April 2013: Informationsaustausch der Präventionsräte des MTK –

Zum nunmehr sechsten Mal trafen sich am 25.04.2013 Vertreter der kommunalen Präventionsräte und der vier Polizeistationen Eschborn, Flörsheim, Hofheim und Kelkheim im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises.

Foto 1: v.l. Polizeidirektor Jürgen Moog, Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski, Designer Dejan Pavlovic, OA-Leiter Sulzbach Alexander Elter, Leiter Polizeistation Hofheim Uwe Schneider, Leiter Polizeistation Flörsheim Siegfried Ambros, Stellvertr. Leiter Polizeistation Eschborn Uwe Schneider, Jugendkoordinator Sebastian Poppe, Erster Stadtrat Eppstein Alexander Simon, Jugendreferat Kriftel Dr. Wolfgang Mazur, Bürgermeisterin Sulzbach Renate Wolf, Bürgermeister Kelkheim Thomas Horn, Bürgermeister Kriftel Christian Seitz, Erster Stadtrat Eschborn Mathias Geiger, OA Eschborn Dörte Fischer, Jugendreferat Liederbach Walter Löhr, OA-Leiter Flörsheim Hermann Mohr, OA Hofheim Valentina Horn, OA Hattersheim Turgut Erdogan, OA Hochheim Stefanie Geis, Jugendkoordinator Uwe Thöne, Referentin Kelkheim Christine Michel, Geschäftsführer Präventionsrat Peter Nicolay

Der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, Peter Nicolay, begrüßte neben den Vertretern der Präventionsräte den Leiter des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe im MTK, Ralf Pretz, und den Designer Dejan Pavlovic. Herr Nicolay berichtete kurz über die Sitzung des Präventionsrates MTK und die avisierten Schwerpunksetzungen für 2013.

Foto 2: v.l. Jugendreferent Liederbach Walter Löhr und Geschäftsführer Peter Nicolay

Kriminalitätslagebild 2012

Polizeidirektor Jürgen Moog stellte zunächst das aktuelle Kriminalitätslagebild für den Kreis mit Folgerungen für die Kriminalprävention dar. Das Problem Jugenddelinquenz schwächt sich weiter ab (Tatverdächtigenbelastungszahl für Jugendliche sank vom 3,2-fachem der durchschnittlichen Kriminalitätsbelastung in 2009 auf das 2,6-fache in 2012). Aufgrund seiner Attraktivität bleibt im MTK die Einbruchskriminalität ein Schwerpunkt, der mit repressiven und vor allem präventiven Mitteln angegangen wird. Aufmerksamen Bürgern ist es zu verdanken, dass in der zurückliegenden dunklen Jahreszeit 19 Einbrecher festgenommen werden konnten. Als Konsequenz rechnet die Polizei mit einem deutlichen Rückgang der Fallzahlen und einer erheblichen Steigerung der Aufklärungsquote im Einbruchsbereich. Sorge bereiten die starken Zunahmen der Trickbetrügereien und Trickdiebstähle, bei denen Senioren gezielt als Opfer angegangen werden. Allein zu Beginn dieses Jahres fielen über 20 Senioren auf den sogenannten Enkeltrick herein.

Verkehrsunfalllagebild 2012

Wegen der Notwendigkeit von Verkehrsunfallprävention und hierzu durch Kreis und Kommunen entwickelter Präventionsprojekte erweiterte Herr Moog das übliche Kriminalitätslagebild um die Verkehrsunfalllage. Er konnte für den MTK in 2012 einen Rückgang um 47 Verkehrsunfälle auf insgesamt 3327 Verkehrsunfälle gegenüber 2011 vermelden. Dabei sanken auch die Verkehrsunfälle mit Personenschäden von 542 in 2011 auf 497 in 2012. Ein großes Problem stellt nach wie vor der viel zu hohe Anteil der Verkehrsunfallfluchten von 43,8% an den Gesamtunfällen dar (Bundesdurchschnitt 21,4%, Hessendurchschnitt 29%).

Folie 1: Verkehrsunfallfluchten 2012 im MTK

Die große Zahl der Verkehrsunfallfluchten ist durch eine Vielzahl von sogenannten Parkplatzunfällen im Bereich der Einkaufsmärkte, des MTZ, aber auch kommunaler Parkanlagen erklärbar. Hier gilt es u.a. durch Verbreiterung der Parkbuchten die Verkehrsunfallgefahr zu minimieren (Beispiel Kelkheim). Bei den Wildunfällen gab es hessenweit – so auch im MTK – wegen der zunehmenden Wildpopulation eine deutliche Steigerung. Auch hier sind Kreis und Kommunen präventiv tätig (blaue Wildwarnreflektoren, Duftzäune und Warnplakate). Sorge bereitet auch im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen die Risikogruppe der „Senioren“ (65 Jahre und älter). Während sie in der Vergangenheit deutlich weniger Verkehrsunfälle verursachten, entspricht nunmehr ihre Unfallbeteiligung ihrem Bevölkerungsanteil von 20,8%.

Folie 2: Beteiligung der Senioren an den Verkehrsunfällen im MTK

Binnen drei Jahren hat sich die Zahl der von Senioren verursachten Sachschadensunfälle verdoppelt. Außerdem begehen sie die meisten Unfallfluchten. Zudem wurde die Hälfte der tödlichen Verkehrsunfälle von über 80-jährigen verursacht (drei von sechs tödlichen Verkehrsunfällen). Auch hier sind präventive Maßnahmen erforderlich.

Präventionsmaßnahmen gegen Einbrüche in Wohnungen und gewerbliche Räume

Die bewährten Präventionsmaßnahmen, wie das Prüfen von Häusern auf Einbruchsgelegenheiten, die polizeiliche Beratung und die Großveranstaltungen zur Einbruchsprävention sollen auch in der kommenden dunklen Jahreszeit fortgeführt werden. Außerdem will die Polizei wieder alle im öffentlichen Raum aufgrund ihrer Tätigkeit sich aufhaltenden Personen, wie Zeitungs- und Briefausträger, Paketdienste, Taxifahrer pp., als Hinweisgeber bei verdächtigen Wahrnehmungen gewinnen. Schließlich basieren die meisten Festnahmen von Einbrechern im MTK auf Hinweisen aus der Bevölkerung.

Foto 3: Besprechungsrunde der Präventionsräte im Raum

Herr Nicolay bat die Präventionsräte darum, das Projekt „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“ möglichst flächendeckend fortzuführen und die entsprechenden Aufkleber und Schilder zu besorgen. Dabei stellte er eine Weiterentwicklung des Schildes vor, welches nunmehr rund und beidseitig (weiß oder schwarz) verwendbar ist.

Mitwirkung beim Deutschen Präventionstag in Bielefeld

Herr Nicolay, Herr Pavlovic und Herr Moog präsentierten den Präventionsrat MTK und die kommunalen Präventionsräte des Kreises beim Deutschen Präventionstag in Bielefeld am 22.04. und 23.04.2013. Beim Deutsche Präventionstag handelt es sich um den größten europäischen Kongress für Kriminalprävention, der diesmal unter dem Schwerpunktthema „Mehr Prävention – weniger Opfer“ stand. Herr Nicolay und Herr Moog berichteten anhand von Fotos und Exponaten zu den Aktivitäten des Präventionsrates, der in der Ausstellungshalle der Stadthalle Bielefeld den Stand H 096 betrieb. Vorgestellt wurde die flächendeckende Präventionsstruktur des MTK und eine Auswahl der zahlreichen Präventionsprojekte der Arbeitskreise und der Kommunen. Das Interesse an der Arbeit des Präventionsrates war sehr hoch. (Näheres siehe Bericht über den Präventionstag auf der Homepage unter „Aktuelles“)

Internetauftritte des Präventionsrates MTK und der kommunalen Präventionsräte

Fast alle Kommunen haben mittlerweile ihre Präventionsräte in ihre Homepage integriert. Herr Moog und Herr Nicolay warben für die ständige Aktualisierung der Präventionsarbeit und die Nutzung der Homepage für die Ankündigung von Präventionsprojekten und –veranstaltungen. Wichtig ist auch eine entsprechende Verlinkung untereinander und zu anderen Präventionsgremien.

Informationsaustausch der Präventionsräte

a. Sachstand weitere Arbeitskreise

Leider steht die Entscheidung, ob die Arbeitskreise „Häusliche Gewalt“, „Sexualisierte Gewalt“ und „Prävention“ sich dem Präventionsrat anschließen, immer noch aus.

b. Arbeitskreis Sicherheit an Schulen

Herr Moog informierte darüber, dass die Schuleinbrüche weiter zurückgegangen sind, weil die bauliche und technische Einbruchsprävention an Schulen Wirkung zeigt. Hierzu hat auch die Lasergravur von Notebooks beigetragen; in den Sommerferien sollen auch die schuleigenen Notebooks graviert werden. Herr Pavlovic stellte den Sachstand zur Ausstattung von Schulen mit dem Farbleitsystem im MTK, aber auch in Rüsselsheim, Groß-Gerau und Wiesbaden dar. Außerdem wies er auf Überlegungen zur Ausweitung des FLS auf städtische Kindertagesstätten / Kindergärten hin, die unmittelbar an Schulen angrenzen. In den Osterferien wurden 13 Schulen „End-abgenommen“. Mittlerweile sind 39 Schulen mit dem Farbleitsystem ausgestattet. Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr führten zunächst getrennt entsprechende „Aufsuchübungen“ unter Nutzung des Farbleitsystems durch, um ihre Interventionszeiten zu verkürzen. In den zurückliegenden Osterferien fand erstmals eine gemeinsame Übung statt, mit der das Zusammenwirken im Amokfall geübt wurde.

c. Projekt „Halloween –richtig feiern“

Das in den Abendstunden des 31.10.2012 durchgeführte Projekt „Halloween –richtig feiern“ war erfolgreich. Es wurde beschlossen, den Verlauf am 31.10.2013 abzuwarten und das Projekt in 2014 zu wiederholen.

d. Gewalt – Sehen – Helfen (GSH)

Herr Nicolay bat um ein Feedback der Kommunen zur Umsetzung des GSH.

Foto 4: Geschäftsführer Peter Nicolay

Er sieht dort einen gewissen Stillstand und fragt nach dem Interesse an einer flächendeckenden Ausweitung des Projektes.

d. Fortbildung der Ordnungspolizisten

Die Besprechungsteilnehmer sprachen sich dafür aus, die Fortbildung der 56 Ordnungspolizisten(innen) der Kommunen zur Thematik „Steigerung der sozialen Kompetenz beim Umgang mit Jugend“ fortzuführen. Die Polizeidirektion wird die Dienstgruppenleiter der Polizeistationen im MTK in die Fortbildungsmaßnahmen mit einbinden.

e. Projekt „Seniorenberatung zu Trickbetrug und Trickdiebstahl“

Herr Moog berichtete über die ersten Veranstaltungen zur „Seniorenberatung zu Trickbetrug und Trickdiebstahl“, bei denen die Senioren durch intensivere Einbeziehung, z.B. durch Rollenspiele, über die einschlägigen Betrügereien und Trickdiebstähle informiert werden. Mit Spielen und beispielsweise Memotechnik verbessern die Senioren ihre Aufmerksamkeit und ihr Gedächtnis. Das Projekt kommt überaus gut an.

Foto 5: v.l. Stellvertr. Leiter Polizeistation Eschborn Uwe Schneider, Jugendkoordinatoren Uwe Thöne und Sebastian Poppe, Leiter Polizeistation Flörsheim Siegfried Ambros und Leiter Polizeistation Hofheim Uwe Schneider

Es wird von allen Polizeistationen des MTK angeboten und soll von den Präventionsräten genutzt und unterstützt werden.

f. Projekt „HaLT“

Der Leiter des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe (JJ) Ralf Pretz informierte über den Sachstand zum Projekt „HaLT und lobte die vorbildliche Zusammenarbeit mit den Kommunen in Sachen Alkoholprävention. Die „Main-Taunus-Scouts“ wurden im Jahr 2012 bei 12 Großveranstaltungen und in 2013 bereits fünf Mal angefordert und eingesetzt. Darüber hinaus wurde das „Chill-Out-Zelt“ 2012 sechs Mal durch das JJ eingesetzt – mit positivem Feedback durch die Zielgruppe.

Foto 6: Leiter JJ Ralf Pretz

g. Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe

Herr Pretz stellte das Angebot des JJ zur Fortbildung von Moderatoren der Seniorenseminare zum Thema „Sucht / Alterssucht“ vor. Hierdurch soll Handlungssicherheit im Umgang mit dieser Problemstellung erreicht werden.

h. Liederbach

Herr Löhr wies auf die geplante „Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl“ im Seniorenclub Liederbach, den JUZ-Cup 2013 und das Projekt Fahrradreparatur in Verbindung mit F.E.I.N.-Codierung hin.

Foto 7: Jugendreferent Liederbach Walter Löhr

Außerdem will Liederbach eine Art „Du und ich Tag“ analog dem Kelkheimer Projekt durchführen.

i. Sulzbach

Frau Wolf und Herr Elter teilten mit, dass am 27.05.2013 die „Seniorenberatung zu Trickbetrug und Trickdiebstahl“ in Zusammenarbeit mit der Polizeistation Eschborn durchgeführt wird und zudem das Projekt GSH für Senioren angeboten werden soll.

Foto 8: Bürgermeisterin Renate Wolf und Leiter Bürgerservice Alexander Elter

Außerdem stellten sie das Projekt – Verträgliche Mobilität – im Zusammenhang mit der Erschließung neuer Wohngebiete unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger in Form von Workshops vor.

j. Kriftel

Herr Seitz und Herr Dr. Masur kündigten an, dass die Kooperation zwischen Jugend-, Ordnungsamt und der Polizei weiter intensiviert werden soll und stellten die Überlegungen zu dem Projekt – Internetführerschein – für Kinder vor. Hierbei soll die Zielgruppe über die Gefahren im Internet informiert und sensibilisiert werden.

Foto 9: v.l. Bürgermeister Christian Seitz und Jugendreferent Dr. Wolfgang Masur

Außerdem wiesen sie auf das Projekt „Verhältnisprävention“ im Zusammenhang mit Familienkooperation / Zusammenschluss durch unterschiedliche Träger wie z.B. Kita und Vereine (gleicher / ähnlicher Zweck) hin.

k. Eppstein

Herr Simon berichtete, dass die Stelle für die mobile Sozialarbeit neu besetzt wurde. Am 23.04.13 wurde das Projekt „Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl“ in Eppstein durch PHK Niebauer durchgeführt.

Foto 10: v.l. OA Hofheim Valentina Horn, Erster Stadtrat Eppstein Alexander Simon, Bürgermeister Kriftel Christian Seitz

Das Projekt FEIN soll im Sommer auf dem Wochenmarkt in Zusammenarbeit mit der Polizeistation Kelkheim angeboten werden. Leider musste ein in Niederjosbach aufgestellter Pavillon für Jugendliche zwischenzeitlich wieder abgebaut werden, da dieser durch die Zielgruppe nicht angenommen und stattdessen durch problematische ortsfremde Zielgruppen aufgesucht wurde.

l. Hofheim

Frau Horn kündigte weitere Beschulungen zu GSH unter Beteiligung von Herrn Erstem Stadtrat Exner an. Auch in Hofheim ist das Projekt „Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl“ in Planung. Darüber hinaus möchte der Präventionsrat ebenfalls einen „Du und ich Tag“ analog Kelkheim durchführen. Frau Horn berichtete über das geplante Projekt „Nachtwanderer“, zu dem eine Befragung von Jugendlichen durchgeführt wurde; leider mit wenig Aussagekraft. Trotzdem hat der Präventionsrat beschlossen, das Projekt anzugehen. Herr Nicolay hatte diesbezüglich beim Deutschen Präventionstag in Bielefeld Kontakt mit Vertretern des Bremer Projektes „Nachtwanderer“ aufgenommen. Das Projekt ist evaluiert und hat das Mindestalter der Nachtwanderer von 25 Jahren und eine Gruppenstärke von mindestens vier Personen als Voraussetzung.

Foto 11: OA Hattersheim Turgut Erdogan, OA Hofheim Valentina Horn

m. Hattersheim

Herr Erdogan teilte zum Projekt Aufmerksamer Nachbar mit, dass seitens der Stadt Hattersheim Faltblätter mit dem bekannten Aufkleber gedruckt wurden, die in der 18. KW allen Haushalten als Postwurfsendung zugehen. In den Ortsteilen Hattersheim und Okriftel sind zwei Seminare zur „Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl“ geplant. Außerdem berichtete er über die positiven Erfahrungen zum Einsatz der Main-Taunus-Scouts beim diesjährigen Hattersheimer Fastnachtsumzug und über den beabsichtigten Einsatz des Chill-Out-Zeltes beim diesjährigen Fischerfest in Eddersheim. Weiter wies er darauf hin, dass das Projekt Parkflächenerweiterung erfolgreich in Zusammenarbeit mit dem Globus-Einkaufmarkt in Hattersheim umgesetzt werden konnte.

n. Kelkheim

Herr Horn berichtete über die positiven Erfahrungen mit der Parkflächenerweiterung in der Stadtmitte Kelkheim und die erfreuliche Bereitschaft zur Mitwirkung durch die Gewerbetreibenden.

Foto 12: verbreiterte, mit Doppelmarkierung versehene Parkbuchten auf dem Parkplatz Stadtmitte Kelkheim

Er stellte den positiven Verlauf / Erfolg des letzten „Du und Ich Tag“ in Kelkheim heraus und wies ebenfalls auf die Planung von Seminaren zur „Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl“ hin.

Foto 13: Bürgermeister Thomas Horn

Sorge bereitet ihm die Problematik „Sperrmüllsammler“, die schon Tage vor dem eigentlichen Termin in Scharen durch die Stadtteile kreisen; derzeit werde intensiv nach Lösungsansätzen unter Berücksichtigung aller Bedürfnisse gesucht.

o. Eschborn

Foto14: Unterstand für Jugendliche in Niederhöchstadt

Herr Geiger berichtete, dass nunmehr der als Konsequenz aus dem Mediationsverfahren Montgerontplatz geforderte Unterstand in Niederhöchstadt unter Beteiligung von Jugendlichen errichtet wurde.

Foto 15: Erster Stadtrat Mathias Geiger

Frau Fischer teilte mit, dass der Präventionsrat gemeinsam mit der Polizeistation Eschborn am diesjährigen Stadtfest mit Alkohol- und Verkehrsunfallprävention sowie F.E.I.N.-Fahrradcodierung in Eschborn präsent sein wird.

Foto 16: v.l. OA Eschborn Dörte Fischer, Referentin Kelkheim Christine Michel

p. Flörsheim

Herr Mohr stellte die hervorragende Resonanz bei der Veranstaltung zur Wohnungseinbruchsprävention in der Stadthalle Flörsheim heraus, an der über 130 Interessierte teilnahmen. Derzeit werden die bereits bestehenden Projekte fortgeführt, neue Projekte sind nicht hinzugekommen.

Foto 17: OA-Leiter Flörsheim Hermann Mohr

Die Kooperation zwischen Jugend-, Ordnungsamt und der Polizei bewertete Herr Mohr als sehr positiv; sie soll weiter intensiviert werden. Außerdem kündigte er eine zeitnahe Sitzung des Präventionsrates an.

q. Hochheim

Frau Geis teilte mit, dass das Chillout-Zelt beim diesjährigen Weinfest eingesetzt werden soll. Das Projekt „Wir helfen Kindern“ ist auch in Hochheim angelaufen.

Foto 18: v.l. OA Hochheim Stefanie Geis, OA-Leiter Flörsheim Hermann Mohr

Darüber hinaus wurde der Präventionsrat Hochheim in die Beratung zur Erschließung eines neuen Wohngebietes im Bereich Altkönigstraße durch einen privaten Investor mit einbezogen.

Fazit: Die Kriminalitäts- und Verkehrsunfallstatistik belegen die hervorragende Entwicklung im Main-Taunus-Kreis und weisen die für Prävention relevanten Handlungsfelder aus. Das Treffen der Präventionsräte zeigte einmal mehr, dass alle Beteiligten sehr engagiert Prävention betreiben und aufgrund des Informationsaustausches verstärkt erfolgreiche Präventionsprojekte anderer übernehmen.

Nächste Sitzung der Präventionsräte

Das nächste Treffen der Präventionsräte findet am 26.09.2013 im Landratsamt statt.

Olrik Orzelski und Jürgen Moog