im Alter.

Vl.: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Sicherheitsberater Harald Teufl, Kundenberater Naspa Thomas Abicht, Sicherheitsberater Rolf Burger und Frau Dr. Hildegard Bonczkowitz

Unterstützt wurden die Sicherheitsberater durch den Kundenbetreuer der Taunus Sparkasse, Herrn Thomas Abicht, der über die Gefahren am Geldautomaten und den Umgang mit Bargeld in Verbindung mit Bankgeschäften referierte.

Videosequenz von einem Trickbetrug im Bankvorraum

Sicherheitsberater Harald Teufl ergänzte die Ausführungen mit Videos und Originalmitschnitten von Telefongesprächen der Trickdiebe und -betrüger.

Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk berichtete von seinen Erfahrungen mit der Sorglosigkeit vieler Menschen bei der Aufbewahrung ihrer Handys und Geldbörsen (leicht entwendbar in der Gesäßtasche, im Einkaufskorb oder im Einkaufswagen), und das sowohl auf der Straße als auch in Geschäften. Häufig lassen seine wohlgemeinten Hinweise die Leute vor Betroffenheit erröten, Zeichen dafür, dass der Sicherheitshinweis einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk bewegte die Teilnehmer mit seinen Schilderungen

Außerdem erzählte Herr Sprungk von dem fünf Stunden dauernden Versuch von Enkeltrickbetrügern, seine Ehefrau zur Herausgabe von Zigtausenden von Euros zu bewegen. Frau Sprungk, die ebenfalls als Sicherheitsberaterin ausgebildet ist, wurde dabei von der Polizei unterstützt. Eine beeindruckender Kriminalfall, der aber nicht zur Nachahmung empfohlen wird. Vielmehr sollte man bei derartigen Betrugsversuchen das Telefongespräch einfach beenden.

Sicherheitsberater Rolf Burger ging auf eine weitere Facette ein: die Trickbetrügereien rund ums Auto und an der Haustür. U.a. zeigte er die Gefahren beim Beladen eines Fahrzeugs, z.B. vor einem Einkaufsmarkt, auf und führte als wirksame Gegenmaßnahme die Kelkheimer Sicherheitsschlinge vor.

Die ca. 40 Teilnehmer der Infoveranstaltung waren sehr interessiert und hatten viele Fragen. Unterstützung erhielten die Sicherheitsberater bei der Beantwortung der Fragen von Polizeihauptkommissar Olrik Orzelsky von der Polizeistation Kelkheim.

Rolf Burger

15. Februar 2019

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im REWE-Markt in Kelkheim-Hornau

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprung und Rolf Burger, informierten am Freitag, 15. Februar 2019, 09:00 – 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Hornau -30- ältere und jung gebliebene Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl.

Karl-Heinz Sprungk (1. v.r.) im Beratungsgespräch

Die Sicherheitsberater spielten dabei auch Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vor und zeigten ein Video, wie ältere Menschen im Supermarkt bestohlen wurden. Das Video machte betroffen und sorgte für Nachdenken über das eigene Verhalten. So wurden die Tipps, wie man mit der Geldbörse in einem Einkaufsmarkt und in der Öffentlichkeit umzugehen sollte, gerne angenommen.

Vorgestellt wurden natürlich auch die Kelkheimer Sicherheitsschlinge und die Notfalldose.

Rolf Burger

28. November und 1. Dezember 2018

„Schlauer gegen Klauer“ – Aktion auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Rolf Burger, Helmuth Loos, Michael Lörzer und Harald Teufl, informierten am 28. November und am 1. Dezember, jeweils von 09:30 bis 12:30 Uhr mit dem Flyer „Schlauer gegen Klauer“ die Besucher des Kelkheimer Wochenmarktes über Taschendiebstahl.

Bürgermeister Albrecht Kündiger (Bildmitte) unterstützte die Aktion - hier im beratenden Gespräch mit einer Bürgerin gemeinsam mit Sicherheitsberater Harald Teufl

Schließlich treten die Taschendiebe bevorzugt in Menschenansammlungen auf und nutzen das Gedränge z.B. bei Großveranstaltungen, in Kaufhäusern, aber auch auf Wochen- und Weihnachtsmärkten. Mit der Aktion wollten die Sicherheitsberater dazu beitragen, dass Taschendiebe nicht zum Zuge kommen.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Harald Teufl (links) und Sicherheitsberater Helmut Loos (rechts), mittleres Foto: Sicherheitsberater Günther Bredefeld (rechts), linkes Foto: Sicherheitsberater Michael Lörzer (Bildmitte)

An den beiden Markttagen konnten ca. 180 Bürger aller Altersklassen Tipps zur Vermeidung von Trickdiebstählen gegeben werden. Eine Superaktion, die gut ankam!

Rolf Burger

23. November 2018

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im REWE-Markt Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld und Rolf Burger, sowie zeitweise Karl-Heinz Sprungk und Helmut Loos, informierten am 23.11.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Der pensionierte Polizist und kürzlich ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, in Beratungsgesprächen

Über 50 Bürger ließen sich einschlägige Videos über Trickbetrugs- und Diebstahlsmaschen zeigen. Sie erhielten Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können. Zu den Tipps gehörte natürlich auch die Kelkheimer Sicherheitsschlinge. Gerne wurde das angebotene Info-Material angenommen.

Rolf Burger

15. November 2018

Kelkheim stellt vier neue Sicherheitsberater für Senioren (SfS) vor

Bürgermeister Albrecht Kündiger begrüßte am 15.11.2018 bei einem Treffen in Anwesenheit von Pressevertretern im Magistratssitzungssaal des Rathauses vier weitere SfS für Kelkheim.

In der Stadt sind nunmehr elf Sicherheitsberater im Einsatz.

V.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, SfS-Koordinator Rolf Burger, Stellvert. Leiter Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger, Bürgermeister Albrecht Kündiger, SfS Helmut Loos, SfS Michael Lörzer, SfS Günther Bredefeld, SfS Karl-Heinz Sprungk, SfS Rosi Sprungk, SfS Renate Schessner, SfS Harald Teufl, SfS Rainer Brackmann, SfS Walter Reuss und SfS Klaus Fingerhuth

Einleitend gab der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, Jürgen Moog, einen Überblick über die Entwicklung des Präventionsprojektes „Sicherheitsberatung für Senioren“. Nachdem am 19. und 20. Oktober 30 weitere Sicherheitsberater im Landratsamt ausgebildet worden waren, sind nunmehr 110 SfS im Kreis tätig. Jürgen Moog wies darauf hin, dass sich die SfS auch um die Verkehrssicherheit der Senioren kümmern sollten, weil die Unfallzahlen der Senioren mittlerweile eine überdurchschnittliche Häufigkeit im Vergleich mit der Gesamtbevölkerung aufweisen.

Der stellvertretende Leiter der Polizeistation Kelkheim, Roman Sickenberger, unterstrich die Notwendigkeit und Bedeutung der SfS mit den zunehmenden Straftaten zum Nachteil älterer Menschen und bedankte sich für die Unterstützung.

SfS Rolf Burger, der innerhalb der Kelkheimer SfS die Koordinationsfunktion mit großem Erfolg innehat, freute sich über die Verstärkung.

V.l.: Sicherheitsberater für Senioren Helmut Loos, Michael Lörzer, Harald Teufl und Günther Bredefeld

Die neuen SfS:

Günther Bredefeld ist 64 Jahre alt und war bis vor kurzem noch als Polizist für die Jugendverkehrserziehung im Main-Taunus-Kreis tätig.

Michael Lörzer ist ebenfalls 64 Jahre alt und war IT-Projektleiter. Er ist einer der Kelkheimer Heinzelmännchen, die ältere Menschen unterstützen.

Auch Helmut Loos ist 64 Jahre alt und führte bis zu seiner Pensionierung das 3. Polizeirevier in Frankfurt am Main. Außerdem ist er seit 2016 die TUS-Fußballabteilung.

Harald Teufl ist 72 Jahre und war in seinem beruflichen Leben Maschinenbautechniker.

Die Kelkheimer SfS pflegen eine gute Gemeinschaft und sind mit Infoständen, Vorträgen und Aktionen besonders aktiv. Und sie sind kreativ: ein Beispiel ist die Kelkheimer Sicherheitsschlinge zur Sicherung von Taschen z.B. in Autos gegen Diebstahl.

Damit haben die neuen SfS beste Voraussetzungen, um sich in ihrem neuen Ehrenamt einzubringen und sich wohlzufühlen.

Jürgen Moog

12. November 2018

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Günther Bredefeld, Rolf Burger, Helmut Loos, Walter Reuss sowie Rosi und Karl-Heinz Sprungk, informierten am 12.11.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Gesundheitszentrum Kelkheim über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden.

Das Team der Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren v.l.: Günther Bredefeld, Helmut Loos, Karl-Heinz Sprungk, Rolf Burger, Rosi Sprungk und Walter Reuss

An ihrem Infostand zeigten Sie, zum Teil mit Videovorführungen, wie die Betrugsmaschen Enkeltrick und falsche Polizisten, aber auch Trickdiebstähle von Taschen und aus Autos ablaufen.

Insgesamt 45 Besucher konnten so beraten werden und erhielten einschlägiges Info-Material. Die Sicherheitsberater stellten auch ihre Eigenentwicklung, die Kelkheimer Sicherheitsschlinge, zur Sicherung von Taschen, z.B. im Auto, vor.

Rolf Burger

5. November 2018

Infostand für Sicherheit im Alter im Kelkheimer Kaufhaus Rita Born

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf, Klaus Fingerhuth, Michael Lörzer und Rolf Burger informierten am 05.11.2018, von 10:00 – 12:00 Uhr und 14:00 – 16:00 Uhr im Kaufhaus Rita Born ältere und jung gebliebene Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Linkes Foto v.l.: Sicherheitsberater für Senioren, Michael Lörzer und Klaus Fingerhuth; rechtes Foto: Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, mit einer Seniorin

Dabei wurden auch Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt sowie Videos über Trickdiebstähle. 25 Personen, darunter einige junge Leute, informierten sich am Infostand. Sie erhielten Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können, und entsprechendes Info-Material.

Rolf Burger

17. Oktober 2018

Kelkheimer Sicherheitsberater referierten im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte über Sicherheit im Alter

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf und Rolf Burger, hielten am 17.10.2018, von 15:00 bis 16:30 Uhr auf Einladung der Apotheke im Gesundheitszentrum und der Grünen Apotheke am Marktplatz einen Vortrag zur Sicherheit im Alter. Schwerpunkt waren die Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden.

Zum Thema Falsche Polizisten und Enkeltrick, bei denen häufig die Banken involviert sind, weil Geld abgehoben wird oder  Wertsachen aus den Schließfächern geholt werden, erklärte Herr Abicht von der Taunussparkasse, welche Möglichkeiten die Banken in solchen Fällen haben. Auch Polizeihauptkommissar Roman Sickenberger brachte seine dienstlichen Erfahrungen zu den Betrugsmaschen mit ein.

Trotz intensiver Werbung war die Teilnehmerzahl leicht überschaubar. Schade, denn es war eine hoch interessante Veranstaltung.

Rolf Burger

12. Oktober 2018

Sicherheitsberater referierten über Sicherheit für Senioren bei der Kolpingsfamilie in Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger sowie Rosi und Karl-Heinz Sprungk, hielten am12.10.2018, von 16:00 bis 17:30 Uhr im Gagernhaus bei der Kolpingsfamilie Kelkheim einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Schwerpunkte waren Trickbetrügereien und -diebstähle, wie Falsche Polizisten, Enkeltrick, Trickdiebstahl im Einkaufsmarkt und Verhalten am Geldautomaten.

Dabei wurden auch Originalmitschnitte von Telefongesprächen „Falscher Polizisten“ und Enkeltrickbetrügern vorgespielt sowie Videos über Trickdiebstähle.

Im Hof war ein Pkw mit Plastikflasche, Zettel pp. präpariert worden, um den Senioren zu zeigen, wie perfide sie aus dem Fahrzeug gelockt werden können. Ziel sind dabei Wertsachen und häufig, im Zusammenhang mit einem gerade getätigten Einkauf, die Handtasche. Die Sicherheitsberater gaben Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können. Dazu gehört auch die „Kelkheimer Sicherheitsschlinge“, mit der man die Handtasche gegen Wegnahme sichern kann.

Die 20 Teilnehmer beteiligten sich rege an der anschließenden Diskussion. Und selbstverständlich wurden sie mit einschlägigem Informationsmaterial versorgt.

Rolf Burger

18. September 2018

Sitzung des Präventionsrates der Stadt Kelkheim (Taunus)

Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Albrecht Kündiger

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim (Bericht der Polizei)

Der stellvertretende Leiter der Polizeistation Kelkheim, Roman Sickenberger berichtet, dass die Stadt Kelkheim im Bereich der Sicherheitslage gut aufgestellt ist. Die Kriminaldelikte sind rückläufig. Herr Sickenberger führt dies nicht zuletzt auf das gute Zusammenspiel zwischen Polizei, städtischer Ordnungspolizei (Nachthipos), Sicherheitsberatern für Senioren und mobiler Jugendarbeit zurück. An vorderster Stelle der Kriminaldelikte sind nach wie vor die Sachbeschädigungen, die insbesondere dann sehr ärgerlich und offenkundig sind, wenn mutwillig Autoseitenspiegel entlang der Frankfurter Straße abgetreten werden. Auf Platz 2 steht die Körperverletzung. Hier wurden 108 Fälle gemeldet. Es folgen Rauschgiftdelikte und Ladendiebstähle. Von den Ladendiebstählen sind besonders die Geschäfte in der Stadtmitte betroffen.

Polizeihauptkommissar Roman Sickenberger und Bürgermeister Albrecht Kündiger

Die Wohnungs-/Einbruch-Diebstähle sind auf 30 Fälle zurückgegangen. Ein Drittel der Fälle ist im Versuchsstadium geblieben.

Am Mittwoch, 10.10.2018 finden auf dem Kelkheimer Wochenmarkt an Informationsständen von Polizei, Präventionsrat, Ordnungsamt und Sicherheitsberatern für Senioren wieder Beratungen zur Vermeidung von Wohnungseinbrüchen zu Beginn der dunklen Jahreszeit und zur Sicherheit im Alter statt.

Im Vergleich zum Jahr 2016 ist in 2017 eine rückläufige Tendenz bei den Gesamtstraftaten zu verzeichnen. Die Delikte zum Nachteil älterer Menschen gehen jedoch weiter nach oben, weil der Anteil der älteren Menschen steigt und diese ideale Opfer für die Trickbetrüger darstellen. Obwohl die allermeisten älteren Menschen sehr gut Bescheid wissen, schaffen es die Trickbetrüger immer wieder mit neuen Maschen zum Erfolg zu kommen.

Herr Moog ergänzt, dass nur wenige Stunden nach einer „Welle“ von über 80 gemeldeten Anrufen „falscher Polizisten“ am 31.07.2018 eine große Gegenkampagne gestartet wurde. Durch die Sicherheitsberater für Senioren, die Polizei und die Rathäuser wurden Poster aufgehängt und Flyer verteilt, um vor den Trickbetrügern zu warnen.

Abschließend stellt Herr Sickenberger fest, dass Kelkheim die drittniedrigste Quote (Häufigkeitszahl) an Kriminalfällen im Main-Taunus-Kreis hat. Es lebt sich hier nicht nur schön, sondern auch sicher.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Herr Moog berichtet, dass im Privatgymnasium Dr. Richter das Farbleitsystem installiert wurde und im November durch den Arbeitskreis Sicherheit an Schulen End-abgenommen wird. Das Projekt „save my grandma“ ist weiter in der Planung zwecks Umsetzung an allen weiterführenden Schulen im MTK. Er informiert über die verschiedensten präventiven Veranstaltungen.

Insbesondere das Projekt Sicherheitsberater für Senioren (SfS) läuft fantastisch und weitet sich aus. Am 18.04.2018 fand im Polizeipräsidium Frankfurt ein Treffen aller SfS im MTK und am 04. und 06.09.2018 eine Fortbildung für SfS in Schwalbach und Hofheim statt. Am 19./20.10.2018 werden weitere 30 SfS ausgebildet, darunter fünf für Kelkheim. In 2017 führten die SfS im MTK 6.000 Gespräche, machten 5.000 Beratungen und hielten über 100 Vorträge. Nahezu ein Drittel dieser Aktivitäten gehen auf das Konto der sehr aktiven Kelkheimer SfS.

Von 19. bis 29.11.2018 findet eine weitere Fortbildung für Ordnungspolizisten zur Erweiterung der sozialen Kompetenz im Umgang mit jungen Leuten statt.

Bericht der Sicherheitsberater für Senioren

Herr Burger zieht als Sprecher der Sicherheitsberater für Senioren eine positive Bilanz aus dem vergangenen halben Jahr. Über 1000 Kontakte mit älteren, aber auch mit jüngeren Leuten fanden statt. Vorträge in Kirchengemeinden, aber auch Informationsstände in Geschäften und Banken und bei den Senioren von Fraport, wurden zur Vermeidung von Trickbetrügereien geführt.

Herr Reuss zeigt hierzu einen Kurzfilm über die neuesten Maschen von Trickbetrügern auf Parkplätzen.

Sicherheitsberater Rolf Burger

Herr Burger führt die einfache aber effektive „Reusssche Sicherheitsschlinge“ vor, mit der die Handtasche am Vordersitz befestigt werden kann, um Diebstähle aus dem Auto zu vermeiden.

In Kürze ist ein Vortrag im Gesundheitszentrum geplant. Auch bei der Erlebnismesse der VKS durften die SfS mit einem Stand informieren. Herr Burger freut sich auf eine weitere gute Zusammenarbeit mit der VKS und den Organisationen.

Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankt sich bei Herrn Burger, Herrn Moog und dem Team der SfS für ihre aktive Information und ihre Präsenz im Stadtgebiet.

Informationen über Kelkheimer Projekte der Jugendarbeit sowie der Arbeit im Geflüchteten

Frau Bliedtner bedankt sich im Namen von Frau Stöhr für die Unterstützung der SfS. Das Amt für Jugend und Integration leistet durch das Angebot der drei Jugendtreffs ganzjährig Prävention.

Im Jugendtreff Ruppertshain wurde in den Sommerferien ein internationales Workcamp durchgeführt. Als Präventionsprojekt haben hier Jugendliche gemeinsam mit den Geflüchteten einen Carport für Jugendliche als Unterstand errichtet, und weitere Arbeiten im Außenbereich durchgeführt.

Am 31.08.2018 fand der Du& Ich-Tag zum 9. Mal statt. Neue Moderatoren haben die Veranstaltung belebt und Vorbehalte zwischen den Generationen wurden im Sinne des Zieles des Du& Ich-Tages abgebaut durch gemeinsame Aktionen.

Zur besseren Integration in das Verkehrsleben wurde ein Fahrradsicherheitstraining für Geflüchtete angeboten, dieses Mal durch einen kommerziellen Anbieter.

 

Leiterin des Amtes für Jugend und Integration Petra Bliedtner

Frau Bliedtner sieht die Schwerpunkte ihres Amtes in der Beratung, Begleitung, Information und als Netzwerk. So wurde ein Schreiben an die Eltern vor dem Rosenmontagsumzug in Sachen Suchtprävention vor Alkoholkonsum von Minderjährigen auch in Absprache mit Bürgermeisterin Söllner als Grundlage für eine Veranstaltung in Liederbach genutzt.

Sie lädt alle Anwesenden zur JUBIZU, der Kelkheimer Ausbildungsmesse ein. 55 Aussteller sind in diesem Jahr in der Stadthalle zu finden.

Die Mobilen Jugendberater Hans Weide und Andreas Schulz berichten über ihre Aktivitäten. Sie bieten ein Sportprogramm, gefördert durch das Land Hessen, für Geflüchtete an. Montags und mittwochs, wird ein Kraftsporttraining bei der SG angeboten, und mittwochs von 18:00 bis 19:00 Uhr ein Fußballtraining in Ruppertshain. Herr Weide informiert über ein Basketballprojekt für junge Leute, das einmal im Monat stattfindet.

Die Mobilen Jugendsozialarbeiter Andreas Schulze und Hans Weide

Die mobilen Berater sind abends unterwegs, und sprechen mit den Jugendlichen, helfen bei Problemen und unterstützen. Sie achten natürlich auch darauf, dass kein Müll zurück gelassen wird.

Der Carport in der Rotebergstraße wird von neuen Jugendlichen, sozusagen der nächsten Generation, genutzt. Um sich besser kennen zu lernen, und zur Identifikation mit dem Carport wird er neu gestaltet. Der Auftakt hierzu ist ein Grillfest am 19.10.2018.

Herr Schulz wirbt abschließend für mehr Toleranz gegenüber den Jugendlichen.

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Ackerstaff berichtet über die Zusammenarbeit mit den Sicherheitsberatern für Senioren und wünscht sich, dass die städtische Jugendarbeit in den Vereinen über ihre Aktivitäten informiert. Frau Bliedtner bittet Herrn Ackerstaff , die Jugendlichen mit Ihren Fragen gerne an das Amt für Jugend und Integration oder auch in die jeweiligen Jugendtreffs zu verweisen. Gerade das Jugendforum, das demokratische Beteiligungsorgan für Jugendliche, sucht dringend Nachwuchs.

Zum Abschluss wird der Film „Radikal“ gezeigt, der sehr plastisch schildert, wie schnell ein Jugendlicher in extreme Gruppierungen abdriften kann. Der Film kann in Absprache mit dem Amt für Jugend und Integration ausgeliehen werden.

Nächster Termin

Das nächste Treffen ist für Mittwoch, 5. Juni 2019, um 19:30 Uhr geplant.

Christine Michel

10. Oktober 2018

Wohnungseinbruchsprävention und Senioren-Sicherheitsberatung auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Auf dem Wochenmarkt in der Kelkheimer Stadtmitte informierten die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Thomas Tauber am Mittwoch, 10.10.2018, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Marktbesucher über die Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger und Karl-Heinz Sprungk, die Tipps gaben, wie man Trickdiebstähle und Trickbetrügereien vermeiden kann.

Die Teams der beiden Infostände v.l.: Die Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger und Karl-Heinz Sprungk, Stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger, Polizeilicher Berater Thomas Tauber, Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus Peter Liebeck, Polizeioberkommissar Jürgen Seewald, Schutzmann vor Ort Christian Schneider und Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog

Unter einem blauen Pavillon hatte der kriminalpolizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Es handelte sich um Tür- und Fensterelemente, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch angebracht waren. Außerdem wurden Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ kostenlos verteilt. Hierbei wird für eine gute Nachbarschaft hinsichtlich der Wachsamkeit vor Einbrechern, das Sichern von Haus und Wohnung und die sofortige Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen geworben.

 

Linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger erklärt den Seniorinnen die "Kelkheimer Sicherheitsschlinge", mit der man z.B. die Handtasche im Auto gegen Wegnahme sichern kann. Rechtes Foto: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog berät einen Senior über Trickbetrügereien am Telefon und an der Haustür

Die Sicherheitsberater für Senioren gingen zum einen auf die Betrugs- und Diebstahlmaschen ein, denen insbesondere ältere Menschen an der Haustür und am Telefon zum Opfer fallen können. Zum anderen informierten sie über die Tricks, mit denen Autofahrer aus dem Auto gelockt und abgelenkt werden, um Wertsachen wie Handtasche und Geldbörse zu entwenden. Hiergegen hilft u.a. die Kelkheimer Sicherheitsschlinge. Aufgrund eines aktuellen Kelkheimer Falls zum Nachteil einer Seniorin waren auch „Falsche Polizisten“ ein wichtiges Thema.

Gruppenfoto mit Bürgermeister Albrecht Kündiger (4. v.l.)

Neben dem Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus, Peter Liebeck, besuchte auch Bürgermeister Albrecht Kündiger die beiden Infostände.

Es herrschte zeitweise ein reger Betrieb auf dem Wochenmarkt und an den Infoständen. Es wurden zahlreiche Beratungen zur Wohnungseinbruchsprävention und zur Sicherheit im Alter durchgeführt.

Jürgen Moog

5. Oktober 2018

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im REWE-Markt in Kelkheim-Fischbach

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf und Rolf Burger, informierten am 05.10.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Fischbach ältere und jung gebliebene Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Sicherheitsberater Rolf Burger (linkes Foto 2. v.r.) und Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth (rechtes Foto)

Dabei wurden auch Originalmitschnitte von Telefongesprächen zwischen „Falsche Polizisten“ und Enkeltrickbetrüger mit Seniorinnen und Senioren vorgespielt; außerdem Videos über Trickdiebstähle. Thematisiert wurde auch das Verhalten beim Einladen der Lebensmittel in den Pkw und das Sichern der Handtasche. Die Besucher des Infostandes erhielten entsprechendes Info-Material sowie Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können. Insgesamt 45 Kunden konnten beraten werden.

Rolf Burger

1. Oktober 2018

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zur „Sicherheit im Alter“ in der Volksbank Kelkheim

In der Volksbank Kelkheim hatten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Walter Reuss und Rolf Burger, am 01.10.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand aufgebaut, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Mittels Roll-up wurde auf die Aktion hingewiesen.

Linkes Foto: Polizeihauptkommissar Uwe Schweitzer (1. v.l.) und Sicherheitsberater Walter Reuss (4. v.l.)

Per Video wurden der Betrug am Geldautomaten und der Trickdiebstahl einer Handtasche aus dem Pkw gezeigt. Danach gab es Tipps, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Eine Möglichkeit stellt die „Kelkheimer Sicherheitsschlinge“ dar, mit der z.B. eine Handtasche durch Karabinerhaken im Auto gesichert werden kann. Aufgrund der Ankündigung des Infostandes in den Medien fragten einige der Besucher gezielt nach der Sicherheitsschlinge.

Insgesamt konnten gut 50 Personen beraten und mit entsprechendem Informationsmaterial versorgt werden. Vielen Dank an die Volksbank und an den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Uwe Schweitzer für die Unterstützung der Aktion.

Rolf Burger

16. September 2018

Sicherheitsberater für Senioren bei Erlebnis-Messe in Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren waren am 16.09.2018 erstmals mit einem Infostand zur Sicherheit im Alter auf der VKS-Erlebnismesse im Rahmen der Möbeltage in der Stadthalle Kelkheim vertreten. Seit drei Jahren organisieren die Vereinigung Kelkheimer Selbständiger und der Handwerker- und Gewerbeverein gemeinsam die Möbeltage, den verkaufsoffenen Sonntag und die Erlebnismesse. In der Stadthalle boten die Aussteller attraktive Messeangebote aus den Bereichen Beratung, Dienstleistung Beauty, Gesundheit, Gourmet, Wein, Spirituosen, Reisen, Handel, Handwerk, Lifestyle und Wellness.

Der Stand der Sicherheitsberater war gleich rechts neben dem Eingang der Stadthalle aufgebaut und wurde somit hoch frequentiert.

Sicherheitsberater Rolf Burger (5. v.l.), Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk (6. v.l.), Sicherheitsberaterin Rosi Sprungk (7. v.l.) und Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf (ganz rechts)

Die Sicherheitsberater Ulrike Langendorf, Rosi und Karl-Heinz Sprungk, Rainer Brackmann Walter Reuss und Rolf Burger, informieren von 10:00 bis 18:00 Uhr über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür.

Die Informationen zu den diversen Betrugs- und Diebstahlsmaschen wurden durch einschlägige Videos untermauert. Dabei wurde auch die neue “Kelkheimer Sicherheitsschlinge ” vorgestellt. Mit dieser Schlinge kann man Taschen, z.B. beim Beladen eines Kfz, sichern. Diese Idee erzeugte großes Interesse und kam immer wieder gut an.

Die überaus zahlreichen Informations- und Beratungsgespräche mit jungen und älteren Menschen über den langen Zeitraum von acht Stunden waren für alle Beteiligte aufschlussreich und hoffentlich nachhaltig. Sie tragen mit dazu bei, dass sich die potenzielle Opferzahl entsprechend reduziert.

Wegen des Einzugsbereichs der Messe kamen nicht nur Kelkheimer zum Infostand, sondern auch Besucher aus Bad Soden, Eppstein, Kriftel, Liederbach, Königstein und sogar Frankfurt-Rödelheim.

Für die Messe- und Möbeltage war der Infostand eine Bereicherung. Ein besonderes Lob für den Einsatz der Kelkheimer Sicherheitsberater!

Rolf Burger

31. August 2018

Polizei, Sicherheitsberater für Senioren und Präventionsrat wirkten mit beim “Du & Ich”-Tag 2018 in Kelkheim

Zum neunten Mal fand am Freitag, dem 31. August 2018 auf dem Marktplatz in Kelkheim der „Du & Ich Tag“ statt. Hier präsentierten sich diverse Vereine aus Kelkheim für ein gemeinsames Für- und Miteinander. Ziel ist es, das Kennenlernen zu fördern, Vorurteilen zu begegnen und mehr Verständnis füreinander zu entwickeln.

F.E.I.N.-Codierung

Die Polizeistation Kelkheim beteiligte sich erneut mit der Codierung von Fahrrädern am Gelingen des Nachmittags. Ein volles Terminbuch, sowie einige spontane Vorsprachen der Bürgerinnen und Bürger mit ihren Rädern, sorgten für reichlich Arbeit an der Codiermaschine.

Tatkräftig unterstützt wurde die Polizeistation von Polizeikommissar Bonelli, Polizeistation Hofheim, sowie von Frau Winter vom Freiwilligen Polizeidienst.

Vor Ort mussten die Eigentümer den Beamten einen Eigentumsnachweis (Rechnung) und den Personalausweis vorzeigen. Erst nach weiterer Überprüfung der Fahrräder in den polizeilichen Auskunftssystemen wurden diese auch codiert! Auch gaben die Beamten den Festbesuchern gerne Auskunft über das System und teilten Informationsmaterial aus. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an dem System, stellten viele Fragen und beobachteten die Beamten bei ihrer Arbeit.

Das System der F.E.I.N.-Codierung beruht auf einer einfachen Verschlüsselung der persönlichen Adress-Daten der Fahrradeigentümer. Durch diese Daten wird ein Buchstaben- und Zahlencode generiert. Der Code wird an einer gut sichtbaren Stelle in den Rahmen eingraviert, so dass dieser für vermeintliche Diebe direkt erkennbar und zugleich abschreckend ist!

Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass der Code z.B. bei einer Polizeikontrolle durch die Beamten decodiert werden kann. So wird direkt festgestellt, ob der Radfahrer auch der Eigentümer ist. Sollte das Fahrrad gestohlen worden sein, kann es so sichergestellt und dem Eigentümer wieder ausgehändigt werden.

Die Polizei führt immer wieder F.E.I.N.-Codierungen durch. Termine hierzu werden in der Presse bekannt gegeben.

Sicherheitsberatung für Senioren

Bei angenehmen Temperaturen konnten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren beim Du & Ich-Tag, zahlreiche Gespräche über die Sicherheit im Alltag führen. Schwerpunkt waren die Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie falsche Polizisten, Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen und Taschen- und Trickdiebstahl. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Außerdem hatten die Sicherheitsberater die Erlaubnis einen Pkw neben ihren Infostand abzustellen. Hieran demonstrierten sie, mit welch fiesen Methoden Autofahrer veranlasst werden, das Fahrzeug zu verlassen. Dazu gehören die lauten Geräusche einer Plastikflasche, die zwischen Reifen und Kotflügel eingeklemmt ist. Oder Zettel an Windschutz- und/oder Heckscheibe. Immer mit dem Ziel, dass die Autofahrer ihr Fahrzeug verlassen. Die Täter können so Gegenstände aus dem Fahrzeug oder sogar das ganze Fahrzeug entwenden.

Weiterhin zeigten die Sicherheitsberater Methoden, wie z.B. eine Tasche mittels Schnur und Karabinerhaken im Fahrzeug gegen die überraschende Wegnahme gesichert werden können.

Info-Stand des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis

Unterstützt wurden die genannten Informationsstände durch den Geschäftsführer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis, Peter Nicolay. Er stellte Projekte des Präventionsrates wie „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn, Prüfen von Wohnhäusern und das Farbleitsystem vor und bot zu allen Themenbereichen Informationsmaterial an.

Auffällig war diesmal, dass viele Kids durch Mundpropaganda aktiviert worden waren, um sich die reflektierenden Klickarmbänder schenken zu lassen. Einige erzählten interessante Begebenheiten, die ihrer Großeltern passiert sind. Da ging es um Gewinnversprechen und Enkeltrick. Da konnten sich die Sicherheitsberater und auch die Kollegen von der Polizei einschalten.

Zu Belohnung gab es vom Präventionsrat des Main Taunus Kreises eine schicke Mütze oder einen Schlüsselanhänger mit der 110.

Da diesmal der polizeiliche Berater fehlte, standen leider keine Exponate zur Verfügung, um anschaulich über Sicherungsmöglichkeiten in der Wohnung zu informieren.

Polizeihauptkommissar Uwe Schweitzer, Sicherheitsberater Rolf Burger und Geschäftsführer Präventionsrat Peter Nicolay

12. August 2018

Infostand auf dem Altstadtfest in Kelkheim-Münster zur „Sicherheit im Alter“

Die Kelkheimer Sicherheitsberater, Walter Reuss sowie Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk, informierten am Sonntag, dem 12.08.2018, von 11.00 – 17.00 Uhr auf dem Münsterer Rathausplatz Besucher des Altstadtfestes über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, sowie Enkeltrick, falsche Polizisten, Taschendiebstahl, falsche  Gewinnversprechen und richtiges Verhalten am Bankautomaten.

Die Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk (links) und Walter Reuss vor ihrem Infostand am Alten Rathaus

Es wurden entsprechende Tipps gegeben, wie man es vermeidet, Opfer dieser Straftaten zu werden. Nicht nur ältere Bürger, sondern auch jüngere Besucher des Festes, zeigten sich sehr interessiert und nahmen diesbezügliches Informationsmaterial gerne entgegen. Insgesamt wurden nahezu 50 Besucher des Festes beraten; viele äußerten sich sehr positiv und waren erfreut, dass in unserer Stadt eine derartige Aufklärungsarbeit geleistet wird. Eine Besucherin möchte sogar selbst Sicherheitsberaterin für Senioren werden.

Rosi Sprungk

4. August 2018

Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren referierten über Sicherheit im Alter in Eppstein-Niederjosbach

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Renate Schessner, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, hielten 04.08.2018, 15:30 Uhr bis 18:00 Uhr im Landgasthof Kastanienhof in Eppstein-Niederjosbach einen Vortrag über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden.

Linkes Bild v.l.: Die Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Renate Schessner und Rolf Burger

Schwerpunkte waren Enkeltrick, falsche Polizisten, Taschendiebstahl und falsche Handwerker. Veranstalter war der VdK-Ortsverband Eppstein, der sich wegen des Themas an den Präventionsrat MTK gewandt hatte. In Absprache mit dem Präventionsrat Eppstein nahmen sich die Kelkheimer Sicherheitsberater des Themas an.

Den 30 interessierten Zuhörern führten sie diverse Tricks vor, gaben Tipps zur Sicherheit im Alter und boten entsprechendes Informationsmaterial an.

Rolf Burger

21. Juli 2018

Sicherheitsberater für Senioren auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater, Renate Schessner und Rolf Burger sowie zeitweise Ulrike Langendorf und Karl-Heinz Sprungk, informierten am 21. Juni, von 09:00 bis 12:00 Uhr auf dem Kelkheimer Marktplatz ältere Menschen über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, wie Enkeltrick, falsche Polizisten, Taschendiebstahl und falsche Gewinnversprechen.

Linkes Foto v.l.: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Sicherheitsberaterin Renate Schessner und Sicherheitsberater Rolf Burger; mittleres Foto 1. v.l.: Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf

Natürlich wurden entsprechende Tipps gegeben, wie man es vermeidet Opfer dieser Straftaten zu werden. Hierbei wurde erstmals ein Sicherungssystem für Handtaschen im Kfz vorgestellt. Diese Vorrichtung, die leicht selbst nachgebaut werden kann, sichert die Handtasche beim Beladen eines KFZ. Wichtig: Das Sicherungsseil darf nur an feststehenden Gegenstände angebracht werden, wie z.B. an den Fahrer-/Beifahrersitz.

Rolf Burger

23. Juni 2018

Infostand der Sicherheitsberater für Senioren auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Auf dem Wochenmarkt in Kelkheim informierten die Sicherheitsberater für Senioren, Rainer Brackmann, Walter Reuss und Rolf Burger am 23.06.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr 47 Bürgerinnen und Bürger über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden.

Linkes Foto v.l.: Die Sicherheitsberater Walter Reuss und Rainer Brackmann, Polizeihauptkommissar Uwe Schweitzer

Die angesprochenen Marktbesucher zeigten großes Interesse an den Informationen über Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür und nahmen gerne das angebotene Informationsmaterial zur weiteren Vertiefung mit.

Rolf Burger

18. Mai 2018

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im REWE-Markt in Kelkheim-Hornau

Durch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen, Karl-Heinz Sprungk, Rolf Burger und zeitweise Walter Reuss sowie mit tatkräftiger Unterstützung des neuen Leiters der Polizeistation Kelkheim, Uwe Schweitzer, wurden über 40 Kunden des REWE-Marktes in Kelkheim-Hornau am 18.05.2018 über Straftaten zum Nachteil älterer Bürger aufgeklärt und über Vermeidungsstrategien beraten.

Linkes Foto v.l.: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Polizeihauptkommissar Uwe Schweitzer, Sicherheitsberater Rolf Burger und eine Kundin

Die Sicherheitsberater zeigten dabei auch ein Video, wie ältere Menschen im Supermarkt bestohlen werden. Das Video machte betroffen und sorgte für Nachdenken über das eigene Verhalten. So wurden die Tipps, wie man mit der Geldbörse in einem Einkaufsmarkt und in der Öffentlichkeit umzugehen sollte, gerne angenommen.

Rolf Burger

16. Mai 2018

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren Klaus Fingerhuth und Rolf Burger informierten am 16.05.2018 ältere und junggebliebene Mitbürger in der Kelkheimer Postfiliale in der Breslauer Straße über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen und deren Verhinderung.

Die Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth (links) und Rolf Burger an ihrem Infostand

Themen waren u.a. Gefahren am Geldautomaten, falsche Polizisten und der bekannte Enkeltrick. Besucher hatten die Möglichkeit, sich anhand eines Videos über Scheckkartendiebstahl und den Originalmitschnitt eines Telefongespräches mit einem Enkelbetrüger aus erster Hand zu informieren.

Das Interesse von jungen Mitbürgern war erstaunlich groß. Die Aussagen der Sicherheitsberater wurden unterstützt durch einschlägige Flyer, welche sehr gerne entgegen genommen wurden.

Rolf Burger

27. April 2018

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zur „Sicherheit im Alter“ in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Mitte

Am Freitag, 27. April 2018, 09:00 bis 12:00 Uhr betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Stadtmitte einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Vor allem ging es dabei um das Verhalten am Geldautomaten, Enkeltrick und „Falsche Polizisten“.

v.l.: Stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger, Bankkunde, die Sicherheitsberater Rolf Burger und Karl-Heinz Sprungk, sowie Kundenberater Kevin Kilp

Die Kunden hatten die Möglichkeit, sich anhand von Videomaterial über Tricks am Geldautomaten sowie anhand von Original-Telefonmitschnitten der Gespräche zwischen Betrüger und Betrogenen in Sachen Enkeltrick und „Falsche Polizisten“ zu informieren.

Der ebenfalls anwesende Stellvertretende Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Roman Sickenberger, ergänzte die Sicherheitsberater bei den insgesamt 31 Beratungsgesprächen mit aktuelle Informationen.

Rolf Burger

25. April 2018

Sicher im Alter – Sicherheitsberater beim Katholischen Pfarramt in Kelkheim-Fischbach

Die Kelkheimer Sicherheitsberater, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, hielten am 25.04 2018 beim Treffen der Kath. Frauengruppe der Pfarrei Fischbach einen Vortrag vor 23 Damen über Straftaten zum Nachteil der älteren Menschen. Im Vordergrund standen die Dauerthemen: Anrufe durch falsche Polizisten und der Enkeltrick. Ferner ging es darum, wie man sich in Banken am Geldautomaten verhalten sollte. Zu den vielfältigen Tricks der Betrüger gab es Tipps zu deren Verhinderung.

Linkes Foto, v.l.: Karl-Heinz Sprungk, Elke Fischer (Kath. Gemeinde), Rolf Burger, Rosemarie Sprungk

Mit großem Interesse verfolgten die anwesenden Damen die Ausführungen der Sicherheitsberater und nahmen gerne das zur Verfügung gestellte Informationsmaterial entgegen.

Rosemarie Sprungk, Rolf Burger

11. April 2018

Sicherheitsberater referierten über Sicherheit für Senioren bei der Kolpingsfamilie Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen, Rosi und Karl-Heinz Sprungk, sowie Rolf Burger, hielten am 11.04.2018 im Gagernhaus, Kelkheim, Rotlintallee 10 bei der Kolpingsfamilie einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

vorn v.l.: Karl-Heinz und Rosi Sprungk und Norbert Ackerstaff, Vorsitzender der Kolpingsfamilie

Dabei standen 3 Themen im Vordergrund: Der Enkeltrick, falsche Polizisten und das Verhalten am Geldautomaten. Mit großem Interesse verfolgten die anwesenden 20 Damen und ein Herr den Ausführungen der Sicherheitsberater über die Tricks der Betrüger und deren Verhinderung. Der Vortrag war für die Teilnehmer so interessant, dass dieser Abend kein Ende nehmen wollte. Aus diesem Grund wurde für Oktober ein zweiter Termin vereinbart, um das Thema Sicherheit im Alter weiter zu vertiefen.

Rosi Sprungk und Rolf Burger

6. April 2018

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im Lebensmittelmarkt

Der Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger informierte am 06.04.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr an einem Infostand im REWE-Markt, Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Sicherheitsberater Rolf Burger in Beratungsgesprächen

Weitere Themen waren, Falsche Polizisten, Enkeltrick und das Verhalten beim Einladen von Gepäck/Lebensmitteln in ein Kfz. Herr Burger, der zeitweise vom Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, Jürgen Moog, unterstützt wurde, konnte 47 Beratungsgespräche führen.

Rolf Burger

3. April 2018

Kelkheimer Sicherheitsberater beim Seniorennachmittag der FRAPORT A.G.

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Walter Reuss und Rolf Burger, waren am 03.04.2018 überregional im Einsatz.

Auf Einladung der FRAPORT A.G. gestalteten sie vor über 120 Teilnehmer einen Senioren-Nachmittag mit dem Thema: “Sicherheit im Alltag; hier speziell die Dauerthemen: Enkeltrick, falsche Polizisten und das Verhalten am Geldautomat”.

v.l.: Sicherheitsberater Walter Reuss und Rolf Burger

Den Zuhörern wurden Original-Mitschnitte von Trickbetrügern vorgespielt, sowie ein Video über das Ablenken am Geldautomaten. Zum Ende des Vortrages zeigten sie ein Video über den Diebstahl von Gepäck und deren Verhinderung an einem Flughafen. Die Senioren waren überrascht über die Dreistigkeit der Betrüger. In der anschließenden Diskussion konnte das Gehörte noch vertieft werden. Das angebotene Infomaterial wurde gerne angenommen.

Rolf Burger

28. März 2018

Beratung zur Sicherheit im Alter in der Nassauischen Sparkasse in Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Rosi Sprungk und Rolf Burger, informierten am 28.04.2018, von 09:30 bis 12:00 Uhr in der Filiale der Nassauischen Sparkasse in Kelkheim-Mitte 31 Mitbürger, über den Enkeltrick, falsche Polizisten sowie das richtige Verhalten am Geldautomaten.

.l.: Karl-Heinz Sprungk, Sparkassenkunde, Rosi Sprungk und Rolf Burger

Die angesprochenen Personen zeigten großes Interesse an den gezeigten Videos und Telefonmitschnitten von falschen Polizisten sowie dem Enkeltrick. Informationsmaterial wurde gerne entgegengenommen.

Rolf Burger

12. März 2018

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

An ihrem Infostand im Gesundheitszentrum Kelkheim konnten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Klaus Fingerhuth und Rolf Burger, am 12.03.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr 55, zumeist ältere, Menschen über das Thema Sicherheit im Alltag ansprechen. Schwerpunkthemen waren „Falsche Polizisten“ sowie der Enkeltrick.

Linkes Foto: 1. v.l.: Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth, 3. v.l. Leiter der Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt

Erstmals kam dabei ein Laptop zum Einsatz, mit dem Originalmitschnitte von Telefongesprächen zwischen Betrüger und Opfer vorgestellt wurden. Die Bürger und Bürgerinnen, die sich über die Betrugsmaschen informierten, waren erstaunt und tief beeindruckt von der Professionalität der Täter. Die Wirkung der Telefongespräche auf die sensibilisierten Menschen dürfte besonders intensiv und nachhaltig sein.

Das angebotene Informationsmaterial wurde gerne angenommen.

Rolf Burger

10. März 2018

Beratung von Senioren über Trickdiebstahls- und Betrugsmaschen im toom-Baumarkt Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, informierte am 10.12.2018, von 09:00 bis 12:00 Uhr im Vorraum des toom-Baumarktes Kelkheim 52 Junggebliebene und ältere Personen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, bei denen auch Senioren geschädigt sein können.

Schwerpunkte waren der Enkeltrick und „Falsche Polizisten“. Außerdem gab der Sicherheitsberater praktische Tipps wie z.B. auf dem Parkplatz des Einkaufsmarktes das Auto so beladen werden sollte, dass Trickdiebe keine Chance haben. Die Flyer zur Vermeidung von Trickdiebstählen und –betrügereien wurden gerne angenommen.

Rolf Burger

21. Februar 2018

Sicherheitsberater referierten über Sicherheit im Alter in der Paulus-Gemeinde Kelkheim

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Renate Schessner und Rolf Burger hielten am 21.02.2018, von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Evangelischen Paulusgemeinde Kelkheim einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen.

Herausragende Themen waren einmal mehr der Enkeltrick und „Falsche Polizisten“. Zu beiden Betrugsmaschen wurden Originalmitschnitte von Betrügern und Angerufenen vorgespielt. Da beide Phänomene zumeist mit Geldabheben auf der Bank in Verbindung stehen, wurden die Sicherheitsberater erstmals durch einen Mitarbeiter eines Geldinstitutes unterstützt. Dieser bat u.a. darum, beim Abheben von hohen Bargeldbeträgen für Nachfragen durch Bankangestellte Verständnis aufzubringen.

Weitere Themen waren falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür. Die Sicherheitsberater gaben Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können, und stellten entsprechendes Info-Material zur Verfügung.

Rolf Burger

14. Februar 2018

Vortrag über Sicherheit im Alter in der katholischen Kirchengemeinde Kelkheim-Münster

Am Aschermittwoch, 14.02.2018, referierten die Kelkheimer Sicherheitsberater Rolf Burger, Karl-Heinz Sprungk und Ulrike Langendorf vor ca. 25 Damen in der Katholischen Kirchengemeinde Kelkheim-Münster zu verschiedenen Themen rund um die Sicherheit für ältere Menschen. Der Schwerpunkt lag auf den Anrufen „falscher Polizisten“. Hierzu wurde ein Telefonmitschnitt vorgespielt. Das kam sehr gut an und löste sofort eine angeregte Diskussion aus.
Es wurden aber auch Themen besprochen wie z. B. „Wie sichere ich meine Tasche?“, „Was mache ich, wenn mich jemand bittet, ihm Geld zu wechseln?“ oder „Worauf sollte ich beim Geld abheben und bei der Nutzung des Rollators achten?“ Sehr lebhaft war der Austausch zum Thema „falsche Handwerker“ Das angebotene Informationsmaterial wurde gerne angenommen.

Rolf Burger

10. Februar 2018

Sicherheitsberater informierte im REPAIR-Café in Kelkheim-Fischbach über Betrugsmaschen

Der Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren, Klaus Fingerhuth, reparierte im REPAIR-Café im Fischbacher Rathaus am 10.02.2018 nicht nur ein Fahrrad, sondern nahm auch die Gelegenheit wahr, den vielen anwesenden Reparaturkunden im REPAIR-Cafe Tipps zu vermitteln, wie Betrügereien, Diebstähle etc. zum Nachteil älterer Menschen vermieden werden können.

 

Außerdem stellte er einschlägiges Informationsmaterial zur Verfügung.

Klaus Fingerhuth

25. Januar 2018

Sicherheit am Telefon und an der Haustür für Senioren von St. Matthäus Ruppertshain

Die Kelkheimer Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, Klaus Fingerhuth und Rolf Burger hielten am 25.1.2018 beim Seniorencafé im Gemeindesaal der katholischen Kirchengemeinde St. Matthäus in Kelkheim-Ruppertshain einen multi-medialen Vortrag zu den Schwerpunkten Sicherheit am Telefon und an Wohnungs- und Haustüren.

Vorgetragen wurden die Gefahren durch Trickdiebe und –betrüger. Neben dem mündlichen Vortrag wurden Telefonmitschnitte genutzt, um für die Betrugsmaschen zu sensibilisieren. Ganz praktisch wurde an einem Rollator demonstriert, wie leicht es hier Diebe haben und wie man sich schützen kann.
Die 30 interessierten Mitglieder der St. Matthäus-Gemeinde Ruppertshain stellten ausgiebig Fragen vor allem zur Vermeidung der Straftaten. Wegen der überaus positiven Resonanz hat die Organisatorin die Kelkheimer Sicherheitsberater um einen weiteren Vortrag im September bzw. Oktober d.J. zu weiteren Sicherheitsthemen gebeten.

Rolf Burger

9. Januar 2018

Treffen der Sicherheitsberater für Senioren (SfS) im Kelkheimer Rathaus

Am 9. Januar 2018 waren die Kelkheimer SfS im Rathaus Kelkheim zu Gast, da sie bei ihrer Beratung nicht nur mit der Polizei sondern auch mit dem Sozialamt Kelkheim eng zusammenarbeiten.

Im Sozialamt Kelkheim hatte eine personelle Umstrukturierung stattgefunden, weshalb die SfS zu einem näheren Kennenlernen und zum Meinungsaustausch geladen wurden. Bei dieser Gelegenheit konnten die SfS ihre erfolgreiche Arbeit des vergangenen Jahres vorstellen.

Im Jahr 2017 wurden nicht nur 2.380 Personen beraten bzw. über mögliche Betrugsmaschen der Betrüger informiert und 21 Vortragsveranstaltungen zum Thema Sicherheit im Alter durchgeführt, sondern es fanden außerdem noch zwei Auftritte im HR-Fernsehen statt. Hierbei berichtete Herr Rolf Burger, der Koordinator der Kelkheimer SfS, über die Arbeit der Kelkheimer Sicherheitsberater/-innen und zeigte verschiedene Vorgehensweisen der Betrüger auf.

Erste Reihe v.l.: SfS Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk, SfS Renate Schessner, SfS Ulrike Langendorf, zweite Reihe v.l.: SfS Rolf Burger, SfS Reiner Brackmann, Gunda Lenk von der Beratungsstelle „Älter werden in Kelkheim (Taunus)“, Leiterin Sozialamt Petra Mann, SfS Walter Reuss, SfS Klaus Fingerhuth

Frau Mann, die Leiterin des Sozialamtes, lobte die bisher geleistete Arbeit und wünscht sich, die Zusammenarbeit zu erweitern, indem die Seniorenberater/-innen zukünftig auch die Kelkheimer Bürger auf das Leistungsspektrum der Stadt Kelkheim aufmerksam machen, wenn hier Hilfe und Unterstützung im sozialen Bereich vorliegen sollte.

Des Weiteren wird Frau Lenk, die ebenfalls für die Seniorenarbeit im Rathaus zuständig ist, gelegentlich die SfS-Auftritte in der Öffentlichkeit begleitend unterstützen; außerdem werden die Sicherheitsberater/-innen weiterhin bei ihrer Arbeit von der Polizei tatkräftig unterstützt.

Rosemarie Sprungk

21. Dezember 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater Rolf Burger bei „Hallo Hessen“

Am 21.12.2017 berichtete der Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger in der HR-Fernsehsendung „Hallo Hessen“ über Sicherheit im Alter. Mit Moderator Jens Köker sprach er über die Betrugsmaschen Enkeltrick, „Falsche Polizisten“, Ping Calls und falsche Gewinnversprechen. Außerdem berichtete Herr Burger über seine Erfahrungen als Sicherheitsberater im Hinblick auf den leichtfertigen Umgang mit persönlichen Wertsachen, insbesondere Geldbörsen, die offen/ungesichert in Einkaufswagen und Rollatoren abgelegt waren. Anhand eines Rollators demonstrierte er, wie Taschen dort sicher aufbewahrt werden sollten.

v.l.: Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk, der Herrn Burger in die Fernsehsendung begleitete, Moderator Jens Köker, und Sicherheitsberater Rolf Burger

Zu einem besonderen Vorfall kam es, als er zusammen mit Herrn Köker den Diebstahl eines Reisekoffers simulierte. Der Koffer war mit einem Taschenalarm gesichert, der bei der Wegnahme sehr lautstark ausgelöst wurde. Da der Sicherungsstift zunächst nicht auffindbar war, lief der Alarm (wie in der Realität gewünscht) einfach weiter, so dass der Koffer mit dem Taschenalarm aus dem Studio entfernt werden musste. Dieser spektakuläre Umstand warb für die Sicherungsmethode und wird bestimmt nachhaltig in Erinnerung bleiben.

Zu Schluss wies Herr Burger auf das Hofheimer Präventionsprojekt „Save my Grandma – Schütze meine Großmutter“ hin. Hierbei beschäftigen sich Schüler mit Betrugsmaschen zum Nachteil älterer Menschen wie den Enkeltrick, um so ihre Eltern und Großeltern entsprechend zu sensibilisieren.

Großes Lob an Sicherheitsberater Rolf Burger, der schon zum zweiten Mal über das Fernsehen sehr viele Menschen auf das Thema Sicherheit im Alter aufmerksam machen konnte.

Jürgen Moog

9. Dezember 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater informierte im Repair Café über Betrugsmaschen

Im letzten Repair Cafe dieses Jahres, das am 09.12.2017, von 10:00 – 13:00 Uhr im Fischbacher Bürgerhaus, Rathausplatz 3, 65779 Kelkheim stattfand, wurden durch Klaus Fingerhuth und Rolf Burger weitere 39 Besucher aller Altersklassen auf Maschen von Trickbetrügern und –dieben aufmerksam gemacht.

Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth (links) im Beratungsgespräch

An Interessierte wurde Informationsmaterial übergeben, insbesondere die neuen Flyer über falsche Polizisten. Diese Aktion wird auch 2018 regelmäßig weitergeführt.

Klaus Fingerhuth

29. November 2017

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Am 29.11.2017 tagte der Präventionsrat der Stadt Kelkheim von 19:30 bis 21:30 Uhr im Gartensaal des Rathauses.

Bürgermeister Kündiger begrüßt die Teilnehmer und eröffnet die Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Die 33 Teilnehmer von den Schulen, Vereinen, Kirchen  und Organisationen, der Polizei, der Jugendarbeit, der Ordnungspolizei und dem Präventionsrat MTK besprachen unter dem Vorsitz des Bürgermeisters Abrecht Kündiger die Kriminalitätslage mit den Folgerungen für die Kriminalprävention sowie die aktuellen Projekte und Themen Kelkheims.

linkes Foto: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog , rechtes Foto: v.l.: Polizeihauptkommissar Roman Sickenberger, Bürgermeister Albrecht Kündiger und Katya Hengen, stellvertr. Leiterin des Amt für Jugend und Integration

Der Geschäftsführer des Präventionsrates Jürgen Moog und der stellvertretende Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger zeigten auf, dass wir im Vergleich zu Deutschland und Hessen relativ sicher in Kelkheim leben. Doch im Bereich des schweren Diebstahls besteht, aufgrund der guten Lage im Speckgürtel Frankfurt, nach wie vor kriminalpräventiver Handlungsbedarf. Hinzu kommen die Handlungsfelder Jugend, Schule, Verkehrssicherheit und verstärkt Senioren. Diese leiden unter Trickdiebstählen und –betrügereien, zuletzt unter „Falschen Polizisten“. Auch Kelkheimer Bürger wurden im November um über 100.000 Euro durch diese Betrugsmasche geschädigt.

v.l.: Die Sicherheitsberater Rolf Burger, Karl-Heinz Sprungk, Renate Schessner, Rainer Brackmann, Klaus Fingerhuth und Ulrike Langendorf

Mit der Zielrichtung diese Straftaten zum Nachteil älterer Menschen zu vermeiden, stellte der Koordinator der Sicherheitsberater für Senioren, Rolf Burger, die vielfältige Arbeit der Sicherheitsberater mit Vorträgen, Infoständen und Beratungsgesprächen vor.

Zum Thema Sucht und Flüchtlinge präsentierte der Leiter des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe, Dr. Wolfgang Mazur, eine Untersuchung bei den unbegleiteten jugendlichen Flüchtlingen im MTK.

linkes Foto: Dr. Wolfgang Mazur, mittleres Foto: v.l. Christine Michel, Katya Hengen und Petra Bliedtner, rechtes Foto: Torsten Kleipa und Sicherheitsberaterin Rosi Sprungk

Die Leiterin des Amtes für Jugend und Integration, Petra Bliedtner, berichtete über die Präventionsprojekte aus dem Bereich Jugend. So wird der Samstagsfußball ausgeweitet und dabei die Flüchtlinge mit eingebunden. Der Du&Ich-Tag läuft mit großem Erfolg weiter. Der BMX-Parcour (Zick-Zack-Ananas-Park) wurde neu hergerichtet und dort ein Bauwagen aufgestellt. Zusammen mit Eppstein wurde in den Herbstferien ein vielbeachtetes Projekt zur Suchtprävention (LARP) durchgeführt, bei dem die Teilnehmer mit Kostümen und Rollenspielen ins Mittelalter versetzt wurden. Die Main-Taunus-Scouts sind wieder aktiv und sollen für den Rosenmontagsumzug in Fischbach engagiert werden.

Der Leiter des Ordnungsamtes Torsten Kleipa wies daraufhin, dass die Nachtpolizisten seit geraumer Zeit wieder im Einsatz sind. Herr Moog kündigte für alle Ordnungspolizisten des Kreises eine Fortbildung zur Erweiterung der Kompetenz im Umgang mit jungen Leuten für November 2018 an.

2. von rechts: Dr. Ann Kathrin Hellberg-Lubinski und 3. von rechts: Monika Berkenfeld.

Neu begrüßt wurden an diesem Abend die Vorsitzende des Vereins „Miteinander leben in Kelkheim e.V.“ Dr. Ann Kathrin Hellberg-Lubinski und ihre Stellvertreterin Monika Berkenfeld.

Die Teilnehmer der Präventionsratssitzung

Bürgermeister Kündiger lobte die vielfältigen Präventionsaktivitäten in allen Bereichen, durch die sich die Kriminalitätsbelastung der Stadt deutlich verbessert hat.

Die nächste Sitzung soll am 20.06.2018, 19:30 Uhr im Gartensaal stattfinden.

Christine Michel

30. November 2017

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zu „Sicherheit im Alter“ in der Taunus Sparkasse Kelkheim-Mitte

In der Taunus Sparkasse Kelkheim-Stadtmitte betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf und Rolf Burger, am 30.11.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Darüber hinaus kamen sie auch mit jungen Menschen ins Gespräch, die sich Sorgen um Ihre Großeltern wegen des vorgestellten Deliktsfeldes machten. Schwerpunktthemen waren Skimming, Kartendiebstahl, Enkeltrick und aus aktuellem Anlass „Falsche Polizisten“. Es wurden Tipps gegeben, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Entsprechendes Informationsmaterial wurde verteilt.

linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger im Gespräch mit jungen Leuten, mittleres Foto: Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf im Beratungsgespräch, rechtes Foto: Polizeidirektor Peter Liebeck besucht den Infostand

Insgesamt 37 intensive Beratungsgespräche wurden innerhalb der drei Stundenpräsenz geführt. Besucht wurde der Infostand auch von Polizeidirektor Peter Liebeck, dem stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger und dem Geschäftsführer des Präventionsrates MTK Jürgen Moog.

Rolf Burger

3. November 2017

Sicherheitsberatung von Senioren in Lebensmittelmarkt

Zum wiederholten Mal informierten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Walter Reuss und Rolf Burger am 03.11.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

v.l.: Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und die Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk und Walter Reuss

Aufgrund von aktuellen Vorkommnissen thematisierten sie auch die sogenannten „Kaffeefahrten“, die kostenlos angeboten werden, letztlich aber den Verkauf überteuerter Mittel / Geräte bezwecken, und die Trickdiebstähle insbesondere zum Nachteil von Rollatorennutzern und Rollstuhlfahrern. Bei dieser Masche geben die Trickdiebe vor, beim Tragen der gerade im Supermarkt erworbenen Lebensmittel helfen zu wollen, um in der Wohnung an die Wertsachen der Senioren zu kommen.

Die Sicherheitsberater konnten insgesamt 52 Personen über die genannten Themen informieren. Sie sprachen zahlreiche Leute an, die ihre Geldbörse offen in der Hand trugen. Außerdem gingen sie auch auf das Verhalten mit dem Einkaufswagen auf Parkplätzen ein. Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt, unterstützt.

Rolf Burger

30. Oktober 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater informierten in der Taunus Sparkasse Fischbach

In der Taunus Sparkasse Kelkheim-Fischbach betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, am 30.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen.

Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, unterstützt und gaben Tipps, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Entsprechendes Informationsmaterial wurde verteilt.

In der kleinen Sparkassenfiliale herrschte wenig Publikumsverkehr, so dass es lediglich zu 12 intensiven Beratungen kam.

Rolf Burger

24. Oktober 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater referierten über Sicherheit im Alter in Seniorenresidenz

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosi und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, hielten am 24.10.2017, 15:00 bis 16:30 Uhr in der K&S Seniorenresidenz Kelkheim einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Schwerpunktthemen waren Trickbetrügereien und -diebstähle, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür. Da in letzter Zeit vor Lebensmittelmärkten wiederholt die Hilfsbedürftigkeit älterer Menschen für Trickdiebstähle ausgenutzt wurde, insbesondere von Senioren, die mit Rollatoren unterwegs waren, wurden diese entsprechend sensibilisiert. Natürlich wurde auch der Verkehrssicherheitsaspekt im Umgang mit dem Rollator im öffentlichen Raum angesprochen und entsprechende Verhaltenstipps gegeben.

Als sehr positiv bewerten die Sicherheitsberater das Interesse und die Mitarbeit der 26 anwesenden Heimbewohner bei den für sie so wichtigen Themen. Durch die von den Seniorinnen und Senioren geschilderten Erlebnisse kam es zu lebhaften Diskussionen und die Sicherheitsberater konnten ihren Fundus zur Sicherheit im Alter erweitern.

Rolf Burger

18. Oktober 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf und Rolf Burger, betrieben am Mittwoch, 18.10.2017, von 14:00 bis 17:00 Uhr im Vorraum der Post Filiale in Kelkheim einen Informationsstand zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug.

Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf und Sicherheitsberater Rolf Burger

Sie gaben insbesondere älteren Menschen Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können und verteilten entsprechendes Info-Material. Intensive Beratungsgespräche wurden mit 25 Seniorinnen und Senioren geführt.

Rolf Burger

18. Oktober 2017

Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention und Senioren-Sicherheitsberatung in Kelkheim

Auf dem Kelkheimer Wochenmarkt in der Neuen Stadtmitte informierten die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Thomas Tauber am Mittwoch, 18.10.2017, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Marktbesucher über die Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Klaus Fingerhuth und Rolf Burger, die Tipps gaben, wie man Trickdiebstähle und Trickbetrügereien vermeiden kann. Auch Bürgermeister Albrecht Kündiger besuchte die Infostände.

v.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Leiterin des Sozialamtes Petra Mann, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polikzeilicher Berater Thomas Tauber, Schutzmann vor Ort Christian Schneider, Stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger und die Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger und Klaus Fingerhuth

Unter einem blauen Pavillon hatte der kriminalpolizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Es handelte sich um Tür- und Fensterelemente, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch angebracht waren. Außerdem wurden Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ kostenlos verteilt. Bei diesem Präventionsprojekt geht es um gute Nachbarschaft auch hinsichtlich der Wachsamkeit vor Einbrechern, das Sichern von Haus und Wohnung und die sofortige Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen.

Die Sicherheitsberater für Senioren gingen zum einen auf die Betrugs- und Diebstahlmaschen ein, denen insbesondere ältere Menschen an der Haustür und am Telefon zum Opfer fallen können. Zum anderen informierten sie über die sogenannten Gaunerzinken, die Hauswänden angebracht werden, um Täter auf Tatgelegenheiten und Risiken aufmerksam zu machen. Ein weiteres Thema waren die Trickdiebstähle im Zusammenhang mit dem Einkauf in Lebensmittelmärkten, bei denen hilfsbedürftige Senioren, vor allem mit Rollatoren, Hilfe angeboten wurde. Ziel war es dabei in die Wohnung zu kommen, um dort Diebstähle zu begehen.

Es herrschte zeitweise ein reger Betrieb auf dem Wochenmarkt und an den Infoständen. Es wurden 57 Beratungen zur Wohnungseinbruchsprävention und 25 Beratungen zur Sicherheit im Alter durchgeführt.

9. Oktober 2017

Sicherheitsberatung von Senioren im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Am 09.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr informierten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl Fingerhuth, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, im Foyer des Gesundheitszentrums Kelkheim über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Aus aktuellem Anlass wiesen die Sicherheitsberater außerdem auf die immer wieder auftauchenden Gaunerzinken hin, die an Häusern als Information für Diebe, Betrüger und Bettler angebracht werden.

Insbesondere die Nutzer von Rollatoren und Rollstuhlfahrer wurden auf die jüngste Masche von Trickdieben hingewiesen, die an Lebensmittelmärkten vorgeben, beim Tragen helfen zu wollen, um in der Wohnung an die Wertsachen der Senioren zu kommen.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth im Beratungsgespräch, mittleres Foto: Rolf Burger zeigt Gaunerzinken und rechtes Foto: Karl-Heinz Sprungk berät ebenfalls einen Senior

Das Gesundheitszentrum wird von sehr vielen älteren Menschen aufgesucht, die alle an dem unübersehbaren Infostand vorbei kamen. Das ermöglichte 47 Beratungen.

Rolf Burger

2. Oktober 2017

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zu „Sicherheit im Alter“ in der Volksbank Kelkheim

In der Volksbank Kelkheim betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Walter Reuss und Rolf Burger, am 02.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Der Infostand bestand aus Roll-up, Stehtischen und Postern.

v.l.: Praktikantin der Polizei, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, Sicherheitsberater Rolf Burger, Kundin, Sicherheitsberater Walter Reuss

Zu Monatsbeginn herrschte in der Bank ein reger Publikumsverkehr und so konnten die Sicherheitsberater sehr viele Kunden auf die Gefahren bei der Abwicklung am Geldautomaten und im Umgang mit der Scheckkarte sowie das Verhalten bei dem Verlust der Karte hinweisen.

linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger erklärt Frau Moll, Volksbank, das Phänomen Gaunerzinken

Vielen Gesprächspartner war der Sperr-Notruf 116 116 nicht bekannt. Ferner konnten die beiden Sicherheitsberater bei dieser Gelegenheit, über die zurzeit wieder anzutreffenden Gauner-Zinken anhand von Bildern informieren und die Zeichen beispielhaft erklären. Da jede Gaunergruppierung eigene Zinken hat, ist die Bedeutung einzelner Zeichen schwer nachzuvollziehen. Wichtig ist, dass man die Polizei informiert und nach der fotografischen Sicherung die Zinken entfernt.

Rolf Burger

22. September 2017

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im Lebensmittelmarkt Kelkheim-Hornau

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für , Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, informierten am 22.09.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Hornau ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk in Beratungsgesprächen

Es kam zu einer hohen Anzahl von Beratungen der älteren Mitbürger zur Sicherheit im Alltag. Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herrn Ersten Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, tatkräftig unterstützt. Das dargebotene Informationsmaterial, aber auch die Hilfsmittel, wie Alarmpfeifen und Klickarmbänder, wurden dankend entgegen genommen.

Rolf Burger

1. September 2017

Fahrradcodierung und Prävention von Wohnungseinbrüchen und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen beim “Du & Ich”-Tag … für mehr miteinander

Zum mittlerweile achten Mal fand am 1. September 2017 auf dem Marktplatz in Kelkheim der „Du & Ich Tag“ statt. Hier präsentierten sich diverse Vereine aus Kelkheim für ein gemeinsames Für- und Miteinander. Ziel ist es, das Kennenlernen zu fördern, Vorurteilen zu begegnen und mehr Verständnis füreinander zu entwickeln. Neben Alt (Seniorinnen und Senioren vor allem aus der Seniorenwohnanlage Stadtmitte) und Jung (Kinder und Jugendliche) gesellten sich Flüchtlinge als dritte Bezugsgruppe zu dem bewährten Generationen-Tag. Hinzu kam erstmals der „Verein zur Förderung und Pflege der Tanzkultur“, die unter dem Motto „Tanzen für Jedermann“ mit Jugendlichen und Senioren gemeinsam arbeitete. Ebenfalls erstmalig dabei war die Sportjugend Hessen mit ihrem Programm „Sport und Flüchtlinge“.

F.E.I.N.-Codierung

Im Rahmen des Du & Ich-Tages bot die Polizeistation Kelkheim, unter der Leitung von Polizeioberkommissar Bauhof, die Codierung von Fahrrädern an. Hierzu mussten sich Interessenten zuvor bei der Polizeistation Kelkheim anmelden. Die sogenannte F.E.I.N.-Codierung fand so großen Anklang, dass die Anmeldeliste bereits vor dem Veranstaltungstag voll war.

Vor Ort mussten die Eigentümer den Beamten einen Eigentumsnachweis (Rechnung) und den Personalausweis vorzeigen. Erst nach weiterer Überprüfung der Fahrräder in den polizeilichen Auskunftssystemen wurden diese auch codiert!

v.l.: Polizeioberkommissar Andreas Bauhof, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und Polizeikommissarsanwärter Samonow

Sicherheitsbedürfnis und Vertrauen in die Codierung waren so groß, dass auch der Ordnungsamtsleiter von Kelkheim, Herr Torsten Kleipa, und der Bürgermeister von Kelkheim, Herr Abrecht Kündiger, ihre Fahrräder codieren ließen. Herr Kündiger war übrigens auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Präventionsrates Kelkheim vor Ort. Normalerweise dauert eine Codierung je nach Fahrradtyp ca. 15 Minuten. Auf Grund des guten Wetters und der guten Laune der Beamten konnten in 4 Stunden über 19 Fahrräder codiert werden.

Auch gaben die Beamten den Festbesuchern gerne Auskunft über das System und teilten Informationsmaterial aus. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an dem System, stellten viele Fragen und beobachteten die Beamten bei ihrer Arbeit. Bei der Codierung wurde POK Bauhof tatkräftig von den Polizeikommissarsanwärtern PK-A Hartmann und PK-A Samonow sowie den Helfern des freiwilligen Polizeidienstes Frau Winter und Herrn Peschtrich unterstützt.

Das System der F.E.I.N.-Codierung beruht auf einer einfachen Verschlüsselung der persönlichen Adress-Daten der Fahrradeigentümer. Durch diese Daten wird ein Buchstaben- und Zahlencode generiert. Der Code wird an einer gut sichtbaren Stelle in den Rahmen eingraviert, so dass dieser für vermeintliche Diebe direkt erkennbar und zugleich abschreckend ist! Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass der Code z.B. bei einer Polizeikontrolle durch die Beamten decodiert werden kann. So wird direkt festgestellt, ob der Radfahrer auch der Eigentümer ist. Sollte das Fahrrad gestohlen worden sein, kann es so sichergestellt und dem Eigentümer wieder ausgehändigt werden.

Die Polizei führt immer wieder F.E.I.N.-Codierungen durch. Termine hierzu werden in der Presse bekannt gegeben. An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, dass Carbonfahrräder und teilweise auch Elektrofahrräder auf Grund ihres dicken Rahmens nicht codiert werden können.

v.l.: Leiter der Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Polizeioberkommissar Andreas Bauhof und Polizeilicher Berater Thomas Tauber

Wohnungseinbruchsprävention

Während die Beamten die Fahrräder codierten, konnten sich die Eigentümer sowie die Festbesucher beim Kriminalpolizeilichen Berater Tauber über Einbruchsschutz informieren. Herr Tauber ist von der Polizeidirektion Main-Taunus und für den Einbruchsschutz rund um das Haus und für Wohnung zuständig. Er gab Auskunft darüber, wie man sein Haus gegen Einbrecher effektiv schützen kann. Nicht nur auf Festen informiert er über den Einbruchsschutz. Herr Tauber kommt auch zum Bürger nach Hause, begutachtet das Haus und gibt ausführliche Informationen für ein Sicheres zu Hause.

Sicherheitsberatung für Senioren

Bei schönem Wetter konnten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren beim Du & Ich-Tag, -94- ausführliche Gespräche über die Sicherheit im Alltag führen.

Sicherheitsberater Rolf Bürger im Beratungsgespräch

Schwerpunkt waren die Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Info-Stand des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis

Unterstützt wurden die genannten Informationsstände durch den Geschäftsführer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis, Herrn Nicolay. Er stellte Projekte des Präventionsrates wie „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn, Prüfen von Wohnhäusern und das Farbleitsystem vor und bot zu allen Themenbereichen Informationsmaterial an.

Polizeioberkommissar Andreas Bauhof und Sicherheitsberater Rolf Burger

10. Juni 2017

Sicherheitsberater für Senioren auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger, Walter Reuss und Karl-Heinz Sprungk betrieben am 10. Juni 2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand auf dem Wochenmarkt Kelkheim in Höhe der Taunus Sparkasse.

Sicherheitsberater Walter Reuss (1. v.l.), Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk (3. v.l.) und Sicherheitsberater Rolf Burger (4. v.l.) im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern

Dort informierten sie über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Insgesamt wurden 38 Personen beraten und einschlägiges Informationsmaterial an sie verteilt. Ein Ehepaar berichtete, dass ihm vor zwei Tagen auf dem Parkplatz vor dem toom-Baumarkt beim Beladen des Kraftfahrzeuges die Brieftasche gestohlen wurde. Aus Scham erfolgte keine Anzeige bei der Polizei.

Rolf Burger

16. Mai 2017

Öffentliche Sitzung des Präventionsrates Kelkheim im Gartensaal des Rathauses

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden, bedankte sich für ihr Kommen und bat um eine kurze Vorstellung, da sich einige „neue Gesichter“ unter den 33 Sitzungsteilnehmern befanden.

v.l.: Bürgermeister Albrecht Kündiger, Schulleiter Stefan Haid und Christine Michel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Frau Bliedtner berichtete über aktuelle Projekte. So sind vom 22.05. bis 30.5.2017 Jugendliche aus dem Kosovo hier zu Gast. Die Jugendarbeit der Stadt Kelkheim führt im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion/ Erasmus+“ diese Jugendbegegnung durch.

Das Hessische Ministerium stellt für ein weiteres Jahr Gelder für die Arbeit der Sportcoaches zur Verfügung. Die Sportcoaches entwickeln und unterstützen die Vereine bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten in den Vereinen. Auf dem Stadtmarkt am 21.5. werden die Sportcoaches ihre Arbeit mit Kletterwand und Rollrutsche präsentieren.

Am 1.09.2017 findet der diesjährige Du- & Ich-Tag statt. Auf dem Marktplatz feiern Vereine, Organisationen, Senioren und Jugendliche gemeinsam.

Mach mit! Das Ferienprogramm bietet für Jugendliche ein abwechslungsreiches Tagesprogramm an.

v.l.: Stefan Thalheimer, Torsten Kleipa, Petra Mann, Petra Bliedner, Mafalda Pinto-Schneider, Cornelia Fette

Frau Pinto-Schneider und Frau Fette luden zum ersten Begegnungsfest ein, das am 16.07.2017 auf dem Rathausgelände stattfindet.

Die Flüchtlingshilfe ist auch auf dem Stadtmarkt im „Dorf der Vereine“ vertreten. Hier werden Kuchen und Teilchen angeboten und das Projekt „Enactus“ verkauft Produkte von Geflüchteten und Studenten.

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herr Jörg Schmidt, berichtete über die aktuellen Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik. Es ist überwiegend von einer positiven Tendenz zu berichten. So ging die Gesamtkriminalität in Kelkheim von 1.300 auf 1.056 Straftaten zurück. Die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) von Kelkheim sank auf 3.712 und liegt deutlich unter dem hessenweiten und bundesweiten Durchschnitt. Im Main-Taunus-Kreis ist Kelkheim die zweitsicherste Stadt.

Bürgermeister Kündiger machte deutlich, dass Kelkheim sich nicht auf dieser Position ausruhen werde. Das Team der Ordnungspolizei wurde mit zwei neuen Kollegen ergänzt, die gerade ausgebildet werden. Damit bleibt die Zahl konstant.

Herr Moog berichtete von den Projekten „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“/“Prüfen von Wohnhäusern“ und „Sicherheitsberater für Senioren“, Hier können durch Präventionsaktionen wie auch umfassende Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung oftmals Einbrüche und Trickbetrügereien verhindert werden. Weitere Präventionsschwerpunkte liegen im Bereich Jugend und Schulen.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Jürgen Moog informierte darüber, dass für die Sicherheitsberater für Senioren ein Flyer entwickelt werde. Er berichtete, dass die Unfälle mit Senioren seit einigen Jahren gestiegen sind (von 393 Verkehrsunfällen in 2009 auf 924 in 2016) und dass sich die Verkehrsunfälle mit Sachschäden seit 2009 fast verdreifacht haben (von 304 auf 827 Unfälle). Ziel muss es sein, die Mobilität der Senioren zu erhalten, aber trotzdem Kontrollmechanismen einzuführen. Dies würde immer lauter diskutiert.

Das Farbleitsystem ist, bis auf wenige Schulen, flächendeckend eingeführt. Frau Mann ergänzt, dass dankenswerterweise auch die Schulbetreuungen eingebunden sind.

Am 08.11.2017, 19:00 Uhr findet im Landratsamt eine Veranstaltung für Pädagogen und Eltern statt, die sich mit den Gefahren der neuen Medien beschäftigt. Das Theater Requisit stellt mit passenden Sketchen den Kick off der Veranstaltung dar.

Ein neues Projekt „Save my Grandma“ wird derzeit in Hofheim entwickelt. Ein Sozialarbeiter hat sich als Sicherheitsberater für Senioren ausbilden lassen, und kann so die Jugendlichen informieren, die wiederum ihre Großeltern vor Trickbetrügern warnen können. Kooperationspartner ist die Main-Taunus-Schule.

Bericht der Sicherheitsberater für Senioren

Herr Burger als Sprecher der Sicherheitsberater für Senioren berichtete ausführlich über die Aktionen und Projekte seines Teams. Es konnten bereits rund 500 Senioren präventiv beraten werden. Umfangreiche Besuche in den Kirchengemeinden, auf öffentlichen Plätzen, wie auch vor und in den Bankfilialen der Stadt sowie in der Post, im REWE-Markt und im Toom-Baumarkt haben die SfS absolviert.

Rolf-Egon Burger (3. v.r.)

Die SfS haben eine neue Internetplattform. Auf www.sfs-kelkheim.de werden aktuelle Informationen bereit gestellt. Herr Burger dankte Herrn Walter Reuss, der die Seite eigenständig erarbeitet hat.

Außerdem bedankte sich Herr Burger bei allen für die gute Kooperation. Die SfS werden sich gemeinsam mit dem Präventionsrat und der Polizei am Du- & Ich-Tag beteiligen. Herr Burger bat die Vereine und Organisationen um Information, wo noch Bedarf an Beratungen bestehen könnte.

Im Namen der anderen Sicherheitsberater bedankte sich Herr Sprungk bei Herrn Burger, weil dieser die SfS hervorragend im HR-Fernsehen präsentiert hatte und die Veranstaltungen der SfS mit viel Engagement koordiniert.

Die Besprechungsteilnehmer vor dem Rathaus Kelkheim

Nächster Termin

Mittwoch, 15.11.2017, 19:00 Uhr, Gartensaal

Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und schloss die Sitzung um 20:45 Uhr.

Christine Michel

18. Mai 2017

Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth beim Malteser Fahr- und Besuchsdienst Fischbach

Am 18.5.2017 hielt Klaus Fingerhuth vor Mitgliedern des Besuchs- und Fahrdienstes der Malteser in Kelkheim-Fischbach einen Vortrag zu den Sicherheitsrisiken von älteren Menschen und wie sie diese Risiken vermeiden können. Die neun Beschäftigten des Besuchs- und Fahrdienstes waren dabei nicht die direkten Adressaten sondern die von Ihnen betreuten älteren Menschen. Sie fungieren somit als Multiplikatoren.

Sicherheitsberater für Senioren der Stadt Kelkheim Klaus Fingerhuth

Sicherheitsberater Fingerhuth sprach über die Risiken und Verhaltensweisen zur Vermeidung von Betrug an der Haus- und Wohnungstür, Telefonbetrug, Sicherheit bei Bankgeschäften, im Verkehr und auf der Straße sowie über Zivilcourage. Während des Vortrags ergab sich zu einzelnen Punkten eine sehr informative Diskussion. Das Ziel einer Risikosensibilisierung konnte schließlich erfolgreich erreicht werden. Unterstützt wurde der Vortrag durch verschiedene Informationsbroschüren und den Aufsteller „Ich bin auf der Hut“. Das Informationsmaterial wurde den Teilnehmern zur Weiterverteilung an die Seniorinnen und Senioren überlassen.

Klaus Fingerhuth

29. April 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater informierten im toom-Baumarkt

An Samstag, 29. April, von 10:00 bis 12:00 Uhr sprachen die Kelkheimer Sicherheitsberater Ulrike Langendorf, Rolf Burger und Walter Reuss  im toom-Baumarkt in der Lise-Meitner-Straße wieder aktiv ältere und jüngere Menschen an, um vor den Maschen der Trickbetrüger zu warnen.

v.l.: SfS Rolf Burger, SfS Walter Reuss, SfS Ulrike Langendorf, SfS Rainer Brackmann, SfS Karl-Heinz Sprungk

Das angebotene Informationsmaterial zur Vorbeugung und zur Verhütung von Kriminalität wurde gerne angenommen und es fand ein reger Austausch statt.

Auch hier zeigte sich wieder in erschreckendem Ausmaß wie viele Menschen bereits Erfahrungen mit Trickbetrug machen mussten. Insgesamt war der Info-Stand gut besucht und die Aktion wurde sehr positiv aufgenommen.

Ulrike Langendorf

26. April 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Am Info-Stand, den die Kelkheimer Sicherheitsberater Ulrike Langendorf, Renate Schessner und Rolf Burger, am 26. April 2017, von 14:30 bis 17:00 Uhr im Vorraum der Kelkheimer Post in der Breslauer Str. 42 – 46 aufgebaut hatten, ließen sich viele Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Betrugsvarianten informieren und wie man sich vor diesen schützen kann.

linkes Bild v.l.: Rolf Burger, Postbesucherin, Ulrike Langendorf, Karl-Heinz Sprungk und Renate Schessner.

Erfreulicherweise zeigten auch jüngere MitbürgerInnen reges Interesse und nahmen gerne Informationsmaterial für Nachbarn und/oder Angehörige mit.

Ulrike Langendorf

24. April 2017

Seniorenberatung zu Betrugs- und Trickdiebstahlsmaschen im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Ulrike Langendorf, Renate Schessner und Rolf Burger, informierten am 24.04.2017, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Gesundheitszentrum Kelkheim über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür sowie auch im öffentlichen Raum.

v.l.: Ulrike Langendorf und Renate Schessner im Gespräch mit einer Seniorin

Den Informationsstand der Sicherheitsberater, an dem auch einschlägiges Informationsmaterial verteilt wurde, nahmen die Besucher des Ärztehauses sehr gut an.

 

Ulrike Langendorf

31. März 2017

Aktion „Sicher im Alter“ in und vor Sparkassen und Banken

Der 31. März war ein idealer Termin für die groß angelegte Aktion im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen zur Sensibilisierung älterer Menschen für die Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, denen sie im Zusammenhang mit dem Geldabheben zum Opfer fallen könnten. Denn am Monatsende suchen besonders viele Senioren die Geldinstitute auf, um Geld zu holen.

Allein im Main-Taunus-Kreis wurden am 31.03.2017, von 09:30 bis 12:00 Uhr in insgesamt 14 Filialen der Commerzbank, Taunus Sparkasse, Sparda-Bank und Nassauische Sparkasse Info-Stände betrieben, an denen in der Regel je ein Polizeibeamter und je zwei Sicherheitsberater für Senioren aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Natürlich gaben sie auch Tipps, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden und sie verteilten entsprechendes Informationsmaterial. Vor einigen Banken waren Zelte aufgebaut mit Stehtischen oder aber der Info-Stand befand sich im Schalterraum. An den meisten Info-Ständen wiesen Roll-ups der Sicherheitsberater für Senioren „Ich bin auf der Hut“ auf das Anliegen der Berater hin.

Filialleiter und Mitarbeiter der Banken wirkten ebenfalls bei der Aktion „Sicher im Alter“ mit, weil ihnen natürlich auch die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liegt. Die Fallgestaltungen sind vielfältig. Unmittelbarer Tatort könnte die Bank sein, wenn Trickdiebe z.B. mit Ablenkung durch Rempeln, Verschmutzen pp. das gerade abgehobene Geld entwenden oder per „Skimming“ mit Vorsatzgeräten am Geldausgabeautomaten Kartendaten und PIN ausspähen. Hinzu kommen heimliche Beobachtungen beim Geldabheben, das verdeckte Verfolgen des Opfers, um wiederum durch einen Trick, z.B. Hilfe beim Tragen, Geldwechseln oder auch wieder durch Ablenkung an das Geld zu kommen. Eine weitere häufige Variante ergibt sich aus Trickbetrügereien wie den Enkeltrick oder auch falsche Polizeibeamte, die das Abheben von größeren Geldsummen erbitten/fordern. Hier sind die Banken schon seit längeren sensibilisiert, ebenso wie die Taxifahrer, welche die Senioren zum Geldabheben zur Bank fahren.

Kelkheim: Nassauische Sparkasse in der Frankfurter Str. 47

Hier betrieben Polizeioberkommissar During und das „Sicherheitsberater für Senioren-Ehepaar“ Rosemarie und Karl-Heinz Sprung einen Info-Stand im Schalterraum der Sparkasse. Sie hatten gut zu tun, weil sehr viele ältere Mitbürger Geld abhoben.

„Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich an diesem Tag beobachten konnte, dass die Mehrheit der Rentner lieber ihr Geld am Schalter abholen und den Geldautomaten meiden. Deshalb wäre es sinnvoll, die Bank-Angestellten dahingehend zu sensibilisieren, dass die Auszahlung von höheren Geldbeträgen nicht am Schalter – für alle sichtbar – durchgeführt wird. Es war eine gute Aktion in den Banken, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Rosemarie Sprungk

Kelkheim: Taunus Sparkasse, Am Marktplatz 5

Im Schalterraum der Taunus Sparkasse Kelkheim berieten Polizeioberkommissar Schneider sowie die Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth und Rolf Burger ältere Mitbürger über die Gefahren am Geldautomat oder am Schalter in Verbindung mit dem Geld abheben.

v.l.: Sicherheitsberater Rolf Burger, Leiterin des Amtes für Soziales Petra Mann, Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth, Magistratsmitglied Heinz Kunz, Filialleiter, Leiter Polizeistation Klekheim Jörg Schmidt, Polizeidirektor Peter Liebeck, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Polizeihauptkommissar Dennis Eulig, Schutzmann vor Ort Christian Schneider

Es kam zu zahlreichen Gesprächen mit Senioren und auch das Informationsmaterial wurde gerne angenommen.

Rolf Burger

17. März 2017

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im Lebensmittelmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, informierten am Freitag, 17. März 2017, von 10:00 bis 12:00 Uhr erstmals im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können. Die Aktion wurde unterstützt durch den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt.

v.l.: Sicherheitsberater Rolf Burger, Leiter Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk

Im Eingangsbereich wies ein Roll-up mit der Aufschrift „ICH BIN AUF DER HUT …“ auf den Einsatz der Sicherheitsberater hin. Diese sprachen überwiegend ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger an. Häufig erhielten sie dabei Antworten wie „Mir passiert nichts, ich passe auf, kenne ich usw.“ Dabei leistet das immer wieder festgestellte sichtbare Zeigen und Ablegen der Geldbörsen den Trickdieben und Trickbetrügern Vorschub. Fazit: Aufklärung tut not.

Rolf Burger

15. März 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug vor Ort im Wohnhaus

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk, sowie Ulrike Langendorf und Rolf Burger, sprachen am 15. März 2017, 15:00 bis 16:30 Uhr in der Wohnanlage Kelkheim, Görlitzer Str. 1 über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür.

Die Sicherheitsberater Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk inzenieren den Enkeltrick.

Bei ihrem Vortrag führten die Sicherheitsberater auch Rollenspiele auf, um zu zeigen, wie z.B. der Enkeltrick funktioniert. Die Diskussionen mit den älteren Menschen wurden nicht nur von den Sicherheitsberatern Tipps zur Vermeidung der Straftaten gegeben, sondern die Senioren konnten selbst gute Strategien aufzeigen. Somit konnten auch die Sicherheitsberater wertvolle Erfahrungen und Tipps mitnehmen.

Rolf Burger

9. März 2017

Sicher im Alter – Sicherheitsberater berät Fischbacher Seniorinnen

Auf Einladung der evangelischen Gemeinde St. Johannes Kelkheim-Fischbach hat der Kelkheimer Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth, unterstützt von Rolf-E. Burger, am 9.3.2017, von 15:00 bis 16:00 Uhr in dem dortigen Gemeindesaal einen Vortrag zum Thema Sicherheit an der Haustüre und bei Telefonanrufen gehalten. Zuhörerkreis war eine Damenrunde mit ca. 25 Personen, überwiegend im Rentenalter. Zeitweise anwesend war auch der Gemeindepfarrer Schmalz-Hannappel.

v.l._ Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel und Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth

Klaus Fingerhuth konnte die Damen schnell für die Themenbereiche interessieren, sodass schon nach kurzer Zeit ein sehr informativer Dialog zur Vermeidung von Betrugsfällen entstand. Der Vortrag wurde unterstützt durch den Roll up des Präventionsrates der Stadt Kelkheim und dem verteilten Informationsmaterial. Die Organisatorin der Runde möchte zu einem späteren der regelmäßigem Treffen die vorgetragenen Sicherheitsaspekte an Hand des Infomaterials nochmals resümieren, was auf eine gute Ansprache und hohes Interesse schließen lässt.

Klaus Fingerhuth

8. März 2017

Rotes Kreuz Kelkheim von Sicherheitsberatern über aktuelle Betrugsmaschen informiert

Die Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf und der Sicherheitsberater Walter Reuss sensibilisierten am Mittwoch, dem 8. März 2017, von 11:00 bis 12:00 Uhr zwölf Mitarbeiter des Roten Kreuzes Kelkheim mittels eines Vortrags über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder an der Haustür und am Telefon, aber auch in Geschäften und Banken konfrontiert werden.

Sie gaben Tipps zur Vorbeugung und verteilten einschlägiges Informationsmaterial. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Eine erfolgreiche Veranstaltung!

Ulrike Langendorf

23. November 2016

Sicherheitsberater für Senioren stellten sich im Präventionsrat Kelkheim vor

Bürgermeister Albrecht Kündiger hatte die Kelkheimer Sicherheitsberater am 23.11.2016 zur öffentlichen Sitzung des Präventionsrates Kelkheim in den Gartensaal des Rathauses eingeladen. Mit den Anfang November zertifizierten sechs Sicherheitsberatern für Senioren (SfS) verfügt die Stadt nunmehr über zehn SfS.

v.l.: SfS Rosemarie Sprungk, SfS Hannsfriedrich Braun, SfS Renate Schessner, SfS Karl-Heinz Sprungk, SfS Klaus Fingerhuth, SfS Rainer Brackmann, SfS Walter Reuss, SfS Ulrike Langendorf, SfS Rolf-Egon Burger (SfS Bernd Sievers fehlt auf dem Foto, da er an der Sitzung nicht teilnehmen konnte)

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, berichtete über die Kriminalitätsentwicklung in Kelkheim, die er als überwiegend positiv darstellte. So sind die Wohnungseinbrüche zurückgegangen, wie auch der Einbruchdiebstahl in/aus PKW und in gewerbliche Räume. Gleichwohl gelte es weiterhin wachsam zu sein, weil wir uns bereits in der dunklen Jahreszeit befinden, in der die Einbrüche Hochkonjunktur haben.

Herr Schmidt sprach auch die in der Bevölkerung für Aufruhr sorgenden Überfalle auf eine 76-jährige, die am 19.09.2016, 12:00 Uhr, in der Straße Berliner Ring  einem Handtaschenräuber zum Opfer fiel, und den Überfall auf einen 85-jährigen am 09.11.2016, 01:45 Uhr, in seinem Wohnhaus an, der äußerst brutal ausgeführt wurde.

In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Hofheim. Es sind jedoch keine Zusammenhänge zu erkennen. Derzeit werden die Spuren ausgewertet.

Auch Bürgermeister Kündiger war durch besorgte Bürger angesprochen worden, die aufgrund dieser Taten verunsichert und ängstlich sind. Hinzu komme die Tötung von drei Hasen unlängst in Hornau.

Herr Schmidt wies nochmals darauf hin, dass dies schlimme Einzelfälle sind, denen mit großer Intensität nachgegangen werde. Insgesamt gelte jedoch nach wie vor, dass die Stadt Kelkheim im Landesvergleich als überdurchschnittlich sicher zu bewerten ist.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Jürgen Moog stellte den neuen Flyer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis vor und berichtet über die Projekte zur Vermeidung von Straftaten älterer Menschen.

Die Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention wurden vom 17.09. bis 11.11.2016 in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises betrieben – in Kelkheim auf dem Wochenmarkt am 12.10.2016. Ende Februar stehen wieder die Präventionsmaßnahmen bei den Fastnachtsumzügen an – u.a. beim Fischbacher Umzug am 27.02.2017

Die Belobigung von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern durch Landrat und Bürgermeister/-in findet zwei- bis dreimal pro Jahr im Landratsamt statt und ist ein wichtiger Baustein der präventiven Arbeit. Häufig sind es auch Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger, die für Ihren Einsatz belobigt werden.

Außerdem wies Herr Moog auf die laufende Aktualisierung der Präventionsprojekte hin. Allein in Kelkheim werden derzeit 53 Präventionsprojekte durchgeführt.

Vorstellung der neuen Sicherheitsberater für Senioren

Die anwesenden neun Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater hatten sich bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung Pressevertretern vorgestellt und Interviews gegeben. Den Präventionsratsmitgliedern stellten sie sich ebenfalls vor und erläuterten ihre Motivation für die ehrenamtliche Aufgabe. Herr Moog ging anschließend auf die Aufgabenfelder der SfS ein, die vor allem in ihrem Bekanntenkreis aber auch bei den in Kelkheim ansässigen Seniorengruppen auf mögliche Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SäM) aufmerksam machen. Die SfS informieren dabei über die neuesten Methoden in Sachen Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür und geben Tipps zur Vermeidung dieser Straftaten. Herr Moog führte aus, dass derzeit 96 geschulte SfS im Main-Taunus-Kreis aktiv sind. Die SfS sind ein Projekt des Landeskriminalamtes, die Ausbildung erfolgt über das Polizeipräsidium und die Polizeidirektion, bei denen die SfS auch fachlich angebunden sind. Derzeit kümmert sich der Präventionsrat MTK um die Gesamtkoordination im Main-Taunus-Kreis. Die unmittelbare Anbindung und Koordination erfolgt über die Kommunen – meist sind hierbei die Seniorenberatung und die Ordnungsämter involviert.

Frau Sprungk, eine der neuen SfS, regte an, dass die Kelkheimer Vereine die SfS einladen, damit diese vor Ort mit einem Vortrag über SäM informieren können.

linkes Foto: v.l. hinten: Peter Hillebrecht (Kelkheimer Zeitung), Frank Weiner (Höchster Kreisblatt), vorn SfS Rainer Brackmann, SfS Karl-Heinz Sprungk, SfS Rosemarie Sprungk, SfS Rolf-Egon Burger mittleres Foto: Jugendsozialarbeiterin Madeleine Rudoph rechtes Foto: v.l.: Schulleiter Eichendorffschule Stefan Haid, Leiterin städt. Jugendarbeit Petra Bliedtner, Kersten Schmied (Seniorenarbeit), Christine Michel (Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Bürgermeister Albrecht Kündiger, Dr. Wolfgang Mazur

Vorstellung der neuen Kollegin der mobilen Jugendarbeit

Frau Madeleine Rudolph stellte sich und ihr Arbeits- und Einsatzgebiet vor. Herr Dr. Mazur vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe (JJ) erläuterte, dass die mobile Beratung als Ergänzung auf die Straße geht, um die Jugendlichen zu erreichen, die nicht in die Jugendtreffs oder Vereine gehen. In Kelkheim stehen für dieses Angebot 1,5 Stellen zur Verfügung, die von  Frau Rudolph und Herrn Hans-Gerhard Weide besetzt sind. Laut Herrn Dr. Mazur gehört es auch zur Jugendkultur, sich nicht in Gruppen einzuordnen; dennoch sollte der Kontakt zu diesen Personen gehalten werden, um Brüche zu vermeiden. Die Projektarbeit werde ergänzt durch Besuche in den Schulen.

Frau Bliedtner berichtete, dass es hier eine gute Vernetzung gibt. Mobile Jugendarbeit, Schule, Schulsozialarbeit und städtische Jugendarbeit arbeiten gut zusammen. Frau Rudolph wird zusätzlich im Mädchentreff mitarbeiten. Weitere Projekte der städtischen Jugendarbeit sind die Anpassung des BMX-Parcours am Mühlgrund auf die derzeitigen Nutzer, aber auch der Du & Ich Tag. Nächstes anstehendes Projekt ist die Teilnahme des Jugendtreffs am Münsterer Weihnachtsmarkt.

Herr Moog wies auf die sehr gute Entwicklung bei den Sachbeschädigungen hin, die sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert haben. Das vor allem von Jugendlichen verübte Delikt ist Indiz dafür, dass die gute Zusammenarbeit der Polizei und der Ordnungspolizei, gemeinsam mit den pädagogischen Bereichen funktioniere und das Gesamtkonzept passe. Herr Kleipa ergänzte, dass so auch die gefühlte Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht werde.

Herr Dr. Mazur berichtete über den vermehrt festzustellenden Drogenkonsum, insbesondere die deutlich erhöhten THC-Werte bei Jugendlichen. Diese Jugendlichen fallen nicht auf, sie ziehen sich eher zurück und bringen keine Leistung mehr. Hier müssen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen Alternativen aufgezeigt werden.

Vorstellung des neuen Präventionsratsflyers

Der neue Flyer des Präventionsrats der Stadt Kelkheim wurde verteilt. Entgegen des alten Flyers wurden nur noch die Organisationen vermerkt, die im Präventionsrat mitarbeiten.

Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Frau Bliedtner berichtete über die Arbeit mit Geflüchteten, insbesondere über die enge Zusammenarbeit bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, auch mit der Flüchtlingshilfe und dem Ausländerbeirat. Es gelte vor allem, die Jugendlichen in ihren Familien zu betreuen. Weiterhin informierte sie über die gute Arbeit der zwei Sportcoaches, die Geflüchtete in die Vereine vermitteln und integrieren. Der Kelkheimer Schwimmclub wie auch DLRG bieten Schwimmkurse an. Am Samstagabend kann in der Staufenhalle in Fischbach Fußball gespielt werden. Hier werden noch ehrenamtliche Fußballer als Coaches und Spielpartner gesucht.

Bürgermeister Kündiger betonte ausdrücklich, dass hier die Ehrenamtlichen in Kelkheim eine hervorragende Integrationsarbeit leisten.

Frau Bliedtner teilte mit, dass rund 180 Kelkheimerinnen und Kelkheimer Ausweise als ehrenamtliche Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe erhalten haben. Damit sind sie berechtigt, die Flüchtlingsunterkünfte zu betreten, Deutschkurse zu geben und andere Hilfen zu leisten.

Thematisiert wurde erneut das Problem der fehlenden Fahrradschulungen für Flüchtlinge. Herr Moog führte aus, dass der Verkehrserzieher, der diese Kurse in Kelkheim übernehmen könnte, erst im nächsten Jahr nach Eintritt in den Ruhestand dafür zur Verfügung stehe. Alternativ schlug er die Zusammenarbeit mit Fahrschulen vor. Für die Übungsfahrten im laufenden Verkehr stelle der Präventionsrat Warnwesten zur Verfügung.

Weitere Kelkheimer Projekte

Der nächste Du & Ich Tag findet am 1.09.2017 statt

Umsetzung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten zum

Nachteil älterer Menschen

Bürgermeister Kündiger berichtet über den guten Erfolg der Briefaktion „Ich bin auf der Hut“, bei der über 3.000 Briefe an Seniorinnen und Senioren mit Flyer, Aufkleber und Türanhänger versandt wurden, um vor Straftaten am Telefon und an der Haustüre zu warnen.

Der Präventionsrat Kelkheim mit den SfS

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Sauer berichtete, dass sich die Situation unter der Brücke in Fischbach verbessert habe.

Herr Jung spricht eine Einladung, insbesondere an die Hornauer Seniorenberater, für den Stammtisch der „Bürger für Hornau“ aus.

Nächste Sitzung:  Dienstag, 16.05.2017, 19:00 Uhr, Gartensaal

Christine Michel

12. Oktober 2016

Beratung zur Prävention von Wohnungseinbrüchen und Trickbetrügereien auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Auf dem Kelkheimer Wochenmarkt in der Neuen Stadtmitte informierten die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Thomas Tauber am 12.10.2016, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Marktbesucher über die Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Walter Reuss und Klaus Fingerhuth, die Tipps gaben, wie man Trickdiebstähle und Trickbetrügereien vermeiden kann.

v.l.: Schutzmann vor Ort Christian Schneider, Polizeilicher Berater Thomas Tauber, Leiter Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt, Christine Michel vom Presse- und Informationsamt Kelkheim, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Sicherheitsberater rür Senioren Walter Reuss und Klaus Fingerhuth sowie Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog

Verteilt wurden die einschlägigen Broschüren zur Sicherung von Häusern und Wohnungen, insbesondere Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“, sowie eine Fülle von Informationsmaterial für Seniorinnen und Senioren zum Schutz vor Straftaten und zur Verkehrssicherheit.

Wieder kam es zu sehr vielen Gesprächen und Beratungen. Unter den Standbesuchern waren auch drei Herren, die sich zu Sicherheitsberatern für Senioren ausbilden lassen möchten.

7. Oktober 2016

JuBiZu – 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse

Freitag, 7. Oktober, von 10:00 bis 16:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadthalle

Die 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse wurde von der städtischen Jugendarbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Kelkheim, von „Eurodesk Deutschland, der Eichendorffschule Kelkheim, der Gesamtschule Fischbach, der Anne-Frank-Schule  und Schulnetzwerken organisiert. Unternehmen und Schulen aus Kelkheim und Umgebung informierten über Ausbildungen, Praktika und schulische Angebote. Die Betriebe stellten sich und ihre Ausbildungsberufe vor und konnten ganz konkret Stellenangebote für Ausbildungs- oder Praktikumsplätze einstellen. Neben den Informationen über Betriebe, Berufe und freie Stellen erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über Bewerbungen.

24. September 2016

700 Besucher beim Senioren-Aktiv-Tag Kelkheim

Am Samstag, 24.09.2016, fand von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Senioren-Aktiv-Tag im Kelkheimer Rathaus statt. Organisiert von der Senioren-Beratungsstelle „Älter werden in Kelkheim“ fanden sich rund 20 Aussteller ein, die über das große Angebot rund um die Mobilität im Alter informierten. Vorträge und Aktivangebote, wie Yoga im Sitzen, Gesellschaftstanz und Gesellschaftsspiele wie auch Chorgesang, rundeten das Angebot ab. Rund 700 Gäste informierten sich im Kelkheimer Rathaus.

Der Präventionsrat der Stadt Kelkheim (Taunus) war auch mit einem Stand vertreten. Das Projekt „Ich bin auf der Hut“, das vor Trickbetrügern und Haustürgeschäften warnt, wurde vorgestellt. In dieser Woche werden rund 3.400 Briefe an die Kelkheimer Senioren über 69 Jahre mit einem Schreiben von Bürgermeister Albrecht Kündiger verschickt. Der Brief beinhaltet ein Faltblatt und einen Aufkleber, wie auch einen Türhänger.

linkes Foto: zweiter v. r. Sicherheitsberater Hannsfriedrich Braun, mittleres Foto: Sicherheitsberater Walter Reuss, rechtes Foto: links Christine Michel, Präventionsrat Kelkheim

Am Stand des Präventionsrates waren alle vier Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren vertreten, die ausführlich über Maßnahmen informierten, die insbesondere ältere Menschen vor Trickdiebstahl und Trickbetrug schützen. Neben den auf den o.a. Fotos gezeigten Sicherheitsberatern sind das Renate Schessner und Klaus Fingerhuth.

Es war eine sehr gelungene Aktion für Aussteller und Beteiligte. An der Resonanz der Besucher des Präventionsratsstandes war zu erkennen, wie stark dieses Thema beschäftigt und wie wichtig hier eine vorbeugende Beratung ist.

Christine Michel

8. Juli 2016

Alt und Jung – der Du und ich Tag in Kelkheim

Am 8. Juli 2016 fand auf dem Marktplatz in Kelkheim zum siebten Mal der „Du und ich Tag“ statt. Hier präsentierten sich diverse Vereine aus Kelkheim für ein gemeinsames Für- und Miteinander. Neben Alt (Seniorinnen und Senioren vor allem aus der Seniorenwohnanlage Stadtmitte) und Jung (Kinder und Jugendliche) gesellten sich diesmal Flüchtlinge als dritte Bezugsgruppe zu dem bewährten Generationen-Tag. So entstand ein Programm mit vielfältigen Aktivitäten, wie der „Wii“-Konsole der Seniorenresidenz, Bemalen von Kieselsteinen und Gesichtern, Gewinnspielen, Clowns, Jonglieren und Breakdance. Gerade bei der Verpflegung brachten sich auch die Flüchtlinge mit Brot, Gebäck und frisch geröstetem Kaffee mit ein.

linkes Foto: Spaß für die Kleinen mit Tellerjonglage, Foto Mitte: äthiopische Kaffee-Zubereitung und rechtes Foto: Geschäftsführer Präventionsrat MTK im Gespräch zu den Themen Einbruchsprävention und Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Auch die Polizeistation Kelkheim (POK Bauhof, POK Kummer, POK Döbbel, PK-A’in Seiff, PK-A Kolb und PK-A Samonow, PHK Schmidt) betrieb, gemeinsam mit dem Ordnungsamt Kelkheim (Amtsleiter für Sicherheit und Ordnung Herr Torsten Kleipa und OP Grein) und dem Präventionsrat MTK (Herr Peter Nicolay), einen Stand. Der Geschäftsführer des Präventionsrates Peter Nicolay wurde dabei erstmals von einem Sicherheitsberater für Senioren, Herrn Hannsfriedrich Braun, beim Thema „Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ unterstützt.

Blick auf die Westseite der neuen Stadtmitte u.a. mit dem Stand der Polizei, Ordnungsamt Präventionsrat

POK Kummer und PK-A’in Seiff stellten interessierten Besuchern die T-Wall vor. Sie soll die verminderte Reaktionsfähigkeit unter Alkohol aufzeigen. Wenig überraschend erweckte die T-Wall großes Interesse und wurde daher stark frequentiert.

linkes Foto: T-Wall und Rauschbrille, PK-A´in Seiff, zweiter von rechts Bürgermeister Albrecht Kündiger, mittleres Foto: v.l. Leiter Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt, Zeitungsmacher Peter Hillebrecht und Kreistagsvorsitzender Wolfgang Männer, rechtes Foto: v.L.: Pk-A Döbbel, PK-A Samonow und POK Bauhof bei der F.E.I.N.-Codierung

Auch ein weiteres Präventionsmodell kam zum Einsatz. Die F.E.I.N.-Codierung. Diese soll vor allem den Diebstahl von Fahrrädern erschweren und den Besitzer des Fahrrades einfacher ermitteln.

Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 12 Fahrräder durch die Polizei codiert. Bei einem Fahrrad konnte die Codierung nicht durchgeführt werden. Dieser Fahrradfahrer hatte Angst vor den Repressalien seiner Ehefrau, da der Anbringungsort der Gravur nicht dem entsprach was sie sich vorstellte. Trotz dieses speziellen Problems war die Codierung ein voller Erfolg. Viele Fahrradbesitzer, die ohne Termin erschienen, mussten allerdings vertröstet werden.

Breakdance mit akrobatischen Einlagen

Zu den Besuchern gesellten sich unter anderem PD Peter Liebeck und PD a.D. Jürgen Moog.

Eine gelungene Präsentation der Polizeistation Kelkheim.

POK Döbbel

25. Mai 2016

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 25.05.2016, 19:00 Uhr – 21:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

TOP 1:  Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Albrecht Kündiger

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden, bedankte sich für ihr Kommen und bat um eine kurze Vorstellungsrunde.

TOP 2:  Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention (Bericht der Polizei)

Der neue Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herr Jörg Schmitt, berichtete über die Fallzahlen aus dem Jahr 2015. Im Main-Taunus-Kreis sind die Fallzahlen um 5,5 % gestiegen, die Aufklärungsquote liegt bei guten 57,5 %. Der Main-Taunus-Kreis ist weiterhin einer der sichersten Kreise in Hessen.

Der neue Leiter der Polizeistation Kelkheim erläutert die Entwicklung der Kriminalstatistik für den MTK und Kelkheim

Dagegen sind die Fallzahlen in Kelkheim von 1.054 in 2014 auf 1.300 Straftaten in 2015 gestiegen (+23,3%). Während Kelkheim in den letzten Jahren als zweitgrößte Kommune im MTK aufgrund seiner Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) auf dem hervorragenden Platz 10 lag (nur Eppstein und Liederbach hatten eine geringere Häufigkeitszahl) rückte Kelkheim vor auf Platz 6.

TOP-1-Delikt ist in Kelkheim die Sachbeschädigung, die um 47 auf 208 Fälle gestiegen ist. Die Einbrüche in Kfz verdoppelten sich (von 50 auf 104), während die Wohnungseinbrüche von 71 auf 59 zurückgingen.

Gestiegen sind insbesondere die jugendtypischen Delikte wie die Sachbeschädigungen aber auch die schweren Diebstähle. Dies dürfte mutmaßlich im Zusammenhang mit dem krankheitsbedingten Ausfall der Ordnungspolizisten (fehlende Nachtstreifen) stehen. Bürgermeister Kündiger teilte mit, dass die Ausschreibung für eine Neueinstellung läuft. Aktuell ist sporadisch eine Nachtstreife verfügbar.

Herr Henke von der Mobilen Jugendarbeit ergänzte, dass es mittlerweile neue Gruppen gibt, die eine Ansprache brauchen. Hierbei handele es sich überwiegend um unsere Kelkheimer Jugendlichen, wie auch junge Erwachsene von 19-24 Jahren.

TOP 3:  Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Peter Nicolay berichtete, dass der Landrat um Einbindung des Präventionsrates in die Flüchtlingsarbeit gebeten hat. Hierzu haben sich die beiden Geschäftsführer des Präventionsrates bereits am 24.05.2016 mit den Asylkoordinatoren aller Kommunen ausgetauscht.

Aus dem Arbeitskreis Sicherheit an Schulen wurde berichtet, dass sechs weitere Schulen mit dem Farbleitsystem ausgestattet wurden. Damit verfügen nunmehr 48 Schulen im MTK über das FLS. Am 10.11.2016 wird wieder eine Gesamtveranstaltung zur Qualifizierung der Krisenteams der weiterführenden Schulen im Landratsamt stattfinden. Für die Lehrerkollegien aller Schulen werden nach den Sommerferien durch die Leiter der Polizeistationen Informationsveranstaltungen zur Sicherheit an Schulen stattfinden.

v.l.: die Geschäftsführer des Präventionsrates MTK Peter Nicolay und Jürgen Moog sowie Ordnungsamtsleiter Torsten Kleipa

Zum Thema Flüchtlinge und Prävention teilte Geschäftsführer Moog mit, dass sich derzeit 2.700 Geflüchtete im Main-Taunus-Kreis aufhalten, insbesondere aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak. Darunter sind auch 400 Flüchtlinge aus den Westbalkanstaaten, deren Anerkennungsquote als Asylbewerber nahezu Null ist. Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge ist stark gesunken.

Infolge der personellen Verstärkung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge werden die Asylanträge viel schneller bearbeitet. Dadurch steigt die Zahl der Ablehnungsbescheide. Im Herbst dieses Jahres wird allein für den MTK mit 500 Rückführungen abgelehnter Asylbewerber in deren Heimatstaaten gerechnet.

Herr Moog stellte die Auswertung von Informationsquellen zu Präventionsoptionen in der Flüchtlingssituation vor. Beispielhaft führte er als bewährte Möglichkeiten den Einsatz von Informationsständen und gemeinsame Feste wie den „Du-und-Ich-Tag“ an.

Ein weiteres Beispiel waren die Projekte rund um das Fahrrad. Während Beschaffung und Reparatur weitgehend laufen, sieht Herr Moog  Handlungsbedarf bei der Handhabung des Fahrrads, der Schutzausstattung und vor allem bei den Verkehrsregeln und einer Haftpflichtversicherung. Beispielgebend ist für ihn das in Kriftel praktizierte Fahrradtraining, das aus einem Theorieteil bei einer Fahrschule sowie einem Fahrtraining besteht, das zunächst auf einem Übungsplatz und anschließend im Realverkehr in Begleitung von Ausbildern durchgeführt wird.

ADFC und ADAC haben Broschüren zum Fahrradverkehr in mehreren Sprachen heraus gegeben. Derzeit wird vom ADFC auch eine Beschulung von Flüchtlingshelfern angeboten. Für Kelkheim wäre auch der Verkehrserzieher des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei, Günter Bredefeld, bereit, ehrenamtlich bei der Beschulung in Kelkheim mitzuarbeiten.

Ausländerbeiratsvorsitzende Mafalda Pinto-Schneider berichtete von der Fahrrad AG der Flüchtlingshilfe. Insbesondere die fehlende Haftpflichtversicherung der Geflüchteten ist hier ein großes Problem. Frau Bendel von der Pfarrei St. Franziskus ergänzte, dass dies auch ein Problem bei sozial Schwachen ist. Frau Pinto-Schneider bat den Punkt Haftpflichtversicherung in die Informationsmappe des „Willkommenspaketes“ des MTK mit aufzunehmen.

Der Schulleiter der Eichendorffschule, Stefan Haid, berichtete, dass Radfahren, wie auch Schwimmen, an beiden Gesamtschulen thematisiert und auch unterrichtet wird.

Herr Moog erläuterte den Ablauf der Rückführung von Geflüchteten mit den Vorteilen einer freiwilligen Ausreise und den Nachteilen einer Abschiebung. Um Rückführungsprobleme zu vermeiden, sollte auf die  freiwillige Ausreise gesetzt werden. In der anschließenden Diskussion wurde von der Mehrheit der Sitzungsteilnehmer festgestellt, dass die Zielsetzung: „Keine Beziehung zu Flüchtlingen aufzubauen, deren Ablehnung wahrscheinlich ist“, nicht umsetzbar ist. Beziehungen entstehen zwangsläufig, wenn man sich um die Flüchtlinge kümmert.

TOP 4: Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Umsetzung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Herr Moog stellte das Projekt „Ich bin auf der Hut“ vor. Es sollen rund 3.500 Briefe an Kelkheimer Seniorinnen und Senioren (ab 70 Jahre) versandt werden, die darauf aufmerksam machen sollen, dass an der Haustüre und am Telefon getäuscht, getrickst und gelogen werden kann. Hierzu wurden ein Flyer, ein Türschild und ein Aufkleber entwickelt. Diese sollen als Anlage eines persönlichen Anschreibens des Bürgermeisters an die Seniorinnen und Senioren versandt werden. Die Aktion wird nach Angebot 3.564 Euro kosten und muss noch durch den Magistrat genehmigt werden.

Sicherheitsberater/-innen für Senior/-innen in Kelkheim

Für alle Kommunen im MTK sollen ehrenamtliche Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren ausgebildet werden, die selbst über 50 Jahre sind und damit auf „Augenhöhe“ ältere Menschen über Betrugsmaschen oder auch über Verkehrssicherheit aufklären. In Kelkheim wurden 4 Personen gefunden, die sich zum Sicherheitsberater ausbilden lassen werden, kreisweit haben sich 60 Personen gefunden. Die Schulung erfolgt in Kürze.

Informationen über Kelkheimer Projekte, insbesondere zu der Arbeit mit Geflüchteten

Derzeit werden kreisweit alle Präventionsprojekte aktualisiert. Kelkheim betreibt mittlerweile 45 Präventionsprojekte (siehe beigefügte Aufstellung). Am 08.07.2016 findet der „Du-und-Ich-Tag“ statt und am 07.10.2016 JuBiZu, die 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse.  Neben den genannten Seniorenprojekten steht in der dunklen Jahreszeit wieder die Wohnungseinbruchsprävention mit Info-Stand und Prüfen von Wohnhäusern an. Ein Projekt zum Fahrradtraining könnte gemeinsam mit der Kelkheimer Flüchtlingshilfe durchgeführt werden. Ergänzend zur Flüchtlingssituation teilte der Integrationsbeauftragte Omar Lahyani mit, dass die Geflüchteten in Kelkheim gut eingebunden werden, unter anderem auch in die Jugendarbeit. Erstmals wird sich die Flüchtlingshilfe Kelkheim auch am „Du-und-Ich-Tag“ beteiligen.

TOP 5:  Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Lahyani berichtete über zwei Sportcoaches, die als Multiplikatoren durch den Deutschen Sportbund Hessen finanziert und geschult werden. Sie sollen  zwischen Vereinen und Flüchtlingsarbeit vermitteln und für eine reibungslose Integration sorgen. Auch kann hierüber Sportausrüstung für Geflüchtete beantragt werden.

TOP 6:   Aufstellung und Auftritt des Präventionsrates Kelkheim (u.a. Vorstellung des neuen Präventionsratsflyers)

Der neue Präventionsratsflyer wurde verteilt. Entgegen des alten Flyers wurden nur noch die Organisationen vermerkt, die im Präventionsrat mitarbeiten. Auf Vorschlag wurde die Liste bereits um die Kindertagesstätten ergänzt. Weitere Änderungsvorschläge werden gerne bis 17.06.2016 entgegen genommen.

Herr Moog bat um bessere Darstellung des Präventionsrates auf der Internetseite der Stadt.

TOP 7:  Sonstiges

Herr Haid stellte fest, dass zwischen Anwohnern und Jugendlichen generell die Toleranzgrenze gesunken ist. Er ruft dazu auf, Kelkheim zu einer aktionsfreudigen Kommune zu erklären, die Leben und Bewegung in der Stadt haben möchte.

Herr Foeller vom Vereinsring Hornau fragte nach, ob auch in Kelkheim Diebes- und Bettelzeichen, sogenannte Gaunerzinken, gefunden wurden. Polizeidienstellenleiter Jörg Schmitt teilte mit, dass bisher in Kelkheim keine Zeichen festgestellt wurden.

TOP 8:   Nächster Termin:  23.11.2016, 19:00 Uhr

Christine Michel

9. Dezember 2015

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 09.12.2015, 19:00 Uhr – 21:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

TOP 1 Begrüßung und Eröffnung:

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für Ihr Kommen so kurz vor Weihnachten.

1. Reihe v.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog und Peter Nicolay, Amt für Sicherheit und Ordnung Katya Hengen, Amt für Soziales Petra Mann, Ausländerbeirat Mafalda Pinto-Schneider, Gesamtschule Fischbach Claudia Marnet, Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger, Vereinsring Fischbach Heinz Sauer, 2. Reihe v.l.: Pressesprecherin Christine Michel, Privatgymnasium Dr. Richter Marion Polydore, Amt für Sicherheit und Ordnung Torsten Kleipa, Bürger für Hornau Michael Jung, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Bürgervereinigung Alt-Münster Peter Piech, 3. Reihe v.l.: Vereinsringvorsitzender Hornau Peter Morgenstern, Amt für Soziales Petra Bliedtner, Mobile Jugendarbeit Andreas Henke, Schulsozialarbeit Eichendorffschule Aicha Schröder, Mobile Jugendarbeit Anett Seidel, Eichendorffschule Stefan Haid

TOP 2  Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention:

Herr Sickenberger als Vertreter der Polizeistation Kelkheim informierte über die aktuellen Zahlen der Kriminalitätsstatistik. Es ist ein Anstieg der Kriminaldelikte zu verzeichnen, wobei auch die Aufklärungsquote steigt.

-Der schwere Diebstahl aus Wohnungen ist deutlich zurückgegangen

-Der schwere Diebstahl in/ aus KFZ ist weiter angestiegen, vor allem hochwertige Navis werden von professionellen Banden aus dem Ausland gestohlen.

-Die Sachbeschädigungen haben die höchste Fallzahl. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit können Rückgänge verzeichnet werden. Die Polizeistation Kelkheim hat eine Mitarbeiterin abgestellt, die sofort einschreitet und umfassend ermittelt.

Herr Moog ergänzte die Aussage und stellte heraus, dass diesen Taten präventiv vorgebeugt werden kann, wenn die Bevölkerung ihre Beobachtungen zeitnah der Polizei/Ordnungspolizei mitteilt. Wichtig ist dabei der Informationsaustausch zwischen Ordnungsamt, Jugendreferat und Polizei sowie das Abstimmen des Vorgehens.

Herr Sickenberger berichtete kurz über die Brandserie in Kelkheim. Es handelt sich mittlerweile um 39 Brände, im September brannte es letztmalig. Die Belohnung der Stadt Kelkheim und der Versicherung ist noch aktuell. Bei jedem Brand gehen das Polizeipräsidium und die Polizeidirektion akribisch bei den Ermittlungen vor. Auch hier ist die Bevölkerung aufgerufen, sachdienliche Hinweise zu liefern.

TOP 3  Bericht des Präventionsrates des Main-Taunus-Kreises:

Der Geschäftsführer Peter Nicolay berichtete über Neuerungen im personellen Bereich und hofft, den Liederbacher Dr. Fünfsinn (ehemals Geschäftsführer des Landespräventionsrates und nun Generalstaatsanwalt in Frankfurt) für den Präventionsrat Main-Taunus gewinnen zu können. Er stellte kurz den Verein „Bürger und Polizei“ vor, in dem der Präventionsrat nun Mitglied ist und hofft, dass hier gemeinsame Projekte finanziert werden können. Beim 20. Deutschen Präventionstag in Frankfurt betrieb der Präventionsrat Main-Taunus einen Messestand und war gefragter Ansprechpartner. Insbesondere die Organisationsstruktur und das Farbleitsystem fanden großes Interesse. Das Projekt „Aufmerksamer Nachbar“ hat bis nach Zagreb Nachahmer gefunden.

Weiterhin bedankte er sich bei allen Städten, und ganz besonders bei Kelkheim, für die gute Organisation der Veranstaltungen, wie die Präsentation auf dem Marktplatz, um im Oktober rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit die Bürgerinnen und Bürger vor Einbruch/Diebstahl zu warnen.

Herr Moog, der seit September neben Herrn Nicolay ebenfalls zum Geschäftsführer des Präventionsrates berufen wurde, berichtete über das Präventionsprojekt „Salafismus“. Handlungsbedarf bestand wegen mehrerer radikalisierter junger Leute aus dem Main-Taunus-Kreis, die nach Syrien ausgereist waren. Ein 10-seitiger Falt-Flyer wurde entwickelt und bei einer Schulleiterdienstversammlung an alle Lehrer der hiesigen Schulen verteilt. Zielsetzung war und ist, rechtzeitig Anzeichen einer verstärkten „Islamisierung“ zu erkennen, zu melden und so Schlimmeres zu verhindern. Herr Sickenberger bot die sofortige Hilfe der Polizei an.

TOP 4 Aktuelle und geplante Präventionsprojekte:

4.1 Jugendarbeit

Frau Bliedtner berichtete über Veränderungen, die sich im Bereich Jugendarbeit durch die Flüchtlinge ergeben. Es finden hierzu regelmäßig Gespräche mit dem Runden Tisch statt. Im Focus der Jugendarbeit stehen vor allem auch die bleibenden Jugendlichen, die es zu integrieren gilt. So wurden die Öffnungszeiten des Jugendtreffs Ruppertshain erweitert, das „Besuchsalter“ nach unten gesetzt und das Konzept verändert.

Die Jugendtreffs Fischbach und Ruppertshain sind gut besucht.

Samstags wird Fußballtraining für Jugendliche angeboten, auch Flüchtlinge sind dabei. Gemeinsam mit dem Jugendforum wird dieses Zusatzangebot gut angenommen.

Im Jugendtreff Mitte besteht auch Kontakt zu unbegleiteten Flüchtlingen, wie auch zu vielen anderen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die gemeinsam in kreativen Projekten agieren.

Am Rosenmontagszug wird gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit Suchtprävention gegen Alkoholkonsum betrieben. Erstmals ist neben dem Jugendtreff Fischbach oder der Treff in Mitte geöffnet.

Herr Sickenberger berichtete über die geänderte Strategie, den Rosenmontagszug bereits in der Sodener Straße aufzulösen, um die „kritischen Situationen“ an der Kreuzung „Taunussparkasse“ zu entschärfen.

Am Münsterer Weihnachtsmarkt ist die Jugendarbeit mit einem Stand vertreten.

Die Belebung des BMX-Parcours im Mühlgrund ist geplant. Hier könnte den jetzt jüngeren Nutzern ein Kurs mit Trainer angeboten werden.

Bürgermeister Kündiger ergänzte, dass derzeit rund 400 Flüchtlinge in Kelkheim wohnen. Es sind keine Straftaten von Flüchtlingen in Kelkheim bekannt. Er bedankte sich für das große ehrenamtliche Engagement von Ausländerbeirat, Rundem Tisch und Kirchen.

Frau Pinto Schneider, Vorsitzende des Ausländerbeirates und Mitgründerin des „Runden Tisch“ Kelkheim, berichtete, dass in der neuen Flüchtlingsunterkunft in der Frankfurter Straße viele Kinder im Alter von 2 Monaten bis 17 Jahren untergebracht sind. Viele dort müssen auch mit dem lateinischen Alphabet vertraut gemacht werden. Es sind bereits Kurse in der Bücherei und vor Ort gestartet. Für rund 10 Jugendliche findet der Kurs in der Paulusgemeinde statt.

Herr Jung, fragte bei den Schulleitern nach der Nutzung  der Klassenzimmer am Mittag.

Frau Polydore, Herr Haid und Frau Marnet sagten für die weiterführenden Schulen ihre Unterstützung zu.

Herr Haid berichtete, dass bereits Projekte, wie Kochen in der Eichendorff-Schule stattfinden. Er berichtete, dass bereits eine Intensivklasse eingerichtet wird, die dann in die Regelklassen integriert werden. Dies betrifft zurzeit 30 Schülerinnen und Schüler.

Frau Marnet teilte mit, dass in Fischbach die Schüler auf Klassen verteilt sind und ab Februar hoffentlich ein weiterer Lehrer zur Verfügung steht, eine Intensivklasse eingerichtet und damit „Deutsch als Zweitsprache“ installiert werden könnte.

4.2 Kelkheimer Projekte

Bürgermeister Kündiger informierte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer am Limit sind.

Er berichtete über einen Vorfall in der Stadtmitte, der von jungen Kelkheimer Erwachsenen im Alter von 21 bis 25 Jahren ausging. Auch hier muss integriert werden. Er wünscht sich hier zusätzlich eine attraktivere Gestaltung der Stadtmitte und auch eine Belebung der Bolzplätze. Hier könnten sich noch mehr Bürger beteiligen und Vorschläge einbringen.

Es gilt auch eine engere Verzahnung von Schule in Vereinen zu finden.

Weiterhin berichteten Frau Pinto-Schneider und Frau Bliedtner, dass aus den Spenden für die Flüchtlingshilfe 2 Jahreskarten für den Bus von Ruppertshain angeschafft werden sollen, wie z.B. um zu den Sprachkursen der Fa. Rothenberger zu gelangen.

Frau Kahl berichtete über die Aktion der ev. Kirchengemeinde, Fahrräder zu sammeln und an die Flüchtlinge für 10,- Euro abzugeben, mit Helm, Weste und Fahrradschloss. Auch werden Fahrradreparaturen mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ angeboten.

Frau Pinto-Schneider ergänzte, dass es eine Fahrrad AG gibt, die gemeinsam mit den Flüchtlingen die Fahrräder überprüft und dass der Rotary-Club die Kosten für Ersatzteile übernimmt.

Herr Kleipa teilt mit, dass, wie im letzten Jahr, auch in diesem Jahr wieder vor den Schulen Fahrradkontrollen stattfanden. Nach dem fatalen schlechten Ergebnis im letzten Jahr, sind in diesem Jahr nur zwei Fährräder nicht verkehrstauglich gewesen.

4.3  Vorstellung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten gegen ältere Menschen

Herr Moog stellte das kreisweite Projekt vor. Die Thematik wird mittels Flyer für die Senioren sehr anschaulich dargestellt. Zudem ist ein Aufkleber ergänzend geplant, der direkt an der Haustür angebracht, vor jedem Öffnen noch einmal an „Vorsicht gegenüber Unbekannten“ erinnern soll.

Die Seniorenstelle „Älter werden in Kelkheim“ sollte mit eingebunden werden.

Flyer und Aufkleber mit persönlichem Brief des Bürgermeisters sollen an die Seniorinnen und Senioren über 69 verschickt werden.

TOP 5  Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen:

Herr Morgenstern als Vereinsringvorsitzender fragte nach, wie die Koordination zwischen Vereinen und der Flüchtlingshilfe „Runder Tisch“ läuft.

Frau Pinto-Schneider berichtete, dass es bereits Vereine gibt, die helfen und dass das Interesse zu unterstützen, sehr groß ist. Sie bot an, dass die Vereine sich gerne bei ihr informieren können. Herr Sauer berichtete von der Unterstützung des SV Fischbach.

Es wurde vorgeschlagen, einen Informationsveranstaltung für die Vereine anzubieten, wo der Runde Tisch berichtet, wichtige Infos gibt und ein Austausch stattfinden kann.

TOP 6  Organisation und Auftritt des Präventionsrates Kelkheim:

Herr Moog schlug vor, den Flyer „Präventionsrat Kelkheim“ neu aufzulegen, jedoch die teilnehmenden Organisationen ohne Namen zu nennen. Er lobte, dass bereits zwei konkrete Termine für die Sitzungen des Präventionsrates Kelkheim für 2016 festgelegt wurden. Außerdem bot er seine Unterstützung bei der Überprüfung bestehender und der Erfassung neuer Präventionsprojekte an.

Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement.

Christine Michel

7. Oktober 2015

Informationsstand zur Wohnungseinbruchsprävention

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 08:00 Uhr – 13:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
65779 Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch.

 

Von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr standen verschiedene Ansprechpartner der Stadt, der Polizei, und der Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Wohnungseinbruch Rede und Antwort.

v.l.: .: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Kriminalpolizeilicher Berater Thomas Tauber (Polizeidirektion Main-Taunus), Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann (Polizeidirektion Main-Taunus), ehemal. Bürgermeister von Sulzbach Horst Schmittdiel, Referentin Kelkheim Christine Michel, Leiter Polizeistation Kelkheim Manfred Braun, Bürgermeister Kelkheim Albrecht Kündiger, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Kelkheimer Bürgerin

Unter dem städtischen Pavillon hatte der kriminalpolizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Es handelte sich um Tür- und Fensterelemente, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch angebracht waren. Außerdem wurden Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ kostenlos verteilt. Bei diesem Präventionsprojekt geht es um gute Nachbarschaft auch hinsichtlich der Wachsamkeit vor Einbrechern, das Sichern von Haus und Wohnung und die sofortige Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen.

Am Infostand herrschte über den gesamten Zeitraum ein reger Betrieb, und es kam zu einer hohen Zahl von Beratungsgesprächen.

Jürgen Moog

Flyer “Vorsicht aufmerksame Nachbarn”

12. Oktober 2015

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Montag, 12. Oktober 2015, 14:00 – 16:00 Uhr
Seniorenresidenz K&S

Frankfurter Straße 39
65779 Kelkheim

 

Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann, Polizeidirektion Main-Taunus, führt mit Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelt sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

 

Mehr Informationen unter: Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

13. Oktober 2015

Wie schütze ich mich vor Diebstahl und Betrug – ein Seminar für Senioren

Dienstag, 13. Oktober 2015, 15:00 – 16:00 Uhr
Amt für Soziales

Rathaus – Gartensaal

65779 Kelkheim

Am 13. Oktober zeigte sich der eine oder andere Teilnehmer des Seminars für Senioren im Kelkheimer Rathaus schon sehr erstaunt, als Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann erklärte und vorspielte, dass der „Enkeltrick“ sich nicht nur auf die einfache Frage „rate mal wer dran ist“ reduziert.  Nein – die Täter gehen mittlerweile viel subtiler vor und passen sich den Reaktionen der Angerufenen an.

Auch die Vorgehensweisen beim Betrug und die Tricks der Täter, um zum Beispiel in die Wohnung von Senioren zu gelangen, sind vielfältig. Kennt man den einen, so fällt man vielleicht auf einen anderen herein, auf den man einfach nicht vorbereitet war.

Foto 2 – 4: Seminarleiter Jörg Zollmann setzte die Teilnehmer beim Ausfüllen eines Fragebogens unter Druck, mit der Folge, dass einfache Handlungsanleitungen schnell mal übersehen wurden. Er möchte, dass man sich insbesondere bei Verträgen nicht unter Zeitdruck setzen lässt. Die Fragebogen vernichtete er anschließend mit einem Aktenvernichter. Er bat die Teilnehmer sich an das Geräusch des Aktenvernichters zu erinnern, wenn jemand - insbesondere bei Gelddingen - Druck ausübt.

Das Seminar zielt darauf, bei den Teilnehmern Kompetenzen zu entwickeln, die pauschal gegen die unterschiedlichsten Tricks und Kniffe der Kriminellen wirken und es den Tätern einfach schwer machen, an das Geld, den Schmuck, an eine Unterschrift, persönliche Daten oder ganz einfach an ein „Ja“ am Telefon zu kommen.  Die Teilnehmer werden mit Übungen und Rollenspielen angeregt, über eigene Verhaltensweisen nachzudenken und diese selbstkritisch zu überprüfen. Abhängig von der Teilnehmerzahl und dem gewünschten Zeitansatz werden unterschiedliche Methoden der Erwachsenenbildung angewandt.

Am Ende des Seminares in Kelkheim waren sich alle einig – mit einfachen Regeln, die man natürlich immer wieder üben sollte, kommt man sicherer durchs Leben – ohne auf Lebensqualität zu verzichten.

Jörg Zollmann

4. November 2015

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Mittwoch, 4. November 2015, 15:00 – 17:00 Uhr
Kath. Kirchengemeinde St. Josef
Wiesenstraße 19
65779 Kelkheim-Eppenhain

 

Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann, Polizeidirektion Main-Taunus, führt mit Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelt sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

 

Mehr Informationen unter: Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

26. Juni 2015

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 26. Juni, von 14:00 bis 18:30 Uhr
65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wird ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wird das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und tragen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei ist auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

29. Oktober 2014

Informationsstand zur Wohnungseinbruchprävention

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
65779 Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch. Von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr standen verschiedene Ansprechpartner der Stadt und der Polizei den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Wohnungseinbruch Rede und Antwort. Der Präventionsrat wurde durch Bürgermeister Thomas Horn sowie durch Peter Nicolay vertreten. Die stellvertretende Leiterin des Amtes für Sicherheit und Ordnung in Kelkheim, Katya Hengen, sorgte ihrerseits für einen guten Stellplatz auf dem Wochenmarkt und stellte einen Pavillon zur Verfügung. Sie selbst, sowie der Ordnungspolizist Sascha Grabener standen den Bürgern ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Seitens der Polizei hatte der Polizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Er wurde durch Manfred Braun, dem Leiter der Polizeistation Kelkheim, sowie durch zwei Beamte vom Einbruchskommissariat in Hofheim, unterstützt. Auch der Leiter der Polizeidirektion, Jürgen Moog, fand die Zeit sich von der gelungenen Veranstaltung vor Ort zu überzeugen.

Bei den zur Schau gestellten Stücken handelte es sich vor allem um verschiedene Fenster, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch gut sichtbar angebracht waren. Mit Hilfe der Exponate konnte im jeweiligen Einzelfall eine anschauliche polizeiliche Beratung hinsichtlich eines wirkungsvollen Einbruchsschutzes (z.B. durch Pilzkopfverriegelungen im Fensterrahmen) erfolgen. Auch Informationsmaterial zum Thema Einbruchschutz lag für die interessierten Bürger zur Mitnahme aus. Das Angebot zur Information und Beratung wurde von einer Vielzahl interessierter Bürger wahrgenommen. Insgesamt summierten sich die Beratungen auf eine Anzahl von 123 Gesprächen am Infostand.

Zusätzlich zu diesen Gesprächen waren viele Bürger interessiert an einem Vor-Ort-Termin. Im Rahmen einer solchen Beratung bietet die Polizeidirektion Main-Taunus durch den Polizeilichen Berater eine Überprüfung der aktuellen Sicherheit der Wohnräume der interessierten Bürger des Main-Taunus-Kreises seit vielen Jahren an. Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die gewisse Einbruchssicherungen bereits im Rahmen ihrer Hausbauplanung mit einbeziehen möchten, ist eine vorherige Beratung sinnvoll.

Neben dem Schutz vor dem Wohnungseinbruch selbst, dienten die Informationen auch der Sensibilisierung der Bürger für gegenseitige Unterstützung und Aufmerksamkeit zur Abwehr von Wohnungseinbrechern im Rahmen des Projektes „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“. Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei die, für eine erfolgreiche Festnahme notwendige, sofortige Mitteilung verdächtiger Wahrnehmungen an die Polizei. Ein gesundes Misstrauen schadet nie, wenn etwas Ungewöhnliches in der Nachbarschaft passiert. Es ist enorm wichtig, bei verdächtigen Umständen die Polizei zu verständigen, auch wenn sich später der gemeldete Sachverhalt als harmlos herausstellt.

POK Christian Schneider, Schutzmann vor Ort der PD Main-Taunus

22. September 2014

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Montag, 22. September 2014, 15:00 – 18:00 Uhr
Seniorenresidenz K&S
Frankfurter Str. 39
65779 Kelkheim

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

11. Juli 2014

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 11. Juli, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei war auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

04. Juni2014

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 04.06.2014, 19:00 Uhr – 20:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Bürgermeister Thomas Horn eröffnet um 18:10 Uhr die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden.

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim (inkl. Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik/ Verkehrsunfallstatistik 2013 für den MTK und Kelkheim mit Folgerungen für die Kriminalprävention)

Polizeidirektor Moog zieht die Unfallstatistik vor und zeigt anhand von statistischen Tabellen und Vergleichen, dass in 2013 im Main-Taunus-Kreis und auch in Kelkheim (kursiv u. in Klammern)

  • die Verkehrsunfälle von 3.327 auf 3.552 (von 347 auf 414),
  • die Verkehrsunfälle mit Personenschäden von 497 auf 541 (51 auf 53) und
  • die Verkehrsunfallfluchten von 1.460 auf 1.509 (von 139 auf 178)anstiegen.

Rückgänge gab es bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss und bei den Wildunfällen.

Nach wie vor bedenklich ist die hohe Zahl der Verkehrsunfallfluchtfälle, die mit ei-nem Anteil von 42,5% im MTK und 42,9% in Kelkheim deutlich über dem Bundesschnitt von 21,4% und dem Landesschnitt von 29,4% liegen. Gründe hierfür sind zum einen in unserem starken Verkehrsaufkommen im Ballungsraum zu sehen, aber auch in dem ruhenden Verkehr (Parkplatzsituation) zu finden. Mit der in Kelkheim begonnenen Verbreiterung der Parkbuchten können Parkunfälle und damit einhergehend auch Verkehrsunfallfluchten vermieden werden. Eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer mit Flyern hat sich nicht als wirkungsvoll erwiesen.

Glücklicherweise war in 2013 nur 1 Unfalltoter zu verzeichnen. Die Hauptunfallursache liegt mit 18% im Wenden und Rückwärtsfahren, aber die gravierendsten Unfälle mit verletzten Personen entstanden durch Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Herr Moog kündigt auch in diesem Jahr wieder Verkehrskontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung, aber auch im Hinblick auf Alkohol, Drogen, Handynutzung und Gurtpflicht, an.

Im Vergleich mit Hessen liegt der MTK mit 1.571 Verkehrsunfällen auf 100.000 Einwohner deutlich unter dem Hessenschnitt von 2.160 Verkehrsunfällen. Kelkheims Häufigkeitszahl liegt mit 1.480 sogar noch unter dem Kreisschnitt.

Auch bei der Kriminalitätsstatistik kann Herr Moog für den MTK und Kelkheim eine überaus positive Entwicklung darstellen. Sowohl der Kreis als auch Kelkheim haben in 2013 ihre historisch niedrigste Gesamtfallzahl und die höchste Aufklärungsquote erreicht.

Die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) liegt für den MTK bei 4.609 und für Kelkheim bei 2.766 Straftaten und damit weit unter dem Hessenschnitt von 6.429 Straftaten. Da ein enger Zusammenhang zwischen der Größe einer Kommune und ihrer Kriminalitätsbelastung besteht, ist es erstaunlich, dass die zweitgrößte Kommune des Kreises an drittletzter Stelle bei der Kriminalitätsbelastung liegt. Gründe hierfür liegen in der Aufstellung und der Ausrichtung der Kommune. Polizeidirektor Moog lobt die Verstärkung der Ordnungspolizei mit für die Jugend zuständigen Ordnungspolizisten, das Jugendreferat mit mobiler Sozialarbeit und die Abstimmung von Ordnungsamt, Ordnungspolizei und Vollzugspolizei. Hinzu kommt ein engagierter Präventionsrat. Entscheidend ist die Ausrichtung aller Beteiligten unter Einbeziehung der Bevölkerung auf Vorbeugung. Gerade in den Bereichen Jugenddelinquenz und Einbruchskriminalität, unter denen Kelkheim in der Vergangenheit besonders litt, sind die stärksten Rückgänge zu verzeichnen.

Herr Niebauer berichtet von einem aktuellen Fall, der dank der engen Zusammenarbeit mit Schulen und Ordnungsämtern kurz vor der Aufklärung steht. Von Kelkheim bis Liederbach wurden in einer Nacht 49 Pkw beschädigt. Spiegel wurden abgetreten und Heckscheiben zerschmettert. Der Schaden beläuft sich auf 30.000 Euro.

Herr Moog erläutert aktuelle Präventionsmaßnahmen wie „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“, den „Du- und Ich-Tag“, der in diesem Jahr am 11.7. auf dem Marktplatz in der Stadtmitte stattfindet und die aufsuchende Polizeiarbeit, bei der direkte Ratschläge zur Sicherung der Wohnhäuser erteilt werden.

Aufgrund einer Einbruchserie seit November 2013 in Kindergärten, vor allem im Ost-kreis (aber mittlerweile auch drei Kindergärten in Kelkheim), bietet die Polizei Informationsveranstaltungen zur Einbruchsprävention für die Kindergärten an. Herr Moog und der polizeiliche Berater Thomas Tauber sollen zur nächsten Konferenz der Kelkheimer Kindergärten eingeladen werden.

Die Tatverdächtigenbelastungszahl konnte bei den Jugendlichen von dem 3,2-fachen auf das 2,28-fache reduziert werden, dies ist mithin der guten Präventivarbeit zuzuschreiben. So berichtet auch Herr Henke, dass die Stimmung unter seinen Schützlingen gut ist; Aggressivität und Gewaltbereitschaft sind nicht erkennbar. Frau Bliedtner bestätigt diese Wahrnehmung.

Informationen aus dem Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises

Geschäftsführer Peter Nicolay berichtet über die sehr gute Annahme der Präventionsseite des Main-Taunus-Kreises. Unter www.praeventionsrat.com gehen Anfragen nach Einbruch-/Diebstahlberatungen ein, wie auch Nachfragen über den Aufkleber „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“. Derzeit ist eine Broschüre über Prävention über die Kriminalprävention hinausgehend im Gesundheits- und Sozialbereich in Arbeit. Am 6.2.2014 fand die Gesamtsitzung der Präventionsräte des Main-Taunus-Kreises statt. Außerdem berichtet Herr Nicolay über vom Landespräventionsrat ausgezeichnete Projekte; er will für nächstes Jahr das Farbleitsystem für die Schulen als Präventionsprojekt einreichen. Er verteilt den neuen Flyer „Gewalt Sehen Helfen“. Weitere Exemplare sind über die Geschäftsstelle im Kreis zu bestellen.

Vorstellung / Umsetzung aktueller Präventionsprojekte

Polizeidirektor Moog berichtet über die ganzjährige Bekämpfung von Wohnungseinbruch und Diebstahl. Neben der Aktion „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ werden belastete Straßenzüge einer Stadt aufgesucht und die Eigentümer sensibilisiert. Herr Niebauer und seine Kollegen bieten eine Seniorenberatung zur Vorbeugung von Trickbetrug Trickdiebstahl an und vermitteln interaktiv, wie sich Senioren davor schützen können. Bürgermeister Horn wird alle Kirchengemeinden und sozialen Organisationen anschreiben und auf dieses so wichtige Präventionsprojekt hinweisen, mit der Bitte dies zum Thema eines Seniorentreffens zu machen.

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Jung berichtet, dass derzeit eine Gruppe Kinder und Jugendlicher von ca. 11 -14 Jahren von der Rotebergstraße bis zum Flachsland unterwegs sind, und Lärmbelästigungen und Sachbeschädigungen verursachen. Herr Henke, die Polizei, das Ordnungsamt und die städtische Jugendarbeit sind bereits aktiviert.

Herr Ackerstaff bringt die Ruhestörung und Sachbeschädigung von Besuchern des City-Clubs in den frühen Morgenstunden zur Sprache.

Herr Moog lädt herzlich zum Tag der offenen Tür, am 19.07.2014, 11:00 bis 17:00 Uhr, in die Polizeidirektion Main- Taunus, Zeilsheimer Straße 59, Hofheim, ein (Siehe beigefügten Flyer).

Außerdem weist er auf eine Veranstaltung des Präventionsrates zu den Gefahren des Internets für die Zielgruppe Eltern und Lehrer am 27.11.2014, 19:00 bis 21:00 Uhr, im Plenarsaal des Landratsamtes hin (Siehe beigefügten Flyer).

Bürgermeister Thomas Horn, Stefan Haid, Katya Hengen, Petra Mann, Christine Michel, Petra Bliedtner, Pastorin Elisabeth Paulmann, Maria Maris, Claudia Marnet, Uwe Niebauer, Peter Nicolay, Torsten Kleipa, Michael Jung, Norbert Ackerstaff, Andreas Henke, Erhard Kretschmann, Willi Heinz Jost, Polizeidirektor Jürgen Moog

Bürgermeister Horn bedankt sich für die umfassenden Informationen und schließt die Sitzung um 20:15 Uhr mit einem gemeinsamen Fototermin. Die nächste Sitzung findet Mitte/Ende September statt.

3. März 2014

Jugendschutz beim Faschingsumzug in Kelkheim-Fischbach

Montag, 3. März 2014, von 14:11 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim-Fischbach

Im Vorfeld des Faschingsumzuges wurden alle aktiven Teilnehmer des Umzuges, alle Einzelhändler und die Schulen (Gesamtschule Fischbach, Eichendorffschule Kelkheim, Privatgymnasium Dr. Richter Kelkheim und Freiherr-vom-Stein-Schule Eppstein) im Hinblick auf Jugendschutz und den Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Während des Faschingszuges kümmerten sich die “Main-Taunus-Scouts” um Jugendliche wegen des Alkoholkonsums. Außerdem setzten Polizei und Ordnungsamt gemeinsam mehrere Präventionsstreifen ein, die Jugendschutzkontrollen durchführten, den mitgeführten Alkohol von Nichtberechtigten sicherstellten und die Verkaufsstellen kontrollierten.

 

14. November 2013

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Donnerstag, 14. November 2013, 15:00 – 19:00 Uhr
Pfarrzentrum St. Franziskus
Feldbergstraße 34
65779 Kelkheim

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

11. November 2013

Stopp dem Einbruchdiebstahl in Wohnungen

Montag, 11. November 2013, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Rathaus, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Die Präventionsräte Main-Taunus-Kreis und Kelkheim sowie die Polizeidirektion Main-Taunus führten eine Informationsveranstaltung für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zum Thema Wohnungseinbruch durch. Haus- und Wohnungsbesitzer wurden sensibilisiert, ihre Liegenschaften gegen Einbruch zu sichern, auf ihre Wohnungen und die der Nachbarn zu achten (Projekt: Vorsicht, aufmerksame Nachbarn) und bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Foto 1: Bürgermeister Thomas Horn begrüßt die Besucher, Foto 2: Polizeilicher Berater Thomas Tauber hebelt ein Fenster auf, 3: Podium v.l.: POK Thomas Tauber, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polizeidirektor Jürgen Moog, Bürgermeister Thomas Horn, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Braun und Kriminalhauptkommissar Horst Freise

Informationsstand zur Wohnungseinbruchprävention

Samstag, 9. November 2013, 09:00 Uhr – 12:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch. Bürgermeister Thomas Horn, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polizeilicher Berater Thomas Tauber und Poizeidirektor Jürgen Moog sensibilisierten die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zur Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Außerdem wurden Aufkleber und Schilder “Vorsicht aufmerksame Nachbarn” kostenlos verteilt.

9. November 2013

26. September 2013

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Donnerstag, 26. September 2013, 10:00 – 13:00 Uhr
Pfarrsaal Ruppertshain
St. Matthäus-Straße
65779 Kelkheim-Ruppertshain

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

30. August 2013

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 30. August 2013, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

26. Mai 2013

Stadtmarkt Kelkheim

Sonntag, 26. Mai 2013, von 10:00 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte

Beim Stadtmarkt Kelkheim, der sich mit Auto- und Motorrad-Schauen, Hubschrauberflügen, Flohmarkt, Vereinsdarbietungen pp. präsentierte, stellten sich auch die Präventionsräte MTK und Kelkheim mit ihren vielfältigen Projekten vor.

Der Stand der Präventionsräte befand sich in der Stadtmitte Süd, wo die Feuerwehr Mitte zu einem großen Familientag eingeladen hatte und sich auch der städtische Betriebshof mit Fahrzeugen und Aktivitäten vorstellte.

11. Februar 2013

Jugendschutz beim Faschingsumzug in Kelkheim-Fischbach

Montag, 11. Februar 2013, von 14:11 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim-Fischbach

Im Vorfeld des Faschingsumzuges wurden alle aktiven Teilnehmer des Umzuges, alle Einzelhändler und die Schulen im Hinblick auf Jugendschutz und den Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Während des Faschingszuges wurden die “Main-Taunus-Scouts” eingesetzt. Außerdem setzten Polizei und Ordnungsamt gemeinsam mehrere Präventionsstreifen ein, die Jugendschutzkontrollen durchführten, den mitgeführten Alkohol von Nichtberechtigten sicherstellten und die Verkaufsstellen kontrollierten.

4. Oktober 2012

Stopp dem Einbruchdiebstahl in Wohnungen

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Die Präventionsräte Main-Taunus-Kreis und Kelkheim sowie die Polizeidirektion Main-Taunus luden zu einer Informationsveranstaltung für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zum Thema Wohnungseinbruch ein. Haus- und Wohnungsbesitzer wurden sensibilisiert, ihre Liegenschaften gegen Einbruch zu sichern, auf ihre Wohnungen und die der Nachbarn zu achten (Projekt: Vorsicht, aufmerksame Nachbarn) und bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

21. September 2012

Verkehrsprävention für Vorschulkinder mit Puppenbühne und Kinderkommissar Leon

Freitag, 21. September 2012, um 09:30 Uhr und 11:00 Uhr

65779 Kelkheim, Rathaus, Plenarsaal

Auf Initiative der Vorsitzenden des Ausländerbeirates Kelkheim, Frau Mafalda Pinto-Schneider, vermittelten Kinderkommissar Leon und die Puppenbühne des Polizeipräsidiums Westhessen 250 Vorschulkindern der Kelkheimer Kindergärten spielerisch wichtige Verkehrsregeln. Mit dabei ist auch die Polizeistation Kelkheim.

31. August 2012

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 31. August 2012, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligen sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Folgende Stände wurden aufgebaut: Tombola, Fahrradcodierung, Quiz- & Bastelstand, Spieletisch & Wunschbuch, “Alter erleben”, Stand mit Wii, Quiz zum Jugend- und Lärmschutz, Wir bauen ein “Bienenhotel”, Würstchen vom Grill mit Hot-Saucen, Beratungsstelle “Älter werden in Kelkheim”, Rollstuhlparcours, Breakdance, Kuchen- & Waffelstand, Dönerverkauf, Alkoholfreie Cocktails & kalte Getränke, Generationen-Tischkicker, Infostand der Jugendarbeit Kelkheim (mit Umfrage zum Jugendforum), Mobile Jugendarbeit mit Rauschbrillen-Check, Fachstelle Suchtprävention

 

04. Juni 2012

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Montag, 06.04.2012, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Bürgermeister Horn als Vorsitzender begrüßte zur fünften Sitzung des Präventionsrates, zu der auch Polizeidirektor Jürgen Moog, Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus, Manfred Braun, Leiter der Kelkheimer Polizeistation und Peter Nicolay, Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, neben Vertreten von Schulen, Kirchen und Vereinen anwesend waren. Die Vorstellung der statistischen Daten des Main-Taunus-Kreises machte wieder deutlich, dass Kelkheim nach wie vor eine sichere Stadt ist, die an zweiter Stelle des Kreises steht. Leider ist Kelkheim dennoch bei Dieben ein beliebtes Ziel für Einbruch-/ Diebstahl-Delikte. So wird der Präventionsrat wieder an einem Samstagmorgen im Oktober auf dem Marktplatz stehen, aufklärende Gespräche führen und den Aufkleber „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ verteilen. Bürgermeister Thomas Horn: „Es ist besonders wichtig vor der einbruchsstarken Jahreszeit noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger auf präventive Maßnahmen aufmerksam zu machen.“ Flankiert wird die Marktaktion von einer Großveranstaltung zum Einbruch/Diebstahl im Plenarsaal, die bisher jährlich von rund 200 Personen besucht wurde. Zusätzlich wird der Stand der Polizei auf dem Du und Ich Tag am 31.08.2012 um das Thema Einbruch/Diebstahl ergänzt. Als Erweiterung wird der Präventionsrat nicht nur die Jugendlichen in der Suchtprävention und im Verhalten auf öffentlichen Plätzen thematisieren, sondern eine Aufklärung von Seniorinnen und Senioren im Bereich der Trickdiebkriminalität starten. Leider fallen immer wieder Seniorinnen und Senioren auf Telefon- und Haustürgeschäfte herein, oder auch den Enkeltrick. Hier gilt es mit den Organisationen vor Ort in enger Zusammenarbeit ein Konzept zu entwickeln, und bei Veranstaltungen Vorträge der Polizei anzubieten.

 

Bürgermeister Thomas Horn: „Ich danke allen Mitgliedern des Präventionsrates, die sich für unsere Gemeinschaft Zeit nehmen und Maßnahmen entwickeln, die Kelkheim weiterhin sicher machen und für eine hohe Lebensqualität stehen.“

8. März 2012

Wohnungseinbruchsprävention am Info-Mobil und Prüfen von Wohnhäusern auf Einbruchsgelegenheiten

Donnerstag, 8. März 2012, von 15:00 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte und Wohngebiete

Der Präventionsrat Kelkheim, vertreten durch Bürgermeister Thomas Horn, der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK Peter Nicolay, der Leiter Prävention des Polizeipräsidiums Westhessen Wolfgang Gores, der Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus Jürgen Moog, der Leiter der Polizeistation Kelkheim Manfred Braun, der Leiter des Einbruchskommissariats Jochen Ratazzi und der polizeiliche Berater Thomas Tauber informierten in der neuen Stadtmitte am Info-Mobil des Hessischen Landeskriminalamtes mit Anschauungsmaterial über Einbruchsprävention. Außerdem begingen Kräfte des Ordnungsamtes Kelkheim, der Polizeidirektion Main-Taunus, der Hessischen Bereitschaftspolizei und der Polizeistation Kelkheim (über 50 Personen) die Wohnbereiche und überprüften Häuser und Wohnungen im Hinblick auf Einbruchsgelegenheiten. Sie berieten die Haus- und Wohnungsinhaber, wie man sich vor Einbrechern schützen kann und warben für gute Nachbarschaft mit speziellen Türschildern und Aufklebern.

Präventionsrat der Stadt Kelkheim

Am 12. November 2009 wurde durch die Stadt Kelkheim im Plenarsaal des Rathauses ein Präventionsrat gegründet, der sich um die präventiven Belange der Kommune kümmert und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leistet.

Ziele des Präventionsrates

  • Vorbeugung und Verhütung von Kriminalität durch Schaffung von positiven Lebensbedingungen
  • Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Gruppen
  • Abbau von Gewalt und Ausgrenzung
  • Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger
  • Einsatz für ein harmonisches Miteinander aller Altersgruppenn

Aufgaben des Präventionsrates

Der Präventionsrat Kelkheim ist Ansprechpartner für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger in allen Belangen im Bereich Kriminalprävention, die das Zusammenleben in der Stadt unmittelbar betreffen, z.B.:

  • Verhinderung von Gewalt und Vandalismus sowie Wohnungseinbrüchen
  • Verhinderung der Bildung von Jugendgangs, die Straftaten begehen
  • Drogenprophylaxe
  • Konzepte zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen ggf. unter deren Beteiligung
  • Konzepte zur Wiedereingliederung von jugendlichen und erwachsenen Straffälligen
  • Planung und Gestaltung von öffentlichen Räumen (Unterführung, Parkhäuser etc.) und entsprechende Verbesserungsvorschläge für den Bestand

Mitglieder des Präventionsrates

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Albrecht Kündiger gehören folgende Mitglieder dem Präventionsrat Kelkheim an:

    • Vorsitzende(r) des Sozialausschusses
    • Amt für Soziales
    • Städtische Jugendarbeit
    • Mobile Jugendarbeit
    • Amt für Sicherheit und Ordnung
    • Stabsstelle Brandschutz
    • Ausländerbeirat
    • Büro für bürgerschaftliches Engagement
    • Bürgervereinigungen der Stadtteile
    • Schulen
    • Kindergärten
    • Kirchengemeinden
    • Vereinsringvorsitzende der Stadtteile
    • Vereinigung Kelkheimer Selbst-
      ständiger
    • Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe
    • Präventionsrat Main-Taunus-Kreis
    • Polizeistation Kelkheim
    • sowie Vertreterinnen und Vertreter des Main-Taunus-Kreises und weiterer Organisationen und Interessengemeinschaften

Auch wenn die statistischen Zahlen belegen, dass Kelkheim eine sichere Stadt ist, so möchte der Präventionsrat dazu beitragen, diese Sicherheit zu erhalten und möglichst noch weiter zu verbessern. 37 Projekte finden Sie nachfolgend als Beispiele für Präventionsmaßnahmen in unserer Stadt. Wir werden weiterhin kreativ im Präventionsrat arbeiten, um durch praxisnahe effektive Projekte unsere Stadt sicher, lebenswert und attraktiv zu erhalten.

Teilnehmer der Präventionsratssitzung am 29.11.2017

Präventionsprojekte der Stadt Kelkheim
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