September 2016: Sicherheitsberater für Senioren in Hattersheim präsentiert

In einem Pressegespräch am 30. August 2016 wurden vier frisch ausgebildete Sicherheitsberater für Senioren der Öffentlichkeit vorgestellt. Ingrid Oesch, Elke Reinhardt, Raphael Hartmann und Norbert Schuh stehen den Hattersheimer Seniorinnen und Senioren ab sofort als Ansprechpartner in Sicherheitsfragen zur Verfügung.

v. l. n. r. Marylin Sattler (Seniorenzentrum Altmünstermühle), Norbert Schuh (Sicherheitsberater), Jutta Steinbach (Seniorenzentrum Altmünstermühle), Ingrid Oesch (Sicherheitsberaterin), Elke Reinhardt (Sicherheitsberaterin), Jörg Zollmann (Polizeihauptkommissar und Ausbilder der Sicherheitsbeauftragten), Raphael Hartmann (Sicherheitsberater), Turgut Erdogan (Referat Recht und Ordnung Stadt Hattersheim), Bürgermeisterin Antje Köster (Hattersheim)

Ältere Menschen werden immer wieder zu Opfern krimineller Handlungen. Dabei nutzen die Täter häufig Gutmütigkeit und Hilfsbereitschaft der Senioren aus, um

sich zu bereichern. Oftmals scheuen die Opfer den Gang zur Polizei, weil sie sich schämen oder selbst schuldig fühlen. Die Furcht vor Verbrechen ist bei älteren Menschen deutlich ausgeprägter als bei jüngeren Personen. Deshalb soll das Projekt Sicherheitsberater für Senioren das Vertrauen dieser Altersklasse stärken und das Wissen über Kriminalitätsverhütung erweitern.

Der Präventionsrat des Main-Taunus-Kreises und die Polizeidirektion Main-Taunus haben aus diesem Grund das Projekt „Sicherheitsberater für Senioren“ gestartet. Die Stadt Hattersheim am Main ist Partner dieser Aktion.

Die Idee ist, Senioren durch persönliche Gespräche auf „Augenhöhe“ über die kriminellen Machenschaften aufzuklären, aber auch ihr Selbstvertrauen zu stärken, damit sie der Opferrolle entkommen. Wie das geht, haben die Sicherheitsberater-innen und -berater in einem mehrtägigen Seminar bei der Polizei gelernt. Da ging

es zum Beispiel um die Themen Straftaten zum Nachteil älterer Menschen, Gefahren im Internet, Opferschutz, aber auch darum, was Senioren im Straßenverkehr beachten sollten.

Die konzeptionell ausgebildeten SfS sollen dazu beitragen, das Sicherheitsgefühl lebensälterer Menschen zu Hause und im öffentlichen Raum zu stärken. Die SfS arbeiten ehrenamtlich in den Kommunen und informieren in Zusammenarbeit mit den zuständigen Präventionsdienststellen der Landespolizei neutral und kostenlos. In ihrer Eigenschaft als ausgebildete Multiplikatoren und Vertrauenspersonen kennen die SfS aus ihrer eigenen Lebenserfahrung heraus die Probleme ihrer Altersgruppe und sprechen die gleiche Sprache.

Die Arbeit des Teams der Sicherheitsberater für Senioren wird von Jutta Steinbach, der Leiterin des Seniorenzentrums Altmünstermühle, koordiniert. Sie ist erreichbar unter der Telefonnummer 06190 934460. Aber auch Turgut Erdogan vom städtischen Ordnungsamt steht als Ansprechpartner unter der Telefonnummer: 06190 970-143, oder per E-Mail: turgut.erdogan@hattersheim.de, für Fragen und Informationen zur Verfügung.

Pressestelle der Stadt Hattersheim

nach oben nach oben