September 2014: Schulwegsicherung durch “Elternlandeplatz” an der Burgschule Eppstein –

Im Nahbereich der Burgschule in Eppstein kam es in der Vergangenheit immer wieder zu gefährlichen Situationen durch das Fehlverhalten von Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto unmittelbar vor die Schule fuhren und mittags wieder abholten. Es entstand ein alltägliches Verkehrschaos in dem Bereich.

Der Verkehr wurde behindert, für die Kinder entstanden brenzlige/gefährliche Situationen beim Aussteigen und Überqueren der Straße.

Aus diesem Umstand heraus wurde im Präventionsrat Eppstein nach einer Verbesserung bzw. Lösung gesucht, damit Schulkinder gefahrlos ihren Schulweg begehen können.

Schulleiter Clemens Remsperger und sein Kollegium sowie Elternbeirat und Betreuungseinrichtung, Bürgermeister Simon und Erster Polizeihauptkommissar Braun waren sich bei einem Ortstermin schnell einig, dass ein sogenannter “Elternlandeplatz” eingerichtet werden sollte.

Im Nahbereich zur Burgschule, in der Straße, Auf dem Bienroth, befindet sich ein öffentlicher Parkplatz, der seitlich zur Fahrbahn angeordnet ist. Ohne ein Wendemanöver durchführen zu müssen, können Eltern mit dem PKW auf den Parkplatz einfahren. Nachdem die Schulkinder gefahrlos ausgestiegen sind, können die Eltern den Parkplatz in der gleichen Fahrtrichtung wieder verlassen.

Das Hinweisschild wurde in ansprechender Form gestaltet. Ein großes “L” auf grünem Grund in sechseckiger Form wurde an einem Pfosten direkt an der Einfahrt zum Parkplatz befestigt und weist nun auf den Elternlandeplatz hin.

Foto Höchster Kreisblatt: Uwe Niebauer, Astrid Rothacker, Clemens Remsperger sowie Alexander Simon und Sabine Bergold (v.l.) weihen den Elternlandeplatz ein.

Seit Ende des letzten Schuljahres steht das Schild an dem Parkplatz. Die Eltern waren durch den Schulleiter, Herrn Remsperger, per Brief auf den Umstand aufmerksam gemacht worden. Die Anfangsphase verläuft vielversprechend: Der Parkplatz wird von den Eltern sehr gut angenommen und das alltägliche Chaos ist nicht mehr anzutreffen.

Uwe Niebauer

Mehr Informationen unter: Link zum Artikel im Höchster Kreisblatt