Veranstaltungen
3. November 2017

Sicherheitsberatung von Senioren in Lebensmittelmarkt

Zum wiederholten Mal informierten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk, Walter Reuss und Rolf Burger am 03.11.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

v.l.: Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und die Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk und Walter Reuss

Aufgrund von aktuellen Vorkommnissen thematisierten sie auch die sogenannten „Kaffeefahrten“, die kostenlos angeboten werden, letztlich aber den Verkauf überteuerter Mittel / Geräte bezwecken, und die Trickdiebstähle insbesondere zum Nachteil von Rollatorennutzern und Rollstuhlfahrern. Bei dieser Masche geben die Trickdiebe vor, beim Tragen der gerade im Supermarkt erworbenen Lebensmittel helfen zu wollen, um in der Wohnung an die Wertsachen der Senioren zu kommen.

Die Sicherheitsberater konnten insgesamt 52 Personen über die genannten Themen informieren. Sie sprachen zahlreiche Leute an, die ihre Geldbörse offen in der Hand trugen. Außerdem gingen sie auch auf das Verhalten mit dem Einkaufswagen auf Parkplätzen ein. Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt, unterstützt.

Rolf Burger

30. Oktober 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater informierten in der Taunus Sparkasse Fischbach

In der Taunus Sparkasse Kelkheim-Fischbach betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, am 30.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen.

Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, unterstützt und gaben Tipps, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden. Entsprechendes Informationsmaterial wurde verteilt.

In der kleinen Sparkassenfiliale herrschte wenig Publikumsverkehr, so dass es lediglich zu 12 intensiven Beratungen kam.

Rolf Burger

24. Oktober 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater referierten über Sicherheit im Alter in Seniorenresidenz

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosi und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, hielten am 24.10.2017, 15:00 bis 16:30 Uhr in der K&S Seniorenresidenz Kelkheim einen Vortrag über Straftaten zum Nachteil älterer Menschen. Schwerpunktthemen waren Trickbetrügereien und -diebstähle, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür. Da in letzter Zeit vor Lebensmittelmärkten wiederholt die Hilfsbedürftigkeit älterer Menschen für Trickdiebstähle ausgenutzt wurde, insbesondere von Senioren, die mit Rollatoren unterwegs waren, wurden diese entsprechend sensibilisiert. Natürlich wurde auch der Verkehrssicherheitsaspekt im Umgang mit dem Rollator im öffentlichen Raum angesprochen und entsprechende Verhaltenstipps gegeben.

Als sehr positiv bewerten die Sicherheitsberater das Interesse und die Mitarbeit der 26 anwesenden Heimbewohner bei den für sie so wichtigen Themen. Durch die von den Seniorinnen und Senioren geschilderten Erlebnisse kam es zu lebhaften Diskussionen und die Sicherheitsberater konnten ihren Fundus zur Sicherheit im Alter erweitern.

Rolf Burger

18. Oktober 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Ulrike Langendorf und Rolf Burger, betrieben am Mittwoch, 18.10.2017, von 14:00 bis 17:00 Uhr im Vorraum der Post Filiale in Kelkheim einen Informationsstand zum Thema Trickdiebstahl und Trickbetrug.

Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf und Sicherheitsberater Rolf Burger

Sie gaben insbesondere älteren Menschen Tipps, wie sie solche Straftaten vermeiden können und verteilten entsprechendes Info-Material. Intensive Beratungsgespräche wurden mit 25 Seniorinnen und Senioren geführt.

Rolf Burger

18. Oktober 2017

Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention und Senioren-Sicherheitsberatung in Kelkheim

Auf dem Kelkheimer Wochenmarkt in der Neuen Stadtmitte informierten die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Thomas Tauber am Mittwoch, 18.10.2017, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Marktbesucher über die Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Klaus Fingerhuth und Rolf Burger, die Tipps gaben, wie man Trickdiebstähle und Trickbetrügereien vermeiden kann. Auch Bürgermeister Albrecht Kündiger besuchte die Infostände.

v.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Leiterin des Sozialamtes Petra Mann, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polikzeilicher Berater Thomas Tauber, Schutzmann vor Ort Christian Schneider, Stellvertr. Leiter der Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger und die Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger und Klaus Fingerhuth

Unter einem blauen Pavillon hatte der kriminalpolizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Es handelte sich um Tür- und Fensterelemente, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch angebracht waren. Außerdem wurden Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ kostenlos verteilt. Bei diesem Präventionsprojekt geht es um gute Nachbarschaft auch hinsichtlich der Wachsamkeit vor Einbrechern, das Sichern von Haus und Wohnung und die sofortige Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen.

Die Sicherheitsberater für Senioren gingen zum einen auf die Betrugs- und Diebstahlmaschen ein, denen insbesondere ältere Menschen an der Haustür und am Telefon zum Opfer fallen können. Zum anderen informierten sie über die sogenannten Gaunerzinken, die Hauswänden angebracht werden, um Täter auf Tatgelegenheiten und Risiken aufmerksam zu machen. Ein weiteres Thema waren die Trickdiebstähle im Zusammenhang mit dem Einkauf in Lebensmittelmärkten, bei denen hilfsbedürftige Senioren, vor allem mit Rollatoren, Hilfe angeboten wurde. Ziel war es dabei in die Wohnung zu kommen, um dort Diebstähle zu begehen.

Es herrschte zeitweise ein reger Betrieb auf dem Wochenmarkt und an den Infoständen. Es wurden 57 Beratungen zur Wohnungseinbruchsprävention und 25 Beratungen zur Sicherheit im Alter durchgeführt.

9. Oktober 2017

Sicherheitsberatung von Senioren im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Am 09.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr informierten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Karl Fingerhuth, Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, im Foyer des Gesundheitszentrums Kelkheim über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Aus aktuellem Anlass wiesen die Sicherheitsberater außerdem auf die immer wieder auftauchenden Gaunerzinken hin, die an Häusern als Information für Diebe, Betrüger und Bettler angebracht werden.

Insbesondere die Nutzer von Rollatoren und Rollstuhlfahrer wurden auf die jüngste Masche von Trickdieben hingewiesen, die an Lebensmittelmärkten vorgeben, beim Tragen helfen zu wollen, um in der Wohnung an die Wertsachen der Senioren zu kommen.

Linkes Foto: Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth im Beratungsgespräch, mittleres Foto: Rolf Burger zeigt Gaunerzinken und rechtes Foto: Karl-Heinz Sprungk berät ebenfalls einen Senior

Das Gesundheitszentrum wird von sehr vielen älteren Menschen aufgesucht, die alle an dem unübersehbaren Infostand vorbei kamen. Das ermöglichte 47 Beratungen.

Rolf Burger

2. Oktober 2017

Informationsstand der Kelkheimer Sicherheitsberater zu „Sicherheit im Alter“ in der Volksbank Kelkheim

In der Volksbank Kelkheim betrieben die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Walter Reuss und Rolf Burger, am 02.10.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand, an dem sie aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Der Infostand bestand aus Roll-up, Stehtischen und Postern.

v.l.: Praktikantin der Polizei, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, Sicherheitsberater Rolf Burger, Kundin, Sicherheitsberater Walter Reuss

Zu Monatsbeginn herrschte in der Bank ein reger Publikumsverkehr und so konnten die Sicherheitsberater sehr viele Kunden auf die Gefahren bei der Abwicklung am Geldautomaten und im Umgang mit der Scheckkarte sowie das Verhalten bei dem Verlust der Karte hinweisen.

linkes Foto: Sicherheitsberater Rolf Burger erklärt Frau Moll, Volksbank, das Phänomen Gaunerzinken

Vielen Gesprächspartner war der Sperr-Notruf 116 116 nicht bekannt. Ferner konnten die beiden Sicherheitsberater bei dieser Gelegenheit, über die zurzeit wieder anzutreffenden Gauner-Zinken anhand von Bildern informieren und die Zeichen beispielhaft erklären. Da jede Gaunergruppierung eigene Zinken hat, ist die Bedeutung einzelner Zeichen schwer nachzuvollziehen. Wichtig ist, dass man die Polizei informiert und nach der fotografischen Sicherung die Zinken entfernt.

Rolf Burger

22. September 2017

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im Lebensmittelmarkt Kelkheim-Hornau

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für , Karl-Heinz Sprungk und Rolf Burger, informierten am 22.09.2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr im REWE-Markt Kelkheim-Hornau ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können.

Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk in Beratungsgesprächen

Es kam zu einer hohen Anzahl von Beratungen der älteren Mitbürger zur Sicherheit im Alltag. Zeitweise wurden die Sicherheitsberater vom Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herrn Ersten Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, tatkräftig unterstützt. Das dargebotene Informationsmaterial, aber auch die Hilfsmittel, wie Alarmpfeifen und Klickarmbänder, wurden dankend entgegen genommen.

Rolf Burger

1. September 2017

Fahrradcodierung und Prävention von Wohnungseinbrüchen und Straftaten zum Nachteil älterer Menschen beim “Du & Ich”-Tag … für mehr miteinander

Zum mittlerweile achten Mal fand am 1. September 2017 auf dem Marktplatz in Kelkheim der „Du & Ich Tag“ statt. Hier präsentierten sich diverse Vereine aus Kelkheim für ein gemeinsames Für- und Miteinander. Ziel ist es, das Kennenlernen zu fördern, Vorurteilen zu begegnen und mehr Verständnis füreinander zu entwickeln. Neben Alt (Seniorinnen und Senioren vor allem aus der Seniorenwohnanlage Stadtmitte) und Jung (Kinder und Jugendliche) gesellten sich Flüchtlinge als dritte Bezugsgruppe zu dem bewährten Generationen-Tag. Hinzu kam erstmals der „Verein zur Förderung und Pflege der Tanzkultur“, die unter dem Motto „Tanzen für Jedermann“ mit Jugendlichen und Senioren gemeinsam arbeitete. Ebenfalls erstmalig dabei war die Sportjugend Hessen mit ihrem Programm „Sport und Flüchtlinge“.

F.E.I.N.-Codierung

Im Rahmen des Du & Ich-Tages bot die Polizeistation Kelkheim, unter der Leitung von Polizeioberkommissar Bauhof, die Codierung von Fahrrädern an. Hierzu mussten sich Interessenten zuvor bei der Polizeistation Kelkheim anmelden. Die sogenannte F.E.I.N.-Codierung fand so großen Anklang, dass die Anmeldeliste bereits vor dem Veranstaltungstag voll war.

Vor Ort mussten die Eigentümer den Beamten einen Eigentumsnachweis (Rechnung) und den Personalausweis vorzeigen. Erst nach weiterer Überprüfung der Fahrräder in den polizeilichen Auskunftssystemen wurden diese auch codiert!

v.l.: Polizeioberkommissar Andreas Bauhof, Erster Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt und Polizeikommissarsanwärter Samonow

Sicherheitsbedürfnis und Vertrauen in die Codierung waren so groß, dass auch der Ordnungsamtsleiter von Kelkheim, Herr Torsten Kleipa, und der Bürgermeister von Kelkheim, Herr Abrecht Kündiger, ihre Fahrräder codieren ließen. Herr Kündiger war übrigens auch in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Präventionsrates Kelkheim vor Ort. Normalerweise dauert eine Codierung je nach Fahrradtyp ca. 15 Minuten. Auf Grund des guten Wetters und der guten Laune der Beamten konnten in 4 Stunden über 19 Fahrräder codiert werden.

Auch gaben die Beamten den Festbesuchern gerne Auskunft über das System und teilten Informationsmaterial aus. Die Besucher zeigten sich sehr interessiert an dem System, stellten viele Fragen und beobachteten die Beamten bei ihrer Arbeit. Bei der Codierung wurde POK Bauhof tatkräftig von den Polizeikommissarsanwärtern PK-A Hartmann und PK-A Samonow sowie den Helfern des freiwilligen Polizeidienstes Frau Winter und Herrn Peschtrich unterstützt.

Das System der F.E.I.N.-Codierung beruht auf einer einfachen Verschlüsselung der persönlichen Adress-Daten der Fahrradeigentümer. Durch diese Daten wird ein Buchstaben- und Zahlencode generiert. Der Code wird an einer gut sichtbaren Stelle in den Rahmen eingraviert, so dass dieser für vermeintliche Diebe direkt erkennbar und zugleich abschreckend ist! Ein weiterer großer Vorteil besteht darin, dass der Code z.B. bei einer Polizeikontrolle durch die Beamten decodiert werden kann. So wird direkt festgestellt, ob der Radfahrer auch der Eigentümer ist. Sollte das Fahrrad gestohlen worden sein, kann es so sichergestellt und dem Eigentümer wieder ausgehändigt werden.

Die Polizei führt immer wieder F.E.I.N.-Codierungen durch. Termine hierzu werden in der Presse bekannt gegeben. An dieser Stelle weist die Polizei darauf hin, dass Carbonfahrräder und teilweise auch Elektrofahrräder auf Grund ihres dicken Rahmens nicht codiert werden können.

v.l.: Leiter der Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Polizeioberkommissar Andreas Bauhof und Polizeilicher Berater Thomas Tauber

Wohnungseinbruchsprävention

Während die Beamten die Fahrräder codierten, konnten sich die Eigentümer sowie die Festbesucher beim Kriminalpolizeilichen Berater Tauber über Einbruchsschutz informieren. Herr Tauber ist von der Polizeidirektion Main-Taunus und für den Einbruchsschutz rund um das Haus und für Wohnung zuständig. Er gab Auskunft darüber, wie man sein Haus gegen Einbrecher effektiv schützen kann. Nicht nur auf Festen informiert er über den Einbruchsschutz. Herr Tauber kommt auch zum Bürger nach Hause, begutachtet das Haus und gibt ausführliche Informationen für ein Sicheres zu Hause.

Sicherheitsberatung für Senioren

Bei schönem Wetter konnten die Kelkheimer Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren beim Du & Ich-Tag, -94- ausführliche Gespräche über die Sicherheit im Alltag führen.

Sicherheitsberater Rolf Bürger im Beratungsgespräch

Schwerpunkt waren die Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Info-Stand des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis

Unterstützt wurden die genannten Informationsstände durch den Geschäftsführer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis, Herrn Nicolay. Er stellte Projekte des Präventionsrates wie „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn, Prüfen von Wohnhäusern und das Farbleitsystem vor und bot zu allen Themenbereichen Informationsmaterial an.

Polizeioberkommissar Andreas Bauhof und Sicherheitsberater Rolf Burger

10. Juni 2017

Sicherheitsberater für Senioren auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Rolf Burger, Walter Reuss und Karl-Heinz Sprungk betrieben am 10. Juni 2017, von 09:00 bis 12:00 Uhr einen Informationsstand auf dem Wochenmarkt Kelkheim in Höhe der Taunus Sparkasse.

Sicherheitsberater Walter Reuss (1. v.l.), Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk (3. v.l.) und Sicherheitsberater Rolf Burger (4. v.l.) im Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern

Dort informierten sie über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür. Die Sicherheitsberater gaben dabei Tipps, wie solche Straftaten vermieden werden können.

Insgesamt wurden 38 Personen beraten und einschlägiges Informationsmaterial an sie verteilt. Ein Ehepaar berichtete, dass ihm vor zwei Tagen auf dem Parkplatz vor dem toom-Baumarkt beim Beladen des Kraftfahrzeuges die Brieftasche gestohlen wurde. Aus Scham erfolgte keine Anzeige bei der Polizei.

Rolf Burger

16. Mai 2017

Öffentliche Sitzung des Präventionsrates Kelkheim im Gartensaal des Rathauses

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden, bedankte sich für ihr Kommen und bat um eine kurze Vorstellung, da sich einige „neue Gesichter“ unter den 33 Sitzungsteilnehmern befanden.

v.l.: Bürgermeister Albrecht Kündiger, Schulleiter Stefan Haid und Christine Michel, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Frau Bliedtner berichtete über aktuelle Projekte. So sind vom 22.05. bis 30.5.2017 Jugendliche aus dem Kosovo hier zu Gast. Die Jugendarbeit der Stadt Kelkheim führt im Rahmen des Programms „Jugend in Aktion/ Erasmus+“ diese Jugendbegegnung durch.

Das Hessische Ministerium stellt für ein weiteres Jahr Gelder für die Arbeit der Sportcoaches zur Verfügung. Die Sportcoaches entwickeln und unterstützen die Vereine bei der Aufnahme und Integration von Geflüchteten in den Vereinen. Auf dem Stadtmarkt am 21.5. werden die Sportcoaches ihre Arbeit mit Kletterwand und Rollrutsche präsentieren.

Am 1.09.2017 findet der diesjährige Du- & Ich-Tag statt. Auf dem Marktplatz feiern Vereine, Organisationen, Senioren und Jugendliche gemeinsam.

Mach mit! Das Ferienprogramm bietet für Jugendliche ein abwechslungsreiches Tagesprogramm an.

v.l.: Stefan Thalheimer, Torsten Kleipa, Petra Mann, Petra Bliedner, Mafalda Pinto-Schneider, Cornelia Fette

Frau Pinto-Schneider und Frau Fette luden zum ersten Begegnungsfest ein, das am 16.07.2017 auf dem Rathausgelände stattfindet.

Die Flüchtlingshilfe ist auch auf dem Stadtmarkt im „Dorf der Vereine“ vertreten. Hier werden Kuchen und Teilchen angeboten und das Projekt „Enactus“ verkauft Produkte von Geflüchteten und Studenten.

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herr Jörg Schmidt, berichtete über die aktuellen Zahlen aus der Kriminalitätsstatistik. Es ist überwiegend von einer positiven Tendenz zu berichten. So ging die Gesamtkriminalität in Kelkheim von 1.300 auf 1.056 Straftaten zurück. Die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) von Kelkheim sank auf 3.712 und liegt deutlich unter dem hessenweiten und bundesweiten Durchschnitt. Im Main-Taunus-Kreis ist Kelkheim die zweitsicherste Stadt.

Bürgermeister Kündiger machte deutlich, dass Kelkheim sich nicht auf dieser Position ausruhen werde. Das Team der Ordnungspolizei wurde mit zwei neuen Kollegen ergänzt, die gerade ausgebildet werden. Damit bleibt die Zahl konstant.

Herr Moog berichtete von den Projekten „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“/“Prüfen von Wohnhäusern“ und „Sicherheitsberater für Senioren“, Hier können durch Präventionsaktionen wie auch umfassende Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung oftmals Einbrüche und Trickbetrügereien verhindert werden. Weitere Präventionsschwerpunkte liegen im Bereich Jugend und Schulen.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Jürgen Moog informierte darüber, dass für die Sicherheitsberater für Senioren ein Flyer entwickelt werde. Er berichtete, dass die Unfälle mit Senioren seit einigen Jahren gestiegen sind (von 393 Verkehrsunfällen in 2009 auf 924 in 2016) und dass sich die Verkehrsunfälle mit Sachschäden seit 2009 fast verdreifacht haben (von 304 auf 827 Unfälle). Ziel muss es sein, die Mobilität der Senioren zu erhalten, aber trotzdem Kontrollmechanismen einzuführen. Dies würde immer lauter diskutiert.

Das Farbleitsystem ist, bis auf wenige Schulen, flächendeckend eingeführt. Frau Mann ergänzt, dass dankenswerterweise auch die Schulbetreuungen eingebunden sind.

Am 08.11.2017, 19:00 Uhr findet im Landratsamt eine Veranstaltung für Pädagogen und Eltern statt, die sich mit den Gefahren der neuen Medien beschäftigt. Das Theater Requisit stellt mit passenden Sketchen den Kick off der Veranstaltung dar.

Ein neues Projekt „Save my Grandma“ wird derzeit in Hofheim entwickelt. Ein Sozialarbeiter hat sich als Sicherheitsberater für Senioren ausbilden lassen, und kann so die Jugendlichen informieren, die wiederum ihre Großeltern vor Trickbetrügern warnen können. Kooperationspartner ist die Main-Taunus-Schule.

Bericht der Sicherheitsberater für Senioren

Herr Burger als Sprecher der Sicherheitsberater für Senioren berichtete ausführlich über die Aktionen und Projekte seines Teams. Es konnten bereits rund 500 Senioren präventiv beraten werden. Umfangreiche Besuche in den Kirchengemeinden, auf öffentlichen Plätzen, wie auch vor und in den Bankfilialen der Stadt sowie in der Post, im REWE-Markt und im Toom-Baumarkt haben die SfS absolviert.

Rolf-Egon Burger (3. v.r.)

Die SfS haben eine neue Internetplattform. Auf www.sfs-kelkheim.de werden aktuelle Informationen bereit gestellt. Herr Burger dankte Herrn Walter Reuss, der die Seite eigenständig erarbeitet hat.

Außerdem bedankte sich Herr Burger bei allen für die gute Kooperation. Die SfS werden sich gemeinsam mit dem Präventionsrat und der Polizei am Du- & Ich-Tag beteiligen. Herr Burger bat die Vereine und Organisationen um Information, wo noch Bedarf an Beratungen bestehen könnte.

Im Namen der anderen Sicherheitsberater bedankte sich Herr Sprungk bei Herrn Burger, weil dieser die SfS hervorragend im HR-Fernsehen präsentiert hatte und die Veranstaltungen der SfS mit viel Engagement koordiniert.

Die Besprechungsteilnehmer vor dem Rathaus Kelkheim

Nächster Termin

Mittwoch, 15.11.2017, 19:00 Uhr, Gartensaal

Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich bei allen Anwesenden für die rege Teilnahme und schloss die Sitzung um 20:45 Uhr.

Christine Michel

18. Mai 2017

Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth beim Malteser Fahr- und Besuchsdienst Fischbach

Am 18.5.2017 hielt Klaus Fingerhuth vor Mitgliedern des Besuchs- und Fahrdienstes der Malteser in Kelkheim-Fischbach einen Vortrag zu den Sicherheitsrisiken von älteren Menschen und wie sie diese Risiken vermeiden können. Die neun Beschäftigten des Besuchs- und Fahrdienstes waren dabei nicht die direkten Adressaten sondern die von Ihnen betreuten älteren Menschen. Sie fungieren somit als Multiplikatoren.

Sicherheitsberater für Senioren der Stadt Kelkheim Klaus Fingerhuth

Sicherheitsberater Fingerhuth sprach über die Risiken und Verhaltensweisen zur Vermeidung von Betrug an der Haus- und Wohnungstür, Telefonbetrug, Sicherheit bei Bankgeschäften, im Verkehr und auf der Straße sowie über Zivilcourage. Während des Vortrags ergab sich zu einzelnen Punkten eine sehr informative Diskussion. Das Ziel einer Risikosensibilisierung konnte schließlich erfolgreich erreicht werden. Unterstützt wurde der Vortrag durch verschiedene Informationsbroschüren und den Aufsteller „Ich bin auf der Hut“. Das Informationsmaterial wurde den Teilnehmern zur Weiterverteilung an die Seniorinnen und Senioren überlassen.

Klaus Fingerhuth

29. April 2017

Kelkheimer Sicherheitsberater informierten im toom-Baumarkt

An Samstag, 29. April, von 10:00 bis 12:00 Uhr sprachen die Kelkheimer Sicherheitsberater Ulrike Langendorf, Rolf Burger und Walter Reuss  im toom-Baumarkt in der Lise-Meitner-Straße wieder aktiv ältere und jüngere Menschen an, um vor den Maschen der Trickbetrüger zu warnen.

v.l.: SfS Rolf Burger, SfS Walter Reuss, SfS Ulrike Langendorf, SfS Rainer Brackmann, SfS Karl-Heinz Sprungk

Das angebotene Informationsmaterial zur Vorbeugung und zur Verhütung von Kriminalität wurde gerne angenommen und es fand ein reger Austausch statt.

Auch hier zeigte sich wieder in erschreckendem Ausmaß wie viele Menschen bereits Erfahrungen mit Trickbetrug machen mussten. Insgesamt war der Info-Stand gut besucht und die Aktion wurde sehr positiv aufgenommen.

Ulrike Langendorf

26. April 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug in der Kelkheimer Post

Am Info-Stand, den die Kelkheimer Sicherheitsberater Ulrike Langendorf, Renate Schessner und Rolf Burger, am 26. April 2017, von 14:30 bis 17:00 Uhr im Vorraum der Kelkheimer Post in der Breslauer Str. 42 – 46 aufgebaut hatten, ließen sich viele Bürgerinnen und Bürger über verschiedene Betrugsvarianten informieren und wie man sich vor diesen schützen kann.

linkes Bild v.l.: Rolf Burger, Postbesucherin, Ulrike Langendorf, Karl-Heinz Sprungk und Renate Schessner.

Erfreulicherweise zeigten auch jüngere MitbürgerInnen reges Interesse und nahmen gerne Informationsmaterial für Nachbarn und/oder Angehörige mit.

Ulrike Langendorf

24. April 2017

Seniorenberatung zu Betrugs- und Trickdiebstahlsmaschen im Gesundheitszentrum Kelkheim-Mitte

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren Ulrike Langendorf, Renate Schessner und Rolf Burger, informierten am 24.04.2017, von 10:00 bis 12:00 Uhr im Gesundheitszentrum Kelkheim über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür sowie auch im öffentlichen Raum.

v.l.: Ulrike Langendorf und Renate Schessner im Gespräch mit einer Seniorin

Den Informationsstand der Sicherheitsberater, an dem auch einschlägiges Informationsmaterial verteilt wurde, nahmen die Besucher des Ärztehauses sehr gut an.

 

Ulrike Langendorf

31. März 2017

Aktion „Sicher im Alter“ in und vor Sparkassen und Banken

Der 31. März war ein idealer Termin für die groß angelegte Aktion im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Westhessen zur Sensibilisierung älterer Menschen für die Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, denen sie im Zusammenhang mit dem Geldabheben zum Opfer fallen könnten. Denn am Monatsende suchen besonders viele Senioren die Geldinstitute auf, um Geld zu holen.

Allein im Main-Taunus-Kreis wurden am 31.03.2017, von 09:30 bis 12:00 Uhr in insgesamt 14 Filialen der Commerzbank, Taunus Sparkasse, Sparda-Bank und Nassauische Sparkasse Info-Stände betrieben, an denen in der Regel je ein Polizeibeamter und je zwei Sicherheitsberater für Senioren aktiv ältere Menschen ansprachen, um sie vor Trickbetrügereien zu warnen. Natürlich gaben sie auch Tipps, wie man verhindern kann, selbst Opfer von Trickdieben und Trickbetrügern zu werden und sie verteilten entsprechendes Informationsmaterial. Vor einigen Banken waren Zelte aufgebaut mit Stehtischen oder aber der Info-Stand befand sich im Schalterraum. An den meisten Info-Ständen wiesen Roll-ups der Sicherheitsberater für Senioren „Ich bin auf der Hut“ auf das Anliegen der Berater hin.

Filialleiter und Mitarbeiter der Banken wirkten ebenfalls bei der Aktion „Sicher im Alter“ mit, weil ihnen natürlich auch die Sicherheit ihrer Kunden am Herzen liegt. Die Fallgestaltungen sind vielfältig. Unmittelbarer Tatort könnte die Bank sein, wenn Trickdiebe z.B. mit Ablenkung durch Rempeln, Verschmutzen pp. das gerade abgehobene Geld entwenden oder per „Skimming“ mit Vorsatzgeräten am Geldausgabeautomaten Kartendaten und PIN ausspähen. Hinzu kommen heimliche Beobachtungen beim Geldabheben, das verdeckte Verfolgen des Opfers, um wiederum durch einen Trick, z.B. Hilfe beim Tragen, Geldwechseln oder auch wieder durch Ablenkung an das Geld zu kommen. Eine weitere häufige Variante ergibt sich aus Trickbetrügereien wie den Enkeltrick oder auch falsche Polizeibeamte, die das Abheben von größeren Geldsummen erbitten/fordern. Hier sind die Banken schon seit längeren sensibilisiert, ebenso wie die Taxifahrer, welche die Senioren zum Geldabheben zur Bank fahren.

Kelkheim: Nassauische Sparkasse in der Frankfurter Str. 47

Hier betrieben Polizeioberkommissar During und das „Sicherheitsberater für Senioren-Ehepaar“ Rosemarie und Karl-Heinz Sprung einen Info-Stand im Schalterraum der Sparkasse. Sie hatten gut zu tun, weil sehr viele ältere Mitbürger Geld abhoben.

„Ich möchte nicht unerwähnt lassen, dass ich an diesem Tag beobachten konnte, dass die Mehrheit der Rentner lieber ihr Geld am Schalter abholen und den Geldautomaten meiden. Deshalb wäre es sinnvoll, die Bank-Angestellten dahingehend zu sensibilisieren, dass die Auszahlung von höheren Geldbeträgen nicht am Schalter – für alle sichtbar – durchgeführt wird. Es war eine gute Aktion in den Banken, die unbedingt fortgesetzt werden sollte.

Rosemarie Sprungk

Kelkheim: Taunus Sparkasse, Am Marktplatz 5

Im Schalterraum der Taunus Sparkasse Kelkheim berieten Polizeioberkommissar Schneider sowie die Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth und Rolf Burger ältere Mitbürger über die Gefahren am Geldautomat oder am Schalter in Verbindung mit dem Geld abheben.

v.l.: Sicherheitsberater Rolf Burger, Leiterin des Amtes für Soziales Petra Mann, Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth, Magistratsmitglied Heinz Kunz, Filialleiter, Leiter Polizeistation Klekheim Jörg Schmidt, Polizeidirektor Peter Liebeck, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Polizeihauptkommissar Dennis Eulig, Schutzmann vor Ort Christian Schneider

Es kam zu zahlreichen Gesprächen mit Senioren und auch das Informationsmaterial wurde gerne angenommen.

Rolf Burger

17. März 2017

Beratung von Senioren über Trickdiebstahl und Trickbetrug im Lebensmittelmarkt

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk sowie Rolf Burger, informierten am Freitag, 17. März 2017, von 10:00 bis 12:00 Uhr erstmals im REWE-Markt Kelkheim-Mitte ältere Menschen über Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, wie den Taschendiebstahl, bei dem auch Senioren geschädigt sein können. Die Aktion wurde unterstützt durch den Leiter der Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt.

v.l.: Sicherheitsberater Rolf Burger, Leiter Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt und Sicherheitsberater Karl-Heinz Sprungk

Im Eingangsbereich wies ein Roll-up mit der Aufschrift „ICH BIN AUF DER HUT …“ auf den Einsatz der Sicherheitsberater hin. Diese sprachen überwiegend ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger an. Häufig erhielten sie dabei Antworten wie „Mir passiert nichts, ich passe auf, kenne ich usw.“ Dabei leistet das immer wieder festgestellte sichtbare Zeigen und Ablegen der Geldbörsen den Trickdieben und Trickbetrügern Vorschub. Fazit: Aufklärung tut not.

Rolf Burger

15. März 2017

Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug vor Ort im Wohnhaus

Die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk, sowie Ulrike Langendorf und Rolf Burger, sprachen am 15. März 2017, 15:00 bis 16:30 Uhr in der Wohnanlage Kelkheim, Görlitzer Str. 1 über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden, wie Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl und Betrügereien an der Haustür.

Die Sicherheitsberater Rosemarie und Karl-Heinz Sprungk inzenieren den Enkeltrick.

Bei ihrem Vortrag führten die Sicherheitsberater auch Rollenspiele auf, um zu zeigen, wie z.B. der Enkeltrick funktioniert. Die Diskussionen mit den älteren Menschen wurden nicht nur von den Sicherheitsberatern Tipps zur Vermeidung der Straftaten gegeben, sondern die Senioren konnten selbst gute Strategien aufzeigen. Somit konnten auch die Sicherheitsberater wertvolle Erfahrungen und Tipps mitnehmen.

Rolf Burger

9. März 2017

Sicher im Alter – Sicherheitsberater berät Fischbacher Seniorinnen

Auf Einladung der evangelischen Gemeinde St. Johannes Kelkheim-Fischbach hat der Kelkheimer Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth, unterstützt von Rolf-E. Burger, am 9.3.2017, von 15:00 bis 16:00 Uhr in dem dortigen Gemeindesaal einen Vortrag zum Thema Sicherheit an der Haustüre und bei Telefonanrufen gehalten. Zuhörerkreis war eine Damenrunde mit ca. 25 Personen, überwiegend im Rentenalter. Zeitweise anwesend war auch der Gemeindepfarrer Schmalz-Hannappel.

v.l._ Pfarrer Andreas Schmalz-Hannappel und Sicherheitsberater Klaus Fingerhuth

Klaus Fingerhuth konnte die Damen schnell für die Themenbereiche interessieren, sodass schon nach kurzer Zeit ein sehr informativer Dialog zur Vermeidung von Betrugsfällen entstand. Der Vortrag wurde unterstützt durch den Roll up des Präventionsrates der Stadt Kelkheim und dem verteilten Informationsmaterial. Die Organisatorin der Runde möchte zu einem späteren der regelmäßigem Treffen die vorgetragenen Sicherheitsaspekte an Hand des Infomaterials nochmals resümieren, was auf eine gute Ansprache und hohes Interesse schließen lässt.

Klaus Fingerhuth

8. März 2017

Rotes Kreuz Kelkheim von Sicherheitsberatern über aktuelle Betrugsmaschen informiert

Die Sicherheitsberaterin Ulrike Langendorf und der Sicherheitsberater Walter Reuss sensibilisierten am Mittwoch, dem 8. März 2017, von 11:00 bis 12:00 Uhr zwölf Mitarbeiter des Roten Kreuzes Kelkheim mittels eines Vortrags über Betrugs- und Diebstahlsdelikte, mit denen ältere Menschen immer wieder an der Haustür und am Telefon, aber auch in Geschäften und Banken konfrontiert werden.

Sie gaben Tipps zur Vorbeugung und verteilten einschlägiges Informationsmaterial. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und stellten viele Fragen. Eine erfolgreiche Veranstaltung!

Ulrike Langendorf

23. November 2016

Sicherheitsberater für Senioren stellten sich im Präventionsrat Kelkheim vor

Bürgermeister Albrecht Kündiger hatte die Kelkheimer Sicherheitsberater am 23.11.2016 zur öffentlichen Sitzung des Präventionsrates Kelkheim in den Gartensaal des Rathauses eingeladen. Mit den Anfang November zertifizierten sechs Sicherheitsberatern für Senioren (SfS) verfügt die Stadt nunmehr über zehn SfS.

v.l.: SfS Rosemarie Sprungk, SfS Hannsfriedrich Braun, SfS Renate Schessner, SfS Karl-Heinz Sprungk, SfS Klaus Fingerhuth, SfS Rainer Brackmann, SfS Walter Reuss, SfS Ulrike Langendorf, SfS Rolf-Egon Burger (SfS Bernd Sievers fehlt auf dem Foto, da er an der Sitzung nicht teilnehmen konnte)

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim

Der Leiter der Polizeistation Kelkheim, Polizeihauptkommissar Jörg Schmidt, berichtete über die Kriminalitätsentwicklung in Kelkheim, die er als überwiegend positiv darstellte. So sind die Wohnungseinbrüche zurückgegangen, wie auch der Einbruchdiebstahl in/aus PKW und in gewerbliche Räume. Gleichwohl gelte es weiterhin wachsam zu sein, weil wir uns bereits in der dunklen Jahreszeit befinden, in der die Einbrüche Hochkonjunktur haben.

Herr Schmidt sprach auch die in der Bevölkerung für Aufruhr sorgenden Überfalle auf eine 76-jährige, die am 19.09.2016, 12:00 Uhr, in der Straße Berliner Ring  einem Handtaschenräuber zum Opfer fiel, und den Überfall auf einen 85-jährigen am 09.11.2016, 01:45 Uhr, in seinem Wohnhaus an, der äußerst brutal ausgeführt wurde.

In beiden Fällen ermittelt die Kriminalpolizei Hofheim. Es sind jedoch keine Zusammenhänge zu erkennen. Derzeit werden die Spuren ausgewertet.

Auch Bürgermeister Kündiger war durch besorgte Bürger angesprochen worden, die aufgrund dieser Taten verunsichert und ängstlich sind. Hinzu komme die Tötung von drei Hasen unlängst in Hornau.

Herr Schmidt wies nochmals darauf hin, dass dies schlimme Einzelfälle sind, denen mit großer Intensität nachgegangen werde. Insgesamt gelte jedoch nach wie vor, dass die Stadt Kelkheim im Landesvergleich als überdurchschnittlich sicher zu bewerten ist.

Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Jürgen Moog stellte den neuen Flyer des Präventionsrates Main-Taunus-Kreis vor und berichtet über die Projekte zur Vermeidung von Straftaten älterer Menschen.

Die Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention wurden vom 17.09. bis 11.11.2016 in den Kommunen des Main-Taunus-Kreises betrieben – in Kelkheim auf dem Wochenmarkt am 12.10.2016. Ende Februar stehen wieder die Präventionsmaßnahmen bei den Fastnachtsumzügen an – u.a. beim Fischbacher Umzug am 27.02.2017

Die Belobigung von aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern durch Landrat und Bürgermeister/-in findet zwei- bis dreimal pro Jahr im Landratsamt statt und ist ein wichtiger Baustein der präventiven Arbeit. Häufig sind es auch Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger, die für Ihren Einsatz belobigt werden.

Außerdem wies Herr Moog auf die laufende Aktualisierung der Präventionsprojekte hin. Allein in Kelkheim werden derzeit 53 Präventionsprojekte durchgeführt.

Vorstellung der neuen Sicherheitsberater für Senioren

Die anwesenden neun Sicherheitsberaterinnen und Sicherheitsberater hatten sich bereits eine halbe Stunde vor Beginn der Sitzung Pressevertretern vorgestellt und Interviews gegeben. Den Präventionsratsmitgliedern stellten sie sich ebenfalls vor und erläuterten ihre Motivation für die ehrenamtliche Aufgabe. Herr Moog ging anschließend auf die Aufgabenfelder der SfS ein, die vor allem in ihrem Bekanntenkreis aber auch bei den in Kelkheim ansässigen Seniorengruppen auf mögliche Straftaten zum Nachteil älterer Menschen (SäM) aufmerksam machen. Die SfS informieren dabei über die neuesten Methoden in Sachen Enkeltrick, falsche Gewinnversprechen, Taschen- und Trickdiebstahl sowie Betrügereien an der Haustür und geben Tipps zur Vermeidung dieser Straftaten. Herr Moog führte aus, dass derzeit 96 geschulte SfS im Main-Taunus-Kreis aktiv sind. Die SfS sind ein Projekt des Landeskriminalamtes, die Ausbildung erfolgt über das Polizeipräsidium und die Polizeidirektion, bei denen die SfS auch fachlich angebunden sind. Derzeit kümmert sich der Präventionsrat MTK um die Gesamtkoordination im Main-Taunus-Kreis. Die unmittelbare Anbindung und Koordination erfolgt über die Kommunen – meist sind hierbei die Seniorenberatung und die Ordnungsämter involviert.

Frau Sprungk, eine der neuen SfS, regte an, dass die Kelkheimer Vereine die SfS einladen, damit diese vor Ort mit einem Vortrag über SäM informieren können.

linkes Foto: v.l. hinten: Peter Hillebrecht (Kelkheimer Zeitung), Frank Weiner (Höchster Kreisblatt), vorn SfS Rainer Brackmann, SfS Karl-Heinz Sprungk, SfS Rosemarie Sprungk, SfS Rolf-Egon Burger mittleres Foto: Jugendsozialarbeiterin Madeleine Rudoph rechtes Foto: v.l.: Schulleiter Eichendorffschule Stefan Haid, Leiterin städt. Jugendarbeit Petra Bliedtner, Kersten Schmied (Seniorenarbeit), Christine Michel (Presse und Öffentlichkeitsarbeit), Bürgermeister Albrecht Kündiger, Dr. Wolfgang Mazur

Vorstellung der neuen Kollegin der mobilen Jugendarbeit

Frau Madeleine Rudolph stellte sich und ihr Arbeits- und Einsatzgebiet vor. Herr Dr. Mazur vom Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe (JJ) erläuterte, dass die mobile Beratung als Ergänzung auf die Straße geht, um die Jugendlichen zu erreichen, die nicht in die Jugendtreffs oder Vereine gehen. In Kelkheim stehen für dieses Angebot 1,5 Stellen zur Verfügung, die von  Frau Rudolph und Herrn Hans-Gerhard Weide besetzt sind. Laut Herrn Dr. Mazur gehört es auch zur Jugendkultur, sich nicht in Gruppen einzuordnen; dennoch sollte der Kontakt zu diesen Personen gehalten werden, um Brüche zu vermeiden. Die Projektarbeit werde ergänzt durch Besuche in den Schulen.

Frau Bliedtner berichtete, dass es hier eine gute Vernetzung gibt. Mobile Jugendarbeit, Schule, Schulsozialarbeit und städtische Jugendarbeit arbeiten gut zusammen. Frau Rudolph wird zusätzlich im Mädchentreff mitarbeiten. Weitere Projekte der städtischen Jugendarbeit sind die Anpassung des BMX-Parcours am Mühlgrund auf die derzeitigen Nutzer, aber auch der Du & Ich Tag. Nächstes anstehendes Projekt ist die Teilnahme des Jugendtreffs am Münsterer Weihnachtsmarkt.

Herr Moog wies auf die sehr gute Entwicklung bei den Sachbeschädigungen hin, die sich im Vergleich zum Vorjahr halbiert haben. Das vor allem von Jugendlichen verübte Delikt ist Indiz dafür, dass die gute Zusammenarbeit der Polizei und der Ordnungspolizei, gemeinsam mit den pädagogischen Bereichen funktioniere und das Gesamtkonzept passe. Herr Kleipa ergänzte, dass so auch die gefühlte Sicherheit im öffentlichen Raum erhöht werde.

Herr Dr. Mazur berichtete über den vermehrt festzustellenden Drogenkonsum, insbesondere die deutlich erhöhten THC-Werte bei Jugendlichen. Diese Jugendlichen fallen nicht auf, sie ziehen sich eher zurück und bringen keine Leistung mehr. Hier müssen in enger Zusammenarbeit mit den Schulen Alternativen aufgezeigt werden.

Vorstellung des neuen Präventionsratsflyers

Der neue Flyer des Präventionsrats der Stadt Kelkheim wurde verteilt. Entgegen des alten Flyers wurden nur noch die Organisationen vermerkt, die im Präventionsrat mitarbeiten.

Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Frau Bliedtner berichtete über die Arbeit mit Geflüchteten, insbesondere über die enge Zusammenarbeit bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, auch mit der Flüchtlingshilfe und dem Ausländerbeirat. Es gelte vor allem, die Jugendlichen in ihren Familien zu betreuen. Weiterhin informierte sie über die gute Arbeit der zwei Sportcoaches, die Geflüchtete in die Vereine vermitteln und integrieren. Der Kelkheimer Schwimmclub wie auch DLRG bieten Schwimmkurse an. Am Samstagabend kann in der Staufenhalle in Fischbach Fußball gespielt werden. Hier werden noch ehrenamtliche Fußballer als Coaches und Spielpartner gesucht.

Bürgermeister Kündiger betonte ausdrücklich, dass hier die Ehrenamtlichen in Kelkheim eine hervorragende Integrationsarbeit leisten.

Frau Bliedtner teilte mit, dass rund 180 Kelkheimerinnen und Kelkheimer Ausweise als ehrenamtliche Mitarbeiter in der Flüchtlingshilfe erhalten haben. Damit sind sie berechtigt, die Flüchtlingsunterkünfte zu betreten, Deutschkurse zu geben und andere Hilfen zu leisten.

Thematisiert wurde erneut das Problem der fehlenden Fahrradschulungen für Flüchtlinge. Herr Moog führte aus, dass der Verkehrserzieher, der diese Kurse in Kelkheim übernehmen könnte, erst im nächsten Jahr nach Eintritt in den Ruhestand dafür zur Verfügung stehe. Alternativ schlug er die Zusammenarbeit mit Fahrschulen vor. Für die Übungsfahrten im laufenden Verkehr stelle der Präventionsrat Warnwesten zur Verfügung.

Weitere Kelkheimer Projekte

Der nächste Du & Ich Tag findet am 1.09.2017 statt

Umsetzung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten zum

Nachteil älterer Menschen

Bürgermeister Kündiger berichtet über den guten Erfolg der Briefaktion „Ich bin auf der Hut“, bei der über 3.000 Briefe an Seniorinnen und Senioren mit Flyer, Aufkleber und Türanhänger versandt wurden, um vor Straftaten am Telefon und an der Haustüre zu warnen.

Der Präventionsrat Kelkheim mit den SfS

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Sauer berichtete, dass sich die Situation unter der Brücke in Fischbach verbessert habe.

Herr Jung spricht eine Einladung, insbesondere an die Hornauer Seniorenberater, für den Stammtisch der „Bürger für Hornau“ aus.

Nächste Sitzung:  Dienstag, 16.05.2017, 19:00 Uhr, Gartensaal

Christine Michel

12. Oktober 2016

Beratung zur Prävention von Wohnungseinbrüchen und Trickbetrügereien auf dem Kelkheimer Wochenmarkt

Auf dem Kelkheimer Wochenmarkt in der Neuen Stadtmitte informierten die Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis sowie die Polizeistation Kelkheim und der polizeiliche Berater Thomas Tauber am 12.10.2016, zwischen 09:00 und 13:00 Uhr die Marktbesucher über die Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Mit dabei waren auch die Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren, Walter Reuss und Klaus Fingerhuth, die Tipps gaben, wie man Trickdiebstähle und Trickbetrügereien vermeiden kann.

v.l.: Schutzmann vor Ort Christian Schneider, Polizeilicher Berater Thomas Tauber, Leiter Polizeistation Kelkheim Jörg Schmidt, Christine Michel vom Presse- und Informationsamt Kelkheim, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Sicherheitsberater rür Senioren Walter Reuss und Klaus Fingerhuth sowie Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog

Verteilt wurden die einschlägigen Broschüren zur Sicherung von Häusern und Wohnungen, insbesondere Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“, sowie eine Fülle von Informationsmaterial für Seniorinnen und Senioren zum Schutz vor Straftaten und zur Verkehrssicherheit.

Wieder kam es zu sehr vielen Gesprächen und Beratungen. Unter den Standbesuchern waren auch drei Herren, die sich zu Sicherheitsberatern für Senioren ausbilden lassen möchten.

7. Oktober 2016

JuBiZu – 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse

Freitag, 7. Oktober, von 10:00 bis 16:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadthalle

Die 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse wurde von der städtischen Jugendarbeit und der Wirtschaftsförderung der Stadt Kelkheim, von „Eurodesk Deutschland, der Eichendorffschule Kelkheim, der Gesamtschule Fischbach, der Anne-Frank-Schule  und Schulnetzwerken organisiert. Unternehmen und Schulen aus Kelkheim und Umgebung informierten über Ausbildungen, Praktika und schulische Angebote. Die Betriebe stellten sich und ihre Ausbildungsberufe vor und konnten ganz konkret Stellenangebote für Ausbildungs- oder Praktikumsplätze einstellen. Neben den Informationen über Betriebe, Berufe und freie Stellen erfuhren die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes über Bewerbungen.

24. September 2016

700 Besucher beim Senioren-Aktiv-Tag Kelkheim

Am Samstag, 24.09.2016, fand von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr der Senioren-Aktiv-Tag im Kelkheimer Rathaus statt. Organisiert von der Senioren-Beratungsstelle „Älter werden in Kelkheim“ fanden sich rund 20 Aussteller ein, die über das große Angebot rund um die Mobilität im Alter informierten. Vorträge und Aktivangebote, wie Yoga im Sitzen, Gesellschaftstanz und Gesellschaftsspiele wie auch Chorgesang, rundeten das Angebot ab. Rund 700 Gäste informierten sich im Kelkheimer Rathaus.

Der Präventionsrat der Stadt Kelkheim (Taunus) war auch mit einem Stand vertreten. Das Projekt „Ich bin auf der Hut“, das vor Trickbetrügern und Haustürgeschäften warnt, wurde vorgestellt. In dieser Woche werden rund 3.400 Briefe an die Kelkheimer Senioren über 69 Jahre mit einem Schreiben von Bürgermeister Albrecht Kündiger verschickt. Der Brief beinhaltet ein Faltblatt und einen Aufkleber, wie auch einen Türhänger.

linkes Foto: zweiter v. r. Sicherheitsberater Hannsfriedrich Braun, mittleres Foto: Sicherheitsberater Walter Reuss, rechtes Foto: links Christine Michel, Präventionsrat Kelkheim

Am Stand des Präventionsrates waren alle vier Kelkheimer Sicherheitsberater für Senioren vertreten, die ausführlich über Maßnahmen informierten, die insbesondere ältere Menschen vor Trickdiebstahl und Trickbetrug schützen. Neben den auf den o.a. Fotos gezeigten Sicherheitsberatern sind das Renate Schessner und Klaus Fingerhuth.

Es war eine sehr gelungene Aktion für Aussteller und Beteiligte. An der Resonanz der Besucher des Präventionsratsstandes war zu erkennen, wie stark dieses Thema beschäftigt und wie wichtig hier eine vorbeugende Beratung ist.

Christine Michel

8. Juli 2016

Alt und Jung – der Du und ich Tag in Kelkheim

Am 8. Juli 2016 fand auf dem Marktplatz in Kelkheim zum siebten Mal der „Du und ich Tag“ statt. Hier präsentierten sich diverse Vereine aus Kelkheim für ein gemeinsames Für- und Miteinander. Neben Alt (Seniorinnen und Senioren vor allem aus der Seniorenwohnanlage Stadtmitte) und Jung (Kinder und Jugendliche) gesellten sich diesmal Flüchtlinge als dritte Bezugsgruppe zu dem bewährten Generationen-Tag. So entstand ein Programm mit vielfältigen Aktivitäten, wie der „Wii“-Konsole der Seniorenresidenz, Bemalen von Kieselsteinen und Gesichtern, Gewinnspielen, Clowns, Jonglieren und Breakdance. Gerade bei der Verpflegung brachten sich auch die Flüchtlinge mit Brot, Gebäck und frisch geröstetem Kaffee mit ein.

linkes Foto: Spaß für die Kleinen mit Tellerjonglage, Foto Mitte: äthiopische Kaffee-Zubereitung und rechtes Foto: Geschäftsführer Präventionsrat MTK im Gespräch zu den Themen Einbruchsprävention und Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Auch die Polizeistation Kelkheim (POK Bauhof, POK Kummer, POK Döbbel, PK-A’in Seiff, PK-A Kolb und PK-A Samonow, PHK Schmidt) betrieb, gemeinsam mit dem Ordnungsamt Kelkheim (Amtsleiter für Sicherheit und Ordnung Herr Torsten Kleipa und OP Grein) und dem Präventionsrat MTK (Herr Peter Nicolay), einen Stand. Der Geschäftsführer des Präventionsrates Peter Nicolay wurde dabei erstmals von einem Sicherheitsberater für Senioren, Herrn Hannsfriedrich Braun, beim Thema „Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen“ unterstützt.

Blick auf die Westseite der neuen Stadtmitte u.a. mit dem Stand der Polizei, Ordnungsamt Präventionsrat

POK Kummer und PK-A’in Seiff stellten interessierten Besuchern die T-Wall vor. Sie soll die verminderte Reaktionsfähigkeit unter Alkohol aufzeigen. Wenig überraschend erweckte die T-Wall großes Interesse und wurde daher stark frequentiert.

linkes Foto: T-Wall und Rauschbrille, PK-A´in Seiff, zweiter von rechts Bürgermeister Albrecht Kündiger, mittleres Foto: v.l. Leiter Polizeistation Kelkheim, Jörg Schmidt, Zeitungsmacher Peter Hillebrecht und Kreistagsvorsitzender Wolfgang Männer, rechtes Foto: v.L.: Pk-A Döbbel, PK-A Samonow und POK Bauhof bei der F.E.I.N.-Codierung

Auch ein weiteres Präventionsmodell kam zum Einsatz. Die F.E.I.N.-Codierung. Diese soll vor allem den Diebstahl von Fahrrädern erschweren und den Besitzer des Fahrrades einfacher ermitteln.

Insgesamt wurden an diesem Nachmittag 12 Fahrräder durch die Polizei codiert. Bei einem Fahrrad konnte die Codierung nicht durchgeführt werden. Dieser Fahrradfahrer hatte Angst vor den Repressalien seiner Ehefrau, da der Anbringungsort der Gravur nicht dem entsprach was sie sich vorstellte. Trotz dieses speziellen Problems war die Codierung ein voller Erfolg. Viele Fahrradbesitzer, die ohne Termin erschienen, mussten allerdings vertröstet werden.

Breakdance mit akrobatischen Einlagen

Zu den Besuchern gesellten sich unter anderem PD Peter Liebeck und PD a.D. Jürgen Moog.

Eine gelungene Präsentation der Polizeistation Kelkheim.

POK Döbbel

25. Mai 2016

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 25.05.2016, 19:00 Uhr – 21:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

TOP 1:  Begrüßung und Eröffnung durch Bürgermeister Albrecht Kündiger

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden, bedankte sich für ihr Kommen und bat um eine kurze Vorstellungsrunde.

TOP 2:  Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention (Bericht der Polizei)

Der neue Leiter der Polizeistation Kelkheim, Herr Jörg Schmitt, berichtete über die Fallzahlen aus dem Jahr 2015. Im Main-Taunus-Kreis sind die Fallzahlen um 5,5 % gestiegen, die Aufklärungsquote liegt bei guten 57,5 %. Der Main-Taunus-Kreis ist weiterhin einer der sichersten Kreise in Hessen.

Der neue Leiter der Polizeistation Kelkheim erläutert die Entwicklung der Kriminalstatistik für den MTK und Kelkheim

Dagegen sind die Fallzahlen in Kelkheim von 1.054 in 2014 auf 1.300 Straftaten in 2015 gestiegen (+23,3%). Während Kelkheim in den letzten Jahren als zweitgrößte Kommune im MTK aufgrund seiner Häufigkeitszahl (Anzahl der Straftaten auf 100.000 Einwohner) auf dem hervorragenden Platz 10 lag (nur Eppstein und Liederbach hatten eine geringere Häufigkeitszahl) rückte Kelkheim vor auf Platz 6.

TOP-1-Delikt ist in Kelkheim die Sachbeschädigung, die um 47 auf 208 Fälle gestiegen ist. Die Einbrüche in Kfz verdoppelten sich (von 50 auf 104), während die Wohnungseinbrüche von 71 auf 59 zurückgingen.

Gestiegen sind insbesondere die jugendtypischen Delikte wie die Sachbeschädigungen aber auch die schweren Diebstähle. Dies dürfte mutmaßlich im Zusammenhang mit dem krankheitsbedingten Ausfall der Ordnungspolizisten (fehlende Nachtstreifen) stehen. Bürgermeister Kündiger teilte mit, dass die Ausschreibung für eine Neueinstellung läuft. Aktuell ist sporadisch eine Nachtstreife verfügbar.

Herr Henke von der Mobilen Jugendarbeit ergänzte, dass es mittlerweile neue Gruppen gibt, die eine Ansprache brauchen. Hierbei handele es sich überwiegend um unsere Kelkheimer Jugendlichen, wie auch junge Erwachsene von 19-24 Jahren.

TOP 3:  Bericht des Präventionsrats Main-Taunus-Kreis

Geschäftsführer Peter Nicolay berichtete, dass der Landrat um Einbindung des Präventionsrates in die Flüchtlingsarbeit gebeten hat. Hierzu haben sich die beiden Geschäftsführer des Präventionsrates bereits am 24.05.2016 mit den Asylkoordinatoren aller Kommunen ausgetauscht.

Aus dem Arbeitskreis Sicherheit an Schulen wurde berichtet, dass sechs weitere Schulen mit dem Farbleitsystem ausgestattet wurden. Damit verfügen nunmehr 48 Schulen im MTK über das FLS. Am 10.11.2016 wird wieder eine Gesamtveranstaltung zur Qualifizierung der Krisenteams der weiterführenden Schulen im Landratsamt stattfinden. Für die Lehrerkollegien aller Schulen werden nach den Sommerferien durch die Leiter der Polizeistationen Informationsveranstaltungen zur Sicherheit an Schulen stattfinden.

v.l.: die Geschäftsführer des Präventionsrates MTK Peter Nicolay und Jürgen Moog sowie Ordnungsamtsleiter Torsten Kleipa

Zum Thema Flüchtlinge und Prävention teilte Geschäftsführer Moog mit, dass sich derzeit 2.700 Geflüchtete im Main-Taunus-Kreis aufhalten, insbesondere aus Syrien, Afghanistan, Iran und Irak. Darunter sind auch 400 Flüchtlinge aus den Westbalkanstaaten, deren Anerkennungsquote als Asylbewerber nahezu Null ist. Die Zahl der neu ankommenden Flüchtlinge ist stark gesunken.

Infolge der personellen Verstärkung des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge werden die Asylanträge viel schneller bearbeitet. Dadurch steigt die Zahl der Ablehnungsbescheide. Im Herbst dieses Jahres wird allein für den MTK mit 500 Rückführungen abgelehnter Asylbewerber in deren Heimatstaaten gerechnet.

Herr Moog stellte die Auswertung von Informationsquellen zu Präventionsoptionen in der Flüchtlingssituation vor. Beispielhaft führte er als bewährte Möglichkeiten den Einsatz von Informationsständen und gemeinsame Feste wie den „Du-und-Ich-Tag“ an.

Ein weiteres Beispiel waren die Projekte rund um das Fahrrad. Während Beschaffung und Reparatur weitgehend laufen, sieht Herr Moog  Handlungsbedarf bei der Handhabung des Fahrrads, der Schutzausstattung und vor allem bei den Verkehrsregeln und einer Haftpflichtversicherung. Beispielgebend ist für ihn das in Kriftel praktizierte Fahrradtraining, das aus einem Theorieteil bei einer Fahrschule sowie einem Fahrtraining besteht, das zunächst auf einem Übungsplatz und anschließend im Realverkehr in Begleitung von Ausbildern durchgeführt wird.

ADFC und ADAC haben Broschüren zum Fahrradverkehr in mehreren Sprachen heraus gegeben. Derzeit wird vom ADFC auch eine Beschulung von Flüchtlingshelfern angeboten. Für Kelkheim wäre auch der Verkehrserzieher des Regionalen Verkehrsdienstes der Polizei, Günter Bredefeld, bereit, ehrenamtlich bei der Beschulung in Kelkheim mitzuarbeiten.

Ausländerbeiratsvorsitzende Mafalda Pinto-Schneider berichtete von der Fahrrad AG der Flüchtlingshilfe. Insbesondere die fehlende Haftpflichtversicherung der Geflüchteten ist hier ein großes Problem. Frau Bendel von der Pfarrei St. Franziskus ergänzte, dass dies auch ein Problem bei sozial Schwachen ist. Frau Pinto-Schneider bat den Punkt Haftpflichtversicherung in die Informationsmappe des „Willkommenspaketes“ des MTK mit aufzunehmen.

Der Schulleiter der Eichendorffschule, Stefan Haid, berichtete, dass Radfahren, wie auch Schwimmen, an beiden Gesamtschulen thematisiert und auch unterrichtet wird.

Herr Moog erläuterte den Ablauf der Rückführung von Geflüchteten mit den Vorteilen einer freiwilligen Ausreise und den Nachteilen einer Abschiebung. Um Rückführungsprobleme zu vermeiden, sollte auf die  freiwillige Ausreise gesetzt werden. In der anschließenden Diskussion wurde von der Mehrheit der Sitzungsteilnehmer festgestellt, dass die Zielsetzung: „Keine Beziehung zu Flüchtlingen aufzubauen, deren Ablehnung wahrscheinlich ist“, nicht umsetzbar ist. Beziehungen entstehen zwangsläufig, wenn man sich um die Flüchtlinge kümmert.

TOP 4: Aktuelle und geplante Präventionsprojekte

Umsetzung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Herr Moog stellte das Projekt „Ich bin auf der Hut“ vor. Es sollen rund 3.500 Briefe an Kelkheimer Seniorinnen und Senioren (ab 70 Jahre) versandt werden, die darauf aufmerksam machen sollen, dass an der Haustüre und am Telefon getäuscht, getrickst und gelogen werden kann. Hierzu wurden ein Flyer, ein Türschild und ein Aufkleber entwickelt. Diese sollen als Anlage eines persönlichen Anschreibens des Bürgermeisters an die Seniorinnen und Senioren versandt werden. Die Aktion wird nach Angebot 3.564 Euro kosten und muss noch durch den Magistrat genehmigt werden.

Sicherheitsberater/-innen für Senior/-innen in Kelkheim

Für alle Kommunen im MTK sollen ehrenamtliche Sicherheitsberater für Seniorinnen und Senioren ausgebildet werden, die selbst über 50 Jahre sind und damit auf „Augenhöhe“ ältere Menschen über Betrugsmaschen oder auch über Verkehrssicherheit aufklären. In Kelkheim wurden 4 Personen gefunden, die sich zum Sicherheitsberater ausbilden lassen werden, kreisweit haben sich 60 Personen gefunden. Die Schulung erfolgt in Kürze.

Informationen über Kelkheimer Projekte, insbesondere zu der Arbeit mit Geflüchteten

Derzeit werden kreisweit alle Präventionsprojekte aktualisiert. Kelkheim betreibt mittlerweile 45 Präventionsprojekte (siehe beigefügte Aufstellung). Am 08.07.2016 findet der „Du-und-Ich-Tag“ statt und am 07.10.2016 JuBiZu, die 3. Regionale Bildungs- und Ausbildungsmesse.  Neben den genannten Seniorenprojekten steht in der dunklen Jahreszeit wieder die Wohnungseinbruchsprävention mit Info-Stand und Prüfen von Wohnhäusern an. Ein Projekt zum Fahrradtraining könnte gemeinsam mit der Kelkheimer Flüchtlingshilfe durchgeführt werden. Ergänzend zur Flüchtlingssituation teilte der Integrationsbeauftragte Omar Lahyani mit, dass die Geflüchteten in Kelkheim gut eingebunden werden, unter anderem auch in die Jugendarbeit. Erstmals wird sich die Flüchtlingshilfe Kelkheim auch am „Du-und-Ich-Tag“ beteiligen.

TOP 5:  Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Lahyani berichtete über zwei Sportcoaches, die als Multiplikatoren durch den Deutschen Sportbund Hessen finanziert und geschult werden. Sie sollen  zwischen Vereinen und Flüchtlingsarbeit vermitteln und für eine reibungslose Integration sorgen. Auch kann hierüber Sportausrüstung für Geflüchtete beantragt werden.

TOP 6:   Aufstellung und Auftritt des Präventionsrates Kelkheim (u.a. Vorstellung des neuen Präventionsratsflyers)

Der neue Präventionsratsflyer wurde verteilt. Entgegen des alten Flyers wurden nur noch die Organisationen vermerkt, die im Präventionsrat mitarbeiten. Auf Vorschlag wurde die Liste bereits um die Kindertagesstätten ergänzt. Weitere Änderungsvorschläge werden gerne bis 17.06.2016 entgegen genommen.

Herr Moog bat um bessere Darstellung des Präventionsrates auf der Internetseite der Stadt.

TOP 7:  Sonstiges

Herr Haid stellte fest, dass zwischen Anwohnern und Jugendlichen generell die Toleranzgrenze gesunken ist. Er ruft dazu auf, Kelkheim zu einer aktionsfreudigen Kommune zu erklären, die Leben und Bewegung in der Stadt haben möchte.

Herr Foeller vom Vereinsring Hornau fragte nach, ob auch in Kelkheim Diebes- und Bettelzeichen, sogenannte Gaunerzinken, gefunden wurden. Polizeidienstellenleiter Jörg Schmitt teilte mit, dass bisher in Kelkheim keine Zeichen festgestellt wurden.

TOP 8:   Nächster Termin:  23.11.2016, 19:00 Uhr

Christine Michel

9. Dezember 2015

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 09.12.2015, 19:00 Uhr – 21:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

TOP 1 Begrüßung und Eröffnung:

Bürgermeister Kündiger begrüßte alle Anwesenden und bedankte sich für Ihr Kommen so kurz vor Weihnachten.

1. Reihe v.l.: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog und Peter Nicolay, Amt für Sicherheit und Ordnung Katya Hengen, Amt für Soziales Petra Mann, Ausländerbeirat Mafalda Pinto-Schneider, Gesamtschule Fischbach Claudia Marnet, Polizeistation Kelkheim Roman Sickenberger, Vereinsring Fischbach Heinz Sauer, 2. Reihe v.l.: Pressesprecherin Christine Michel, Privatgymnasium Dr. Richter Marion Polydore, Amt für Sicherheit und Ordnung Torsten Kleipa, Bürger für Hornau Michael Jung, Bürgermeister Albrecht Kündiger, Bürgervereinigung Alt-Münster Peter Piech, 3. Reihe v.l.: Vereinsringvorsitzender Hornau Peter Morgenstern, Amt für Soziales Petra Bliedtner, Mobile Jugendarbeit Andreas Henke, Schulsozialarbeit Eichendorffschule Aicha Schröder, Mobile Jugendarbeit Anett Seidel, Eichendorffschule Stefan Haid

TOP 2  Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim mit Folgen für die Kriminalprävention:

Herr Sickenberger als Vertreter der Polizeistation Kelkheim informierte über die aktuellen Zahlen der Kriminalitätsstatistik. Es ist ein Anstieg der Kriminaldelikte zu verzeichnen, wobei auch die Aufklärungsquote steigt.

-Der schwere Diebstahl aus Wohnungen ist deutlich zurückgegangen

-Der schwere Diebstahl in/ aus KFZ ist weiter angestiegen, vor allem hochwertige Navis werden von professionellen Banden aus dem Ausland gestohlen.

-Die Sachbeschädigungen haben die höchste Fallzahl. Dank der guten Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit können Rückgänge verzeichnet werden. Die Polizeistation Kelkheim hat eine Mitarbeiterin abgestellt, die sofort einschreitet und umfassend ermittelt.

Herr Moog ergänzte die Aussage und stellte heraus, dass diesen Taten präventiv vorgebeugt werden kann, wenn die Bevölkerung ihre Beobachtungen zeitnah der Polizei/Ordnungspolizei mitteilt. Wichtig ist dabei der Informationsaustausch zwischen Ordnungsamt, Jugendreferat und Polizei sowie das Abstimmen des Vorgehens.

Herr Sickenberger berichtete kurz über die Brandserie in Kelkheim. Es handelt sich mittlerweile um 39 Brände, im September brannte es letztmalig. Die Belohnung der Stadt Kelkheim und der Versicherung ist noch aktuell. Bei jedem Brand gehen das Polizeipräsidium und die Polizeidirektion akribisch bei den Ermittlungen vor. Auch hier ist die Bevölkerung aufgerufen, sachdienliche Hinweise zu liefern.

TOP 3  Bericht des Präventionsrates des Main-Taunus-Kreises:

Der Geschäftsführer Peter Nicolay berichtete über Neuerungen im personellen Bereich und hofft, den Liederbacher Dr. Fünfsinn (ehemals Geschäftsführer des Landespräventionsrates und nun Generalstaatsanwalt in Frankfurt) für den Präventionsrat Main-Taunus gewinnen zu können. Er stellte kurz den Verein „Bürger und Polizei“ vor, in dem der Präventionsrat nun Mitglied ist und hofft, dass hier gemeinsame Projekte finanziert werden können. Beim 20. Deutschen Präventionstag in Frankfurt betrieb der Präventionsrat Main-Taunus einen Messestand und war gefragter Ansprechpartner. Insbesondere die Organisationsstruktur und das Farbleitsystem fanden großes Interesse. Das Projekt „Aufmerksamer Nachbar“ hat bis nach Zagreb Nachahmer gefunden.

Weiterhin bedankte er sich bei allen Städten, und ganz besonders bei Kelkheim, für die gute Organisation der Veranstaltungen, wie die Präsentation auf dem Marktplatz, um im Oktober rechtzeitig vor der kalten Jahreszeit die Bürgerinnen und Bürger vor Einbruch/Diebstahl zu warnen.

Herr Moog, der seit September neben Herrn Nicolay ebenfalls zum Geschäftsführer des Präventionsrates berufen wurde, berichtete über das Präventionsprojekt „Salafismus“. Handlungsbedarf bestand wegen mehrerer radikalisierter junger Leute aus dem Main-Taunus-Kreis, die nach Syrien ausgereist waren. Ein 10-seitiger Falt-Flyer wurde entwickelt und bei einer Schulleiterdienstversammlung an alle Lehrer der hiesigen Schulen verteilt. Zielsetzung war und ist, rechtzeitig Anzeichen einer verstärkten „Islamisierung“ zu erkennen, zu melden und so Schlimmeres zu verhindern. Herr Sickenberger bot die sofortige Hilfe der Polizei an.

TOP 4 Aktuelle und geplante Präventionsprojekte:

4.1 Jugendarbeit

Frau Bliedtner berichtete über Veränderungen, die sich im Bereich Jugendarbeit durch die Flüchtlinge ergeben. Es finden hierzu regelmäßig Gespräche mit dem Runden Tisch statt. Im Focus der Jugendarbeit stehen vor allem auch die bleibenden Jugendlichen, die es zu integrieren gilt. So wurden die Öffnungszeiten des Jugendtreffs Ruppertshain erweitert, das „Besuchsalter“ nach unten gesetzt und das Konzept verändert.

Die Jugendtreffs Fischbach und Ruppertshain sind gut besucht.

Samstags wird Fußballtraining für Jugendliche angeboten, auch Flüchtlinge sind dabei. Gemeinsam mit dem Jugendforum wird dieses Zusatzangebot gut angenommen.

Im Jugendtreff Mitte besteht auch Kontakt zu unbegleiteten Flüchtlingen, wie auch zu vielen anderen Jugendlichen mit Migrationshintergrund, die gemeinsam in kreativen Projekten agieren.

Am Rosenmontagszug wird gemeinsam mit der Mobilen Jugendarbeit Suchtprävention gegen Alkoholkonsum betrieben. Erstmals ist neben dem Jugendtreff Fischbach oder der Treff in Mitte geöffnet.

Herr Sickenberger berichtete über die geänderte Strategie, den Rosenmontagszug bereits in der Sodener Straße aufzulösen, um die „kritischen Situationen“ an der Kreuzung „Taunussparkasse“ zu entschärfen.

Am Münsterer Weihnachtsmarkt ist die Jugendarbeit mit einem Stand vertreten.

Die Belebung des BMX-Parcours im Mühlgrund ist geplant. Hier könnte den jetzt jüngeren Nutzern ein Kurs mit Trainer angeboten werden.

Bürgermeister Kündiger ergänzte, dass derzeit rund 400 Flüchtlinge in Kelkheim wohnen. Es sind keine Straftaten von Flüchtlingen in Kelkheim bekannt. Er bedankte sich für das große ehrenamtliche Engagement von Ausländerbeirat, Rundem Tisch und Kirchen.

Frau Pinto Schneider, Vorsitzende des Ausländerbeirates und Mitgründerin des „Runden Tisch“ Kelkheim, berichtete, dass in der neuen Flüchtlingsunterkunft in der Frankfurter Straße viele Kinder im Alter von 2 Monaten bis 17 Jahren untergebracht sind. Viele dort müssen auch mit dem lateinischen Alphabet vertraut gemacht werden. Es sind bereits Kurse in der Bücherei und vor Ort gestartet. Für rund 10 Jugendliche findet der Kurs in der Paulusgemeinde statt.

Herr Jung, fragte bei den Schulleitern nach der Nutzung  der Klassenzimmer am Mittag.

Frau Polydore, Herr Haid und Frau Marnet sagten für die weiterführenden Schulen ihre Unterstützung zu.

Herr Haid berichtete, dass bereits Projekte, wie Kochen in der Eichendorff-Schule stattfinden. Er berichtete, dass bereits eine Intensivklasse eingerichtet wird, die dann in die Regelklassen integriert werden. Dies betrifft zurzeit 30 Schülerinnen und Schüler.

Frau Marnet teilte mit, dass in Fischbach die Schüler auf Klassen verteilt sind und ab Februar hoffentlich ein weiterer Lehrer zur Verfügung steht, eine Intensivklasse eingerichtet und damit „Deutsch als Zweitsprache“ installiert werden könnte.

4.2 Kelkheimer Projekte

Bürgermeister Kündiger informierte, dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wie auch die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer am Limit sind.

Er berichtete über einen Vorfall in der Stadtmitte, der von jungen Kelkheimer Erwachsenen im Alter von 21 bis 25 Jahren ausging. Auch hier muss integriert werden. Er wünscht sich hier zusätzlich eine attraktivere Gestaltung der Stadtmitte und auch eine Belebung der Bolzplätze. Hier könnten sich noch mehr Bürger beteiligen und Vorschläge einbringen.

Es gilt auch eine engere Verzahnung von Schule in Vereinen zu finden.

Weiterhin berichteten Frau Pinto-Schneider und Frau Bliedtner, dass aus den Spenden für die Flüchtlingshilfe 2 Jahreskarten für den Bus von Ruppertshain angeschafft werden sollen, wie z.B. um zu den Sprachkursen der Fa. Rothenberger zu gelangen.

Frau Kahl berichtete über die Aktion der ev. Kirchengemeinde, Fahrräder zu sammeln und an die Flüchtlinge für 10,- Euro abzugeben, mit Helm, Weste und Fahrradschloss. Auch werden Fahrradreparaturen mit „Hilfe zur Selbsthilfe“ angeboten.

Frau Pinto-Schneider ergänzte, dass es eine Fahrrad AG gibt, die gemeinsam mit den Flüchtlingen die Fahrräder überprüft und dass der Rotary-Club die Kosten für Ersatzteile übernimmt.

Herr Kleipa teilt mit, dass, wie im letzten Jahr, auch in diesem Jahr wieder vor den Schulen Fahrradkontrollen stattfanden. Nach dem fatalen schlechten Ergebnis im letzten Jahr, sind in diesem Jahr nur zwei Fährräder nicht verkehrstauglich gewesen.

4.3  Vorstellung des kreisweiten Präventionsprojektes zur Vermeidung von Straftaten gegen ältere Menschen

Herr Moog stellte das kreisweite Projekt vor. Die Thematik wird mittels Flyer für die Senioren sehr anschaulich dargestellt. Zudem ist ein Aufkleber ergänzend geplant, der direkt an der Haustür angebracht, vor jedem Öffnen noch einmal an „Vorsicht gegenüber Unbekannten“ erinnern soll.

Die Seniorenstelle „Älter werden in Kelkheim“ sollte mit eingebunden werden.

Flyer und Aufkleber mit persönlichem Brief des Bürgermeisters sollen an die Seniorinnen und Senioren über 69 verschickt werden.

TOP 5  Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen:

Herr Morgenstern als Vereinsringvorsitzender fragte nach, wie die Koordination zwischen Vereinen und der Flüchtlingshilfe „Runder Tisch“ läuft.

Frau Pinto-Schneider berichtete, dass es bereits Vereine gibt, die helfen und dass das Interesse zu unterstützen, sehr groß ist. Sie bot an, dass die Vereine sich gerne bei ihr informieren können. Herr Sauer berichtete von der Unterstützung des SV Fischbach.

Es wurde vorgeschlagen, einen Informationsveranstaltung für die Vereine anzubieten, wo der Runde Tisch berichtet, wichtige Infos gibt und ein Austausch stattfinden kann.

TOP 6  Organisation und Auftritt des Präventionsrates Kelkheim:

Herr Moog schlug vor, den Flyer „Präventionsrat Kelkheim“ neu aufzulegen, jedoch die teilnehmenden Organisationen ohne Namen zu nennen. Er lobte, dass bereits zwei konkrete Termine für die Sitzungen des Präventionsrates Kelkheim für 2016 festgelegt wurden. Außerdem bot er seine Unterstützung bei der Überprüfung bestehender und der Erfassung neuer Präventionsprojekte an.

Bürgermeister Albrecht Kündiger bedankte sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement.

Christine Michel

7. Oktober 2015

Informationsstand zur Wohnungseinbruchsprävention

Mittwoch, 7. Oktober 2015, 08:00 Uhr – 13:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
65779 Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch.

 

Von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr standen verschiedene Ansprechpartner der Stadt, der Polizei, und der Präventionsräte Kelkheim und Main-Taunus-Kreis den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Wohnungseinbruch Rede und Antwort.

v.l.: .: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Jürgen Moog, Kriminalpolizeilicher Berater Thomas Tauber (Polizeidirektion Main-Taunus), Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann (Polizeidirektion Main-Taunus), ehemal. Bürgermeister von Sulzbach Horst Schmittdiel, Referentin Kelkheim Christine Michel, Leiter Polizeistation Kelkheim Manfred Braun, Bürgermeister Kelkheim Albrecht Kündiger, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Kelkheimer Bürgerin

Unter dem städtischen Pavillon hatte der kriminalpolizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Es handelte sich um Tür- und Fensterelemente, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch angebracht waren. Außerdem wurden Flyer, Aufkleber und Schilder „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ kostenlos verteilt. Bei diesem Präventionsprojekt geht es um gute Nachbarschaft auch hinsichtlich der Wachsamkeit vor Einbrechern, das Sichern von Haus und Wohnung und die sofortige Verständigung der Polizei bei verdächtigen Wahrnehmungen.

Am Infostand herrschte über den gesamten Zeitraum ein reger Betrieb, und es kam zu einer hohen Zahl von Beratungsgesprächen.

Jürgen Moog

Flyer “Vorsicht aufmerksame Nachbarn”

12. Oktober 2015

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Montag, 12. Oktober 2015, 14:00 – 16:00 Uhr
Seniorenresidenz K&S

Frankfurter Straße 39
65779 Kelkheim

 

Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann, Polizeidirektion Main-Taunus, führt mit Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelt sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

 

Mehr Informationen unter: Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

13. Oktober 2015

Wie schütze ich mich vor Diebstahl und Betrug – ein Seminar für Senioren

Dienstag, 13. Oktober 2015, 15:00 – 16:00 Uhr
Amt für Soziales

Rathaus – Gartensaal

65779 Kelkheim

Am 13. Oktober zeigte sich der eine oder andere Teilnehmer des Seminars für Senioren im Kelkheimer Rathaus schon sehr erstaunt, als Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann erklärte und vorspielte, dass der „Enkeltrick“ sich nicht nur auf die einfache Frage „rate mal wer dran ist“ reduziert.  Nein – die Täter gehen mittlerweile viel subtiler vor und passen sich den Reaktionen der Angerufenen an.

Auch die Vorgehensweisen beim Betrug und die Tricks der Täter, um zum Beispiel in die Wohnung von Senioren zu gelangen, sind vielfältig. Kennt man den einen, so fällt man vielleicht auf einen anderen herein, auf den man einfach nicht vorbereitet war.

Foto 2 – 4: Seminarleiter Jörg Zollmann setzte die Teilnehmer beim Ausfüllen eines Fragebogens unter Druck, mit der Folge, dass einfache Handlungsanleitungen schnell mal übersehen wurden. Er möchte, dass man sich insbesondere bei Verträgen nicht unter Zeitdruck setzen lässt. Die Fragebogen vernichtete er anschließend mit einem Aktenvernichter. Er bat die Teilnehmer sich an das Geräusch des Aktenvernichters zu erinnern, wenn jemand - insbesondere bei Gelddingen - Druck ausübt.

Das Seminar zielt darauf, bei den Teilnehmern Kompetenzen zu entwickeln, die pauschal gegen die unterschiedlichsten Tricks und Kniffe der Kriminellen wirken und es den Tätern einfach schwer machen, an das Geld, den Schmuck, an eine Unterschrift, persönliche Daten oder ganz einfach an ein „Ja“ am Telefon zu kommen.  Die Teilnehmer werden mit Übungen und Rollenspielen angeregt, über eigene Verhaltensweisen nachzudenken und diese selbstkritisch zu überprüfen. Abhängig von der Teilnehmerzahl und dem gewünschten Zeitansatz werden unterschiedliche Methoden der Erwachsenenbildung angewandt.

Am Ende des Seminares in Kelkheim waren sich alle einig – mit einfachen Regeln, die man natürlich immer wieder üben sollte, kommt man sicherer durchs Leben – ohne auf Lebensqualität zu verzichten.

Jörg Zollmann

4. November 2015

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Mittwoch, 4. November 2015, 15:00 – 17:00 Uhr
Kath. Kirchengemeinde St. Josef
Wiesenstraße 19
65779 Kelkheim-Eppenhain

 

Polizeihauptkommissar Jörg Zollmann, Polizeidirektion Main-Taunus, führt mit Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelt sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

 

Mehr Informationen unter: Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

26. Juni 2015

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 26. Juni, von 14:00 bis 18:30 Uhr
65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wird ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wird das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und tragen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei ist auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

29. Oktober 2014

Informationsstand zur Wohnungseinbruchprävention

Mittwoch, 29. Oktober 2014, 09:00 Uhr – 13:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
65779 Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch. Von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr standen verschiedene Ansprechpartner der Stadt und der Polizei den Bürgerinnen und Bürgern zum Thema Wohnungseinbruch Rede und Antwort. Der Präventionsrat wurde durch Bürgermeister Thomas Horn sowie durch Peter Nicolay vertreten. Die stellvertretende Leiterin des Amtes für Sicherheit und Ordnung in Kelkheim, Katya Hengen, sorgte ihrerseits für einen guten Stellplatz auf dem Wochenmarkt und stellte einen Pavillon zur Verfügung. Sie selbst, sowie der Ordnungspolizist Sascha Grabener standen den Bürgern ebenfalls als Ansprechpartner zur Verfügung.

Seitens der Polizei hatte der Polizeiliche Berater Thomas Tauber Ausstellungsstücke zur Sicherung von Häusern und Wohnungen aufgebaut. Er wurde durch Manfred Braun, dem Leiter der Polizeistation Kelkheim, sowie durch zwei Beamte vom Einbruchskommissariat in Hofheim, unterstützt. Auch der Leiter der Polizeidirektion, Jürgen Moog, fand die Zeit sich von der gelungenen Veranstaltung vor Ort zu überzeugen.

Bei den zur Schau gestellten Stücken handelte es sich vor allem um verschiedene Fenster, an welchen die unterschiedlichsten mechanischen Sicherungsmöglichkeiten zum Schutz vor einem Einbruch gut sichtbar angebracht waren. Mit Hilfe der Exponate konnte im jeweiligen Einzelfall eine anschauliche polizeiliche Beratung hinsichtlich eines wirkungsvollen Einbruchsschutzes (z.B. durch Pilzkopfverriegelungen im Fensterrahmen) erfolgen. Auch Informationsmaterial zum Thema Einbruchschutz lag für die interessierten Bürger zur Mitnahme aus. Das Angebot zur Information und Beratung wurde von einer Vielzahl interessierter Bürger wahrgenommen. Insgesamt summierten sich die Beratungen auf eine Anzahl von 123 Gesprächen am Infostand.

Zusätzlich zu diesen Gesprächen waren viele Bürger interessiert an einem Vor-Ort-Termin. Im Rahmen einer solchen Beratung bietet die Polizeidirektion Main-Taunus durch den Polizeilichen Berater eine Überprüfung der aktuellen Sicherheit der Wohnräume der interessierten Bürger des Main-Taunus-Kreises seit vielen Jahren an. Gerade für Bürgerinnen und Bürger, die gewisse Einbruchssicherungen bereits im Rahmen ihrer Hausbauplanung mit einbeziehen möchten, ist eine vorherige Beratung sinnvoll.

Neben dem Schutz vor dem Wohnungseinbruch selbst, dienten die Informationen auch der Sensibilisierung der Bürger für gegenseitige Unterstützung und Aufmerksamkeit zur Abwehr von Wohnungseinbrechern im Rahmen des Projektes „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“. Ein wichtiger Bestandteil ist hierbei die, für eine erfolgreiche Festnahme notwendige, sofortige Mitteilung verdächtiger Wahrnehmungen an die Polizei. Ein gesundes Misstrauen schadet nie, wenn etwas Ungewöhnliches in der Nachbarschaft passiert. Es ist enorm wichtig, bei verdächtigen Umständen die Polizei zu verständigen, auch wenn sich später der gemeldete Sachverhalt als harmlos herausstellt.

POK Christian Schneider, Schutzmann vor Ort der PD Main-Taunus

22. September 2014

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Montag, 22. September 2014, 15:00 – 18:00 Uhr
Seniorenresidenz K&S
Frankfurter Str. 39
65779 Kelkheim

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

11. Juli 2014

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 11. Juli, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei war auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

04. Juni2014

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Mittwoch, 04.06.2014, 19:00 Uhr – 20:15 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Bürgermeister Thomas Horn eröffnet um 18:10 Uhr die Sitzung und begrüßt alle Anwesenden.

Lagebild öffentlicher Raum Kelkheim (inkl. Vorstellung der Polizeilichen Kriminalstatistik/ Verkehrsunfallstatistik 2013 für den MTK und Kelkheim mit Folgerungen für die Kriminalprävention)

Polizeidirektor Moog zieht die Unfallstatistik vor und zeigt anhand von statistischen Tabellen und Vergleichen, dass in 2013 im Main-Taunus-Kreis und auch in Kelkheim (kursiv u. in Klammern)

  • die Verkehrsunfälle von 3.327 auf 3.552 (von 347 auf 414),
  • die Verkehrsunfälle mit Personenschäden von 497 auf 541 (51 auf 53) und
  • die Verkehrsunfallfluchten von 1.460 auf 1.509 (von 139 auf 178)anstiegen.

Rückgänge gab es bei den Verkehrsunfällen unter Alkoholeinfluss und bei den Wildunfällen.

Nach wie vor bedenklich ist die hohe Zahl der Verkehrsunfallfluchtfälle, die mit ei-nem Anteil von 42,5% im MTK und 42,9% in Kelkheim deutlich über dem Bundesschnitt von 21,4% und dem Landesschnitt von 29,4% liegen. Gründe hierfür sind zum einen in unserem starken Verkehrsaufkommen im Ballungsraum zu sehen, aber auch in dem ruhenden Verkehr (Parkplatzsituation) zu finden. Mit der in Kelkheim begonnenen Verbreiterung der Parkbuchten können Parkunfälle und damit einhergehend auch Verkehrsunfallfluchten vermieden werden. Eine Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer mit Flyern hat sich nicht als wirkungsvoll erwiesen.

Glücklicherweise war in 2013 nur 1 Unfalltoter zu verzeichnen. Die Hauptunfallursache liegt mit 18% im Wenden und Rückwärtsfahren, aber die gravierendsten Unfälle mit verletzten Personen entstanden durch Geschwindigkeitsüberschreitungen.

Herr Moog kündigt auch in diesem Jahr wieder Verkehrskontrollen zur Geschwindigkeitsüberwachung, aber auch im Hinblick auf Alkohol, Drogen, Handynutzung und Gurtpflicht, an.

Im Vergleich mit Hessen liegt der MTK mit 1.571 Verkehrsunfällen auf 100.000 Einwohner deutlich unter dem Hessenschnitt von 2.160 Verkehrsunfällen. Kelkheims Häufigkeitszahl liegt mit 1.480 sogar noch unter dem Kreisschnitt.

Auch bei der Kriminalitätsstatistik kann Herr Moog für den MTK und Kelkheim eine überaus positive Entwicklung darstellen. Sowohl der Kreis als auch Kelkheim haben in 2013 ihre historisch niedrigste Gesamtfallzahl und die höchste Aufklärungsquote erreicht.

Die Häufigkeitszahl (Straftaten pro 100.000 Einwohner) liegt für den MTK bei 4.609 und für Kelkheim bei 2.766 Straftaten und damit weit unter dem Hessenschnitt von 6.429 Straftaten. Da ein enger Zusammenhang zwischen der Größe einer Kommune und ihrer Kriminalitätsbelastung besteht, ist es erstaunlich, dass die zweitgrößte Kommune des Kreises an drittletzter Stelle bei der Kriminalitätsbelastung liegt. Gründe hierfür liegen in der Aufstellung und der Ausrichtung der Kommune. Polizeidirektor Moog lobt die Verstärkung der Ordnungspolizei mit für die Jugend zuständigen Ordnungspolizisten, das Jugendreferat mit mobiler Sozialarbeit und die Abstimmung von Ordnungsamt, Ordnungspolizei und Vollzugspolizei. Hinzu kommt ein engagierter Präventionsrat. Entscheidend ist die Ausrichtung aller Beteiligten unter Einbeziehung der Bevölkerung auf Vorbeugung. Gerade in den Bereichen Jugenddelinquenz und Einbruchskriminalität, unter denen Kelkheim in der Vergangenheit besonders litt, sind die stärksten Rückgänge zu verzeichnen.

Herr Niebauer berichtet von einem aktuellen Fall, der dank der engen Zusammenarbeit mit Schulen und Ordnungsämtern kurz vor der Aufklärung steht. Von Kelkheim bis Liederbach wurden in einer Nacht 49 Pkw beschädigt. Spiegel wurden abgetreten und Heckscheiben zerschmettert. Der Schaden beläuft sich auf 30.000 Euro.

Herr Moog erläutert aktuelle Präventionsmaßnahmen wie „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“, den „Du- und Ich-Tag“, der in diesem Jahr am 11.7. auf dem Marktplatz in der Stadtmitte stattfindet und die aufsuchende Polizeiarbeit, bei der direkte Ratschläge zur Sicherung der Wohnhäuser erteilt werden.

Aufgrund einer Einbruchserie seit November 2013 in Kindergärten, vor allem im Ost-kreis (aber mittlerweile auch drei Kindergärten in Kelkheim), bietet die Polizei Informationsveranstaltungen zur Einbruchsprävention für die Kindergärten an. Herr Moog und der polizeiliche Berater Thomas Tauber sollen zur nächsten Konferenz der Kelkheimer Kindergärten eingeladen werden.

Die Tatverdächtigenbelastungszahl konnte bei den Jugendlichen von dem 3,2-fachen auf das 2,28-fache reduziert werden, dies ist mithin der guten Präventivarbeit zuzuschreiben. So berichtet auch Herr Henke, dass die Stimmung unter seinen Schützlingen gut ist; Aggressivität und Gewaltbereitschaft sind nicht erkennbar. Frau Bliedtner bestätigt diese Wahrnehmung.

Informationen aus dem Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises

Geschäftsführer Peter Nicolay berichtet über die sehr gute Annahme der Präventionsseite des Main-Taunus-Kreises. Unter www.praeventionsrat.com gehen Anfragen nach Einbruch-/Diebstahlberatungen ein, wie auch Nachfragen über den Aufkleber „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“. Derzeit ist eine Broschüre über Prävention über die Kriminalprävention hinausgehend im Gesundheits- und Sozialbereich in Arbeit. Am 6.2.2014 fand die Gesamtsitzung der Präventionsräte des Main-Taunus-Kreises statt. Außerdem berichtet Herr Nicolay über vom Landespräventionsrat ausgezeichnete Projekte; er will für nächstes Jahr das Farbleitsystem für die Schulen als Präventionsprojekt einreichen. Er verteilt den neuen Flyer „Gewalt Sehen Helfen“. Weitere Exemplare sind über die Geschäftsstelle im Kreis zu bestellen.

Vorstellung / Umsetzung aktueller Präventionsprojekte

Polizeidirektor Moog berichtet über die ganzjährige Bekämpfung von Wohnungseinbruch und Diebstahl. Neben der Aktion „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ werden belastete Straßenzüge einer Stadt aufgesucht und die Eigentümer sensibilisiert. Herr Niebauer und seine Kollegen bieten eine Seniorenberatung zur Vorbeugung von Trickbetrug Trickdiebstahl an und vermitteln interaktiv, wie sich Senioren davor schützen können. Bürgermeister Horn wird alle Kirchengemeinden und sozialen Organisationen anschreiben und auf dieses so wichtige Präventionsprojekt hinweisen, mit der Bitte dies zum Thema eines Seniorentreffens zu machen.

Aktuelle Themen und Berichte aus den Vereinen

Herr Jung berichtet, dass derzeit eine Gruppe Kinder und Jugendlicher von ca. 11 -14 Jahren von der Rotebergstraße bis zum Flachsland unterwegs sind, und Lärmbelästigungen und Sachbeschädigungen verursachen. Herr Henke, die Polizei, das Ordnungsamt und die städtische Jugendarbeit sind bereits aktiviert.

Herr Ackerstaff bringt die Ruhestörung und Sachbeschädigung von Besuchern des City-Clubs in den frühen Morgenstunden zur Sprache.

Herr Moog lädt herzlich zum Tag der offenen Tür, am 19.07.2014, 11:00 bis 17:00 Uhr, in die Polizeidirektion Main- Taunus, Zeilsheimer Straße 59, Hofheim, ein (Siehe beigefügten Flyer).

Außerdem weist er auf eine Veranstaltung des Präventionsrates zu den Gefahren des Internets für die Zielgruppe Eltern und Lehrer am 27.11.2014, 19:00 bis 21:00 Uhr, im Plenarsaal des Landratsamtes hin (Siehe beigefügten Flyer).

Bürgermeister Thomas Horn, Stefan Haid, Katya Hengen, Petra Mann, Christine Michel, Petra Bliedtner, Pastorin Elisabeth Paulmann, Maria Maris, Claudia Marnet, Uwe Niebauer, Peter Nicolay, Torsten Kleipa, Michael Jung, Norbert Ackerstaff, Andreas Henke, Erhard Kretschmann, Willi Heinz Jost, Polizeidirektor Jürgen Moog

Bürgermeister Horn bedankt sich für die umfassenden Informationen und schließt die Sitzung um 20:15 Uhr mit einem gemeinsamen Fototermin. Die nächste Sitzung findet Mitte/Ende September statt.

3. März 2014

Jugendschutz beim Faschingsumzug in Kelkheim-Fischbach

Montag, 3. März 2014, von 14:11 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim-Fischbach

Im Vorfeld des Faschingsumzuges wurden alle aktiven Teilnehmer des Umzuges, alle Einzelhändler und die Schulen (Gesamtschule Fischbach, Eichendorffschule Kelkheim, Privatgymnasium Dr. Richter Kelkheim und Freiherr-vom-Stein-Schule Eppstein) im Hinblick auf Jugendschutz und den Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Während des Faschingszuges kümmerten sich die “Main-Taunus-Scouts” um Jugendliche wegen des Alkoholkonsums. Außerdem setzten Polizei und Ordnungsamt gemeinsam mehrere Präventionsstreifen ein, die Jugendschutzkontrollen durchführten, den mitgeführten Alkohol von Nichtberechtigten sicherstellten und die Verkaufsstellen kontrollierten.

 

14. November 2013

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Donnerstag, 14. November 2013, 15:00 – 19:00 Uhr
Pfarrzentrum St. Franziskus
Feldbergstraße 34
65779 Kelkheim

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

11. November 2013

Stopp dem Einbruchdiebstahl in Wohnungen

Montag, 11. November 2013, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Rathaus, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Die Präventionsräte Main-Taunus-Kreis und Kelkheim sowie die Polizeidirektion Main-Taunus führten eine Informationsveranstaltung für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zum Thema Wohnungseinbruch durch. Haus- und Wohnungsbesitzer wurden sensibilisiert, ihre Liegenschaften gegen Einbruch zu sichern, auf ihre Wohnungen und die der Nachbarn zu achten (Projekt: Vorsicht, aufmerksame Nachbarn) und bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

Foto 1: Bürgermeister Thomas Horn begrüßt die Besucher, Foto 2: Polizeilicher Berater Thomas Tauber hebelt ein Fenster auf, 3: Podium v.l.: POK Thomas Tauber, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polizeidirektor Jürgen Moog, Bürgermeister Thomas Horn, Erster Polizeihauptkommissar Manfred Braun und Kriminalhauptkommissar Horst Freise

Informationsstand zur Wohnungseinbruchprävention

Samstag, 9. November 2013, 09:00 Uhr – 12:00 Uhr
Marktplatz Neue Stadtmitte
Kelkheim, Frankenallee

Der Präventionsrat Kelkheim betrieb zusammen mit der Polizeidirektion Main-Taunus auf dem Wochenmarkt einen Informationsstand zum Thema Wohnungseinbruch. Bürgermeister Thomas Horn, Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nicolay, Polizeilicher Berater Thomas Tauber und Poizeidirektor Jürgen Moog sensibilisierten die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zur Sicherung von Häusern und Wohnungen gegen Einbruch. Außerdem wurden Aufkleber und Schilder “Vorsicht aufmerksame Nachbarn” kostenlos verteilt.

9. November 2013

26. September 2013

Polizeiliche Beratung von Senioren zu Trickdiebstahl und Trickbetrug

Donnerstag, 26. September 2013, 10:00 – 13:00 Uhr
Pfarrsaal Ruppertshain
St. Matthäus-Straße
65779 Kelkheim-Ruppertshain

Polizeihauptkommissar Uwe Niebauer, Polizeistation Kelkheim, führte mit den Senioren eine interaktive Beratung zu den Betrugs- und Diebstahlsdelikten durch, mit denen ältere Menschen immer wieder konfrontiert werden. Mittels Diskussionen, Metaplan-Technik und Rollenspielen erarbeiteten sich die Teilnehmer selbst das richtige Verhalten, mit dem sie verhindern können, dass sie selbst zum Opfer werden. Es handelte sich um ein Präventionsprojekt des Präventionsrates Kelkheim.

30. August 2013

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 30. August 2013, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligten sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Mit dabei auch die Polizei mit der F.E.I.N.-Codierung von Fahrrädern.

26. Mai 2013

Stadtmarkt Kelkheim

Sonntag, 26. Mai 2013, von 10:00 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte

Beim Stadtmarkt Kelkheim, der sich mit Auto- und Motorrad-Schauen, Hubschrauberflügen, Flohmarkt, Vereinsdarbietungen pp. präsentierte, stellten sich auch die Präventionsräte MTK und Kelkheim mit ihren vielfältigen Projekten vor.

Der Stand der Präventionsräte befand sich in der Stadtmitte Süd, wo die Feuerwehr Mitte zu einem großen Familientag eingeladen hatte und sich auch der städtische Betriebshof mit Fahrzeugen und Aktivitäten vorstellte.

11. Februar 2013

Jugendschutz beim Faschingsumzug in Kelkheim-Fischbach

Montag, 11. Februar 2013, von 14:11 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim-Fischbach

Im Vorfeld des Faschingsumzuges wurden alle aktiven Teilnehmer des Umzuges, alle Einzelhändler und die Schulen im Hinblick auf Jugendschutz und den Umgang mit Alkohol sensibilisiert. Während des Faschingszuges wurden die “Main-Taunus-Scouts” eingesetzt. Außerdem setzten Polizei und Ordnungsamt gemeinsam mehrere Präventionsstreifen ein, die Jugendschutzkontrollen durchführten, den mitgeführten Alkohol von Nichtberechtigten sicherstellten und die Verkaufsstellen kontrollierten.

4. Oktober 2012

Stopp dem Einbruchdiebstahl in Wohnungen

Donnerstag, 4. Oktober 2012, 19:00 Uhr – 21:00 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Die Präventionsräte Main-Taunus-Kreis und Kelkheim sowie die Polizeidirektion Main-Taunus luden zu einer Informationsveranstaltung für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger zum Thema Wohnungseinbruch ein. Haus- und Wohnungsbesitzer wurden sensibilisiert, ihre Liegenschaften gegen Einbruch zu sichern, auf ihre Wohnungen und die der Nachbarn zu achten (Projekt: Vorsicht, aufmerksame Nachbarn) und bei verdächtigen Wahrnehmungen unverzüglich die Polizei zu verständigen.

21. September 2012

Verkehrsprävention für Vorschulkinder mit Puppenbühne und Kinderkommissar Leon

Freitag, 21. September 2012, um 09:30 Uhr und 11:00 Uhr

65779 Kelkheim, Rathaus, Plenarsaal

Auf Initiative der Vorsitzenden des Ausländerbeirates Kelkheim, Frau Mafalda Pinto-Schneider, vermittelten Kinderkommissar Leon und die Puppenbühne des Polizeipräsidiums Westhessen 250 Vorschulkindern der Kelkheimer Kindergärten spielerisch wichtige Verkehrsregeln. Mit dabei ist auch die Polizeistation Kelkheim.

31. August 2012

“Du und Ich”-Tag … für mehr miteinander

Freitag, 31. August 2012, von 14:00 bis 18:30 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte, auf dem Marktplatz

Mittels diverser Stände wurde ein Eintauchen in die Lebenswelt des Anderen ermöglicht (z.B. “Alter erleben”-Stand) und ein Dialog zwischen den Generationen hergestellt (Jugendliche erklärten die Nutzung von Handys und beteiligen sich am Verkauf von Kuchen, Waffeln, Döner, Cafe etc.). Dadurch wurde das Kennenlernen gefördert, Vorurteilen begegnet und mehr Verständnis füreinander entwickelt. Verschiedene kommunale Institutionen beteiligten sich mit eigenen Angeboten und trugen damit zu einem bunten Fest bei. Folgende Stände wurden aufgebaut: Tombola, Fahrradcodierung, Quiz- & Bastelstand, Spieletisch & Wunschbuch, “Alter erleben”, Stand mit Wii, Quiz zum Jugend- und Lärmschutz, Wir bauen ein “Bienenhotel”, Würstchen vom Grill mit Hot-Saucen, Beratungsstelle “Älter werden in Kelkheim”, Rollstuhlparcours, Breakdance, Kuchen- & Waffelstand, Dönerverkauf, Alkoholfreie Cocktails & kalte Getränke, Generationen-Tischkicker, Infostand der Jugendarbeit Kelkheim (mit Umfrage zum Jugendforum), Mobile Jugendarbeit mit Rauschbrillen-Check, Fachstelle Suchtprävention

 

04. Juni 2012

Sitzung des Präventionsrates Kelkheim

Montag, 06.04.2012, 19:00 Uhr – 20:30 Uhr
Rathaus Kelkheim, Plenarsaal
Kelkheim, Gagernring 6

Bürgermeister Horn als Vorsitzender begrüßte zur fünften Sitzung des Präventionsrates, zu der auch Polizeidirektor Jürgen Moog, Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus, Manfred Braun, Leiter der Kelkheimer Polizeistation und Peter Nicolay, Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, neben Vertreten von Schulen, Kirchen und Vereinen anwesend waren. Die Vorstellung der statistischen Daten des Main-Taunus-Kreises machte wieder deutlich, dass Kelkheim nach wie vor eine sichere Stadt ist, die an zweiter Stelle des Kreises steht. Leider ist Kelkheim dennoch bei Dieben ein beliebtes Ziel für Einbruch-/ Diebstahl-Delikte. So wird der Präventionsrat wieder an einem Samstagmorgen im Oktober auf dem Marktplatz stehen, aufklärende Gespräche führen und den Aufkleber „Vorsicht aufmerksame Nachbarn“ verteilen. Bürgermeister Thomas Horn: „Es ist besonders wichtig vor der einbruchsstarken Jahreszeit noch einmal alle Bürgerinnen und Bürger auf präventive Maßnahmen aufmerksam zu machen.“ Flankiert wird die Marktaktion von einer Großveranstaltung zum Einbruch/Diebstahl im Plenarsaal, die bisher jährlich von rund 200 Personen besucht wurde. Zusätzlich wird der Stand der Polizei auf dem Du und Ich Tag am 31.08.2012 um das Thema Einbruch/Diebstahl ergänzt. Als Erweiterung wird der Präventionsrat nicht nur die Jugendlichen in der Suchtprävention und im Verhalten auf öffentlichen Plätzen thematisieren, sondern eine Aufklärung von Seniorinnen und Senioren im Bereich der Trickdiebkriminalität starten. Leider fallen immer wieder Seniorinnen und Senioren auf Telefon- und Haustürgeschäfte herein, oder auch den Enkeltrick. Hier gilt es mit den Organisationen vor Ort in enger Zusammenarbeit ein Konzept zu entwickeln, und bei Veranstaltungen Vorträge der Polizei anzubieten.

 

Bürgermeister Thomas Horn: „Ich danke allen Mitgliedern des Präventionsrates, die sich für unsere Gemeinschaft Zeit nehmen und Maßnahmen entwickeln, die Kelkheim weiterhin sicher machen und für eine hohe Lebensqualität stehen.“

8. März 2012

Wohnungseinbruchsprävention am Info-Mobil und Prüfen von Wohnhäusern auf Einbruchsgelegenheiten

Donnerstag, 8. März 2012, von 15:00 bis 18:00 Uhr

65779 Kelkheim, Stadtmitte und Wohngebiete

Der Präventionsrat Kelkheim, vertreten durch Bürgermeister Thomas Horn, der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK Peter Nicolay, der Leiter Prävention des Polizeipräsidiums Westhessen Wolfgang Gores, der Leiter der Polizeidirektion Main-Taunus Jürgen Moog, der Leiter der Polizeistation Kelkheim Manfred Braun, der Leiter des Einbruchskommissariats Jochen Ratazzi und der polizeiliche Berater Thomas Tauber informierten in der neuen Stadtmitte am Info-Mobil des Hessischen Landeskriminalamtes mit Anschauungsmaterial über Einbruchsprävention. Außerdem begingen Kräfte des Ordnungsamtes Kelkheim, der Polizeidirektion Main-Taunus, der Hessischen Bereitschaftspolizei und der Polizeistation Kelkheim (über 50 Personen) die Wohnbereiche und überprüften Häuser und Wohnungen im Hinblick auf Einbruchsgelegenheiten. Sie berieten die Haus- und Wohnungsinhaber, wie man sich vor Einbrechern schützen kann und warben für gute Nachbarschaft mit speziellen Türschildern und Aufklebern.

Präventionsrat der Stadt Kelkheim

Am 12. November 2009 wurde durch die Stadt Kelkheim im Plenarsaal des Rathauses ein Präventionsrat gegründet, der sich um die präventiven Belange der Kommune kümmert und somit einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger leistet.

Ziele des Präventionsrates

  • Vorbeugung und Verhütung von Kriminalität durch Schaffung von positiven Lebensbedingungen
  • Zusammenarbeit aller gesellschaftlicher Gruppen
  • Abbau von Gewalt und Ausgrenzung
  • Verbesserung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bürgerinnen und Bürger
  • Einsatz für ein harmonisches Miteinander aller Altersgruppenn

Aufgaben des Präventionsrates

Der Präventionsrat Kelkheim ist Ansprechpartner für die Kelkheimer Bürgerinnen und Bürger in allen Belangen im Bereich Kriminalprävention, die das Zusammenleben in der Stadt unmittelbar betreffen, z.B.:

  • Verhinderung von Gewalt und Vandalismus sowie Wohnungseinbrüchen
  • Verhinderung der Bildung von Jugendgangs, die Straftaten begehen
  • Drogenprophylaxe
  • Konzepte zur Freizeitgestaltung von Kindern und Jugendlichen ggf. unter deren Beteiligung
  • Konzepte zur Wiedereingliederung von jugendlichen und erwachsenen Straffälligen
  • Planung und Gestaltung von öffentlichen Räumen (Unterführung, Parkhäuser etc.) und entsprechende Verbesserungsvorschläge für den Bestand

Mitglieder des Präventionsrates

Unter dem Vorsitz von Bürgermeister Albrecht Kündiger gehören folgende Mitglieder dem Präventionsrat Kelkheim an:Vorsitzende(r) des Sozialausschusses

    • Vorsitzende(r) des Sozialausschusses
    • Amt für Soziales
    • Städtische Jugendarbeit
    • Mobile Jugendarbeit
    • Amt für Sicherheit und Ordnung
    • Stabsstelle Brandschutz
    • Ausländerbeirat
    • Büro für bürgerschaftliches Engagement
    • Bürgervereinigungen der Stadtteile
    • Schulen
    • Kindergärten
    • Kirchengemeinden
    • Vereinsringvorsitzende der Stadtteile
    • Vereinigung Kelkheimer Selbst-
      ständiger
    • Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe
    • Präventionsrat Main-Taunus-Kreis
    • Polizeistation Kelkheim
    • sowie Vertreterinnen und Vertreter des Main-Taunus-Kreises und weiterer Organisationen und Interessengemeinschaften

Auch wenn die statistischen Zahlen belegen, dass Kelkheim eine sichere Stadt ist, so möchte der Präventionsrat dazu beitragen, diese Sicherheit zu erhalten und möglichst noch weiter zu verbessern. 37 Projekte finden Sie nachfolgend als Beispiele für Präventionsmaßnahmen in unserer Stadt. Wir werden weiterhin kreativ im Präventionsrat arbeiten, um durch praxisnahe effektive Projekte unsere Stadt sicher, lebenswert und attraktiv zu erhalten.

Teilnehmer der Sitzung des Präventionsrates Kelkheim am 25.05.2016

Präventionsprojekte der Stadt Kelkheim