October 2014: Informationsaustausch der Präventionsräte des MTK –

Zum neunten Mal trafen sich am 09.10.2014 Vertreter der Präventionsräte des Landkreises und der Kommunen sowie der vier Polizeistationen Eschborn, Flörsheim, Hofheim und Kelkheim im Landratsamt des Main-Taunus-Kreises.

Foto 1: v.l. sitzend: Bürgermeisterin Liederbach Eva Söllner, Erster Beigeordneter Kriftel Franz Jirasek, Harald Rademacher und Stefanie Geis (beide OA Hochheim), Referentin Kelkheim Christine Michel, Katya Hengen (OA Kelkheim), Kreisbeigeordnete Ingrid Hasse, Kreisbeigeordneter Johannes Baron, hintere Reihe v.l.: Valentina Horn (OA Hofheim), Erster Stadtrat Hofheim Wolfgang Exner, Werner Schaffhauser (OA Hattersheim), Leiter Polizeistation Kelkheim Manfred Braun, Sozialreferent Liederbach Walter Löhr, Stadtrat Eppstein Jürgen Heine, Frank Walz (OA Sulzbach), Stellvertr. Leiter Polizeistation Hofheim Jörg Schmidt, Geschäftsführer Präventionsrat Peter Nicolay, Stellvertr. Leiter Polizeistation Eschborn Uwe Schneider, Schutzmann vor Ort Christian Schneider, Jürgen Draschner (OA Eschborn), Referent Eschborn Philipp Herbold, Leiter Polizeistation Flörsheim Siegfried Ambros, Polizeidirektor Jürgen Moog

Der Geschäftsführer des Präventionsrates MTK, Peter Nicolay, begrüßte neben den Vertretern der Präventionsräte die Kreisbeigeordneten Ingrid Hasse und Johannes Baron.

Vorstellung des Schutzmannes vor Ort (SvO) für den Main-Taunus-Kreis

Der bei der Polizeidirektion Main-Taunus angesiedelte SvO ist im Rahmen eines auf ein Jahr befristeten Pilotprojektes für den gesamten Landkreis zuständig.

Foto 2: Schutzmann vor Ort Christian Schneider

Polizeioberkommissar Christian Schneider, der zuletzt als stellvertretender Dienstgruppenleiter auf der Polizeistation Kelkheim tätig war, stellte seine berufliche Vita und seine künftigen Aufgaben als SvO vor:Kontaktpflege mit Kommunen, Ordnungsämtern, Schulen, Gewerbetreibenden, Anwohnern und bes.

Zielgruppen (Jugendliche, Senioren)

  • Teilnahme an Arbeitskreisen, Runden Tischen, Projekten
  • Aufbau, Weiterführung und Weiterentwicklung von Netzwerken
  • Durchführung von Bürgersprechstunden
  • Übergreifende Kontrollen/Maßnahmen mit dem Jugendkoordinator, Freiwilligen Polizeidienst und
    den örtl. Polizeistationen / den Ordnungsämtern
  • Unterstützung bei lagebildorientierten Präventionsaufgaben
  • Opfernachbetreuung

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt in der Prävention und kann sich unmittelbar auf einen kleinräumigen Bereich innerhalb einer Kommune beziehen, den er über einen bestimmten Zeitraum intensiv betreut.

Aktuelles Kriminalitätslagebild mit Maßnahmen, Wirkungen und Erfolgsfaktoren

Polizeidirektor Jürgen Moog stellte anhand grafischer Darstellungen das aktuelle Kriminalitätslagebild für den Kreis mit Folgerungen für die Kriminalprävention dar. Die mit Beginn der Weihnachtszeit 2013 festgestellten erheblichen Fallzahlenanstiege bei den Einbrüchen in Wohnungen und gewerbliche Räume hielten bis März an und bewegen sich seitdem im Normalbereich. Dagegen sind die Fallzahlen des schweren Diebstahls in/aus Pkw weiterhin deutlich erhöht, trotz der Festnahme zweier Tätergruppierungen und des Rückzugs von zwei weiteren litauischen Banden.

Für eine erfolgreiche Vorbeugung und Bekämpfung der Einbrüche in Wohnungen und gewerbliche Räume haben sich im Main-Taunus-Kreis, neben der polizeilichen Ermittlungstätigkeit, folgende Maßnahmen bewährt und sollen auch in der kommenden dunklen Jahreszeit durchgeführt werden:

  • Einbindung der Öffentlichkeit, insbesondere der Bürger als Hinweisgeber und auch der Beschäftigten
    im öffentlichen Raum [z.B. Taxi- und Busfahrer, Zeitungsausträger etc.)
  • Kriminalprävention durch
    • Prüfen von Wohnhäusern auf Einbruchsgelegenheiten
    • Polizeiliche Beratung
      Projekt „Vorsicht, aufmerksame Nachbarn“
    • Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention in allen Kommunen des MTK
  • Fortführung der Optimierung von operativen Ermittlungsmaßnahmen wie Information und
    Kommunikation sowie der Tatortarbeit (insbesondere durch Einrichtung der Tatortgruppe bei der Polizeidirektion Main-Taunus)
    während der dunklen Jahreszeit ab 01.10.2014].

Statt der nunmehr seit 5 Jahren zu Beginn der dunklen Jahreszeit durchgeführten Großveranstaltungen in Bürgerhäusern, Rathäusern pp. werden in diesem Jahr Informationsstände zur Wohnungseinbruchsprävention auf Wochenmärkten und Festen betrieben – mit großem Erfolg. (Siehe auch Rubrik Veranstaltungen auf der Homepage).

Enkeltrick und andere Straftaten zum Nachteil älterer Menschen

Im letzten Jahr und auch zum Jahresbeginn wurde Deutschland und gerade das Rhein-Main-Gebiet verstärkt mit dem „Enkeltrick“ überzogen. Von 2012 auf 2013 stiegen die Fallzahlen im MTK von 20 auf 57 Fälle an. In 2014 kam es bereits zu 68 Fällen. Die Sensibilisierungsmaßnahmen greifen weitgehend, so dass der Enkeltrick meist im Versuch stecken bleibt. In 2012 kam es im MTK zu vier vollendeten Delikten, in 2013 waren es zwei vollendete Enkeltrickfälle ( 23.03.13 in Hattersheim mit 20.000 € Schaden und am 04.10.13 in Eschborn mit 12.000 € Schaden) und in 2014 lediglich ein Fall (Bad Soden mit 48.000 E Schaden).

Gegen den Enkeltrick hat die Polizei folgende Präventionsstrategie entwickelt:

1. Sensibilisierung der potentiellen Opfer durch unmittelbare Ansprache, aber auch durch die Medien
(Printmedien, Funk und TV); z.B. Änderung der Telefonbucheinträge hinsichtlich der
Vornamen (nur noch Anfangsbuchstabe)
2. Einbeziehung des sozialen Nahbereiches bei Sensibilisierungs- und Schutzmaßnahmen
3. Sensibilisierung der Banken (Einflussnahme auf Betroffene bei entsprechender Geldabhebung,
Verständigung Polizei, Netzwerkbildung, …)
4. Einbeziehung der Taxifahrer (Sensibilisierung bei Transporten von älteren Kunden zwecks
Abhebung hoher Summen auf der Fahrt zur Bank und zurück)

Herr Moog warb für das Projekt „Seniorenberatung gegen Trickdiebstahl und Trickbetrug“, welches von allen vier Polizeistationen im MTK angeboten wird. Das Projekt ist interaktiv und deshalb besonders wirksam.

Faktoren für eine erfolgreiche Präventionsarbeit

Herr Moog stellte die Erfolgsfaktoren der Arbeit insbesondere in den Präventionsräten als ein Ergebnis seines Projektes zur Optimierung der Kriminalitätsbekämpfung im Main-Taunus-Kreis vor.

Basis für den Erfolg ist die Überzeugung vom Sinn und Nutzen der Kriminalprävention. Sodann muss es ein gemeinsames Anliegen aller Beteiligten sein (Lebensqualität, Prävention, Kriminalprävention). Durch die Erhebung und Nutzung von sicherheitsrelevanten Daten entsteht Transparenz, Problemdruck und somit die Möglichkeit die notwendigen Maßnahmen mit entsprechender Priorisierung zu planen und durchzuführen.

Ein weiterer wichtiger Erfolgsfaktor ist die vielfältige Vernetzung und zwar ressortübergreifend mit entsprechendem Info-Austausch und konstruktivem, vertrauensvollem Zusammenwirken. Die Zusammenarbeit muss geprägt sein von gegenseitiger Wertschätzung, Anerkennung und der Vermeidung von Dominanz. Ganz wichtig ist schließlich, dass die Präventionsarbeit Chefsache ist.

Zielführend sind strukturierte Besprechungen (mit org. Ablauf, festem Turnus, Info-Austausch und Bürgerbeteiligung) mit Ergebnisorientierung und –kontrolle. Jede Sitzung der Präventionsräte muss konkrete Ergebnisse (Projekte) bringen, die über Mitteilungen an die Presse und auf der eigenen Homepage veröffentlicht werden (Aktive Öffentlichkeitsarbeit / Homepage).

Mitwirkung beim Deutschen Präventionstag in Frankfurt am Main

Geschäftsführer Peter Nicolay, Designer Dejan Pavlovic und Polizeidirektor Jürgen Moog werden den Präventionsrat MTK und die kommunalen Präventionsräte des Kreises beim Deutschen Präventionstag in Frankfurt am Main am 8. Und 9. Juni 2015 präsentieren. Der größte europäische Kongress für Kriminalprävention steht diesmal unter dem Schwerpunktthema „Prävention rechnet sich“.

Unfallgefahr vor Schulen und Kindergärten durch „Elterntaxis“

Das bundesweit bestehende Problem durch das gefährliche Anhalte- und Parkverhalten der Eltern betrifft im MTK nahezu alle Schulen und auch zahlreiche Kindergärten. Leider schlugen bisher alle Sensibilisierungsversuche bei den Eltern fehl. Dagegen wird das jüngste Projekt in Eppstein, bei dem ein „Elternlandeplatz“ eingerichtet wurde, sehr gut angenommen. Die kommunalen Präventionsräte wurden gebeten, ihre Projekte gegen das gefährliche Anhalte- und Parkverhalten vor Schulen und Kindergärten an den Präventionsrat MTK zu übersenden, um sie dort zusammenzustellen und als Handlungsoptionen einzustellen. Außerdem sollen Ortstermine unter Einbeziehung der Ordnungsämter und der Polizei mit den betroffenen Schulen durchgeführt werden.

Veranstaltung zu den Gefahren der modernen Medien

Der Präventionsrat MTK mit seinem Arbeitskreis Sicherheit an Schulen und der Verein „Bürger und Polizei – für mehr Sicherheit im MTK“ führen am 27.11.2014, 19:00 bis 21:00 Uhr im Plenarsaal des Landratsamtes in Hofheim eine Veranstaltung zu den Gefahren der modernen Medien durch. Zielgruppe des „Crashkurses zum digitalen Durchblick“ sind Eltern und Pädagogen.

Internetauftritte des Präventionsrates MTK und der kommunalen Präventionsräte

Die sehr intensiv genutzte Homepage des Präventionsrates wird zum Jahresende aus Gründen der besseren Handhabbarkeit und vor allem der Sicherheit komplett modifiziert.

Foto 3: Geschäftsführer Präventionsrat MTK Peter Nikolay

Mittlerweile haben fast alle Kommunen ihre Präventionsräte in ihre Homepage integriert. Herr Moog und Herr Nicolay warben für die ständige Aktualisierung der Präventionsarbeit und die Nutzung der Homepage für die Ankündigung von Präventionsprojekten und –veranstaltungen. Wichtig ist auch eine entsprechende Verlinkung untereinander und zu anderen Präventionsgremien.

I n f o r m a t i o n s a u s t a u s c h d e r P r ä v e n t i o n s r ä t e

Kurzdarstellung der aktuell im MTK betriebenen Präventionsprojekte

Herr Nckolay und Herr Moog gaben zunächst einen Überblick über die in der dunklen Jahreszeit sowie in der Fastnachtszeit durchzuführenden Präventionsprojekte. Einige Projekte wie die “Parkplatzverbreiterung mit Doppelmarkierung” werden in einigen Kommunen immer stärker ausgebaut und auch von anderen Kommunen übernommen.

Folie: Aktuelle Präventionsprojekte

Arbeitskreis Sicherheit an Schulen

Herr Moog informierte darüber, dass die Schuleinbrüche weiter zurückgegangen sind, weil die bauliche und technische Einbruchsprävention an Schulen Wirkung zeigt. Mittlerweile sind 48 Schulen mit dem Farbleitsystem ausgestattet. Polizei, Rettungsdienste und Feuerwehr führten zunächst getrennt entsprechende „Aufsuchübungen“ unter Nutzung des Farbleitsystems durch, um ihre Interventionszeiten zu verkürzen. In den zurückliegenden Sommerferien fand in Hochheim eine gemeinsame Übung statt, mit der das Zusammenwirken im Amokfall geübt wurde.

Aktion des Netzwerks gegen häusliche Gewalt

Kreisbeigeordnete Ingrid Hasse wies auf den jährlich stattfindenden „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt von Frauen“ am 25.11.2014 hin und bat um Beteiligung der örtlichen Frauenbeauftragten. In diesem Jahr werden Tragetaschen mit dem Motto „Stopp Gewalt gegen Frauen“ verteilt.

Foto 4: v.l. Katya Hengen, OA Kelkheim, und Kreisbeigeordnete Ingrid Hasse

Frau Hasse bedankte sich ausdrücklich für die finanzielle Unterstützung durch den Präventionsrat MTK zur Umsetzung dieses Vorhabens.

Aufnahme, Unterbringung und Behandlung von Asylanten

Kreisbeigeordneter Johannes Baron berichtete von deutlich gestiegenen Zuweisungen von Asylbewerbern für den MTK, die in 2015 weiter steigen werden. Bei überraschenden Zuwächsen könnte es zu erheblichen Problemen kommen.

Foto 5: Kreisbeigeordneter Johannes Baron

Herr Baron fragte nach, ob polizeiliche Erkenntnisse zur Auswirkung der Asylproblematik auf die Kriminalitätsentwicklung vorliegen. Hier gab und gibt es keine Erkenntnisse oder gar negative Prognosen bei der Polizei. Herr Moog bot die Mitwirkung der Polizei bei etwaigen Arbeitskreisen und Runden Tischen zur Asylproblematik an.

Kelkheim

Frau Michel berichtete über die weitere Umsetzung der “Parkflächenerweiterung mit Doppelmarkierung” in Kelkheim, die Beteiligung an der JUBIZU – Bildungs- und Ausbildungsmesse – am 07.11.2014 und den Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention am 29.10.2014 beim Wochenmarkt in der Stadtmitte. In Zusammenarbeit mit der Verkehrswacht Main-Taunus soll Verkehrsaufklärung für Senioren betrieben werden. Die “Seniorenberatungen zum Trickdiebstahl und Trickbetrug” werden im Bereich Kelkheim sehr gut angenommen.

Foto 6 -8: Referentin Christine Michel und der Leiter der Polizeistation Kelkheim Manfred Braun

Erster Polizeihauptkommissar Manfred Braun informierte über den störungsfreien Verlauf der Abiturfeier und des Oktoberfestes an der Eichendorffschule, bei denen jeweils nach dem Leitfaden – Sicherheit bei Großveranstaltungen vorgegangen wurde.

Hochheim

Frau Geis und Herr Rademacher teilten mit, dass das Projekt „Wie helfen Kindern“ mit Schuljahresbeginn wieder aufgenommen wurde und dass für den Hochheimer Markt die Präventionsprojekte “Chillout-Zelt”, “Main-Taunus-Scouts” und “Gemeinsame Jugendschutzkontrollen” eingesetzt werden sollen. Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention wird am 08.11.2014 auf dem Wochenmarkt in der Alten Malzfabrik durchgeführt.

Foto 9: v.l. Harald Rademacher und Stefanie Geis (beide OA Hochheim)

Kriftel

Herr Jirasek informierte über die Fortführung / Vertiefung der Netzwerkstrukturen hinsichtlich Mobile Beratung / Runder Tisch unter Mitwirkung des Zentrums für Jugendberatung und Suchthilfe.

Foto 10: Erster Beigeordneter Kriftel Franz Jirasek

Die diesjährigen Spiele im Park verliefen wieder absolut positiv. Außerdem informierte Herr Jirasek über die aus Sicht der Gemeinde „gelungene Eingliederung“ von 40 Personen in der dortigen Flüchtlingsunterkunft; dabei wurden insbesondere die Vereine eingebunden. Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention wird am 10.11.2014 auf dem Parkplatz des REWE-Marktes Kriftel betrieben.

Hofheim

Herr Exner berichtete über einen in Hofheim insgesamt „ruhig verlaufenen Sommer“ aus kommunaler Sicht und informierte über die Schwerpunktsetzung und Fortsetzung der begonnenen Bemühungen hinsichtlich der Zielgruppe der Senioren zum Trickdiebstahl und Trickbetrug sowie die für Februar 2015 geplante Umsetzung des Projektes „Nachtwanderer“. Zum Jahresbeginn ist außerdem eine Veranstaltung zum Kinderschutz beabsichtigt unter Beteiligung des Bund Deutscher Kriminalbeamter (BdK).

Foto 11: Valentina Horn (OA Hofheim) und Erster Stadtrat Hofheim Wolfgang Exner

Während des Gallusmarktes vom 17. bis 21.10.2014 werden wieder “gemeinsame Jugendschutzkontrollen” von Ordnungsamt und Polizei durchgeführt. Am 15.11.2014 findet im Chinoncenter die Information der Hofheimer Bürger zur Wohnungseinbruchsprävention statt.

Hattersheim

Herr Schaffhauser freute sich über den ruhigen Verlauf des diesjährigen Fastnachtsumzuges unter Beteiligung der “Main-Taunus-Scouts” sowie die positiven Erfahrungen mit dem “Chill-Out-Zelt” beim Fischerfest in Eddersheim. Außerdem informierte er über das Projekt „Geheimsache Igel“, ein Präventionsprojekt in Form eines Theaterstückes zur Gewalt gegen und unter Kindern mit dem Schwerpunkt sexualisierte Gewalt, an KITA’s und Grundschulen. In den Ortsteilen Hattersheim und Okriftel wurden zwei Seminare zur “Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl” durchgeführt.

Foto 12: OA-Leiter Hattersheim Werner Schaffhauser

Natürlich sind wieder das Prüfen von Wohnhäusern in Verbindung mit dem Projekt Vorsicht, aufmerksame Nachbarn mit Beginn der dunklen Jahreszeit geplant. Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention wird am 21.11.2014 beim Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Hattersheim betrieben.

Schwalbach

Herr Barth informierte über die beabsichtigte Beteiligung am Jugendtag „Ein langer Nachmittag auf dem Marktplatz“ unter dem Motto „Ich kann was“, ein Projekt zur Verständnisförderung, um „nicht rumzuhängen“. Auch in Schwalbach wurde ein Projekt gegen Elterntaxis durchgeführt, bei dem bauliche Veränderungen zur Gefahrenminimierung an relevanten Stellen vorgenommen und temporär die Ordnungspolizisten verstärkt eingebunden wurden. Er berichtete ferner über die bisherigen positiven Erfahrungen im Zusammenhang dem „Garten-Projekt“, einem Gartengrundstück außerhalb der Wohngebiete, welches durch Jugendliche gepachtet, selbst verwaltet und –gestaltet wird. Derzeit sei ein gewisser, jedoch unproblematischer, „Konkurrenzkampf“ spürbar. Das Projekt “Parkplatzverbreiterung mit Doppelmarkierung” wird fortgeführt, ebenso wie die Maßnahmen zur Wohnungseinbruchsprävention. Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention am 19.09.2014 beim Wochenmarkt auf dem Marktplatz in Schwalbach wurde außerordentlich gut angenommen.

Foto 13: v.l. Sozialreferent Liederbach Walter Löhr und OA-Leiter Schwalbach Alexander Barth

Liederbach

Auch in Liederbach war es im Jahresverlauf „ruhig“; insofern wird dies als ein Zeichen gedeutet, dass eingeleitete Präventionsmaßnahmen greifen. Herr Löhr informierte über die Fortführung der Maßnahmen zur Alkoholprävention sowie zum Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention am 11.10.2014 beim Wochenmarkt in der Eichkopfallee. Erste Überlegungen für einen Du und Ich Tag in Anlehnung an das Kelkheimer Präventionsprojekt wurden getroffen. Außerdem berichtete Herr Löhr über das Problem der fortwährenden starken Vermüllung am Jugendpavillon. Dies soll in Zusammenwirken mit der Polizeistation Kelkheim angegangen werden.

Sulzbach

Herr Walz berichtete über den positiven Verlauf der Auftaktveranstaltung für die “LEON-Hilfe-Insel” und die schlechte Resonanz beim Projekt – “Walking Bus” – und die beabsichtigte Neuauflage im Frühjahr 2015.

Foto 14: v.l. Sozialreferent Liederbach Walter Löhr und OA-Leiter Sulzbach Frank Walz

Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention am 30.09.2014 beim Wochenmarkt in der Kirchstraße hatte eine hervorragende Resonanz.

Eppstein

Die neue mobile Sozialarbeiterin hat sich mittlerweile in Eppstein eingearbeitet. Herr Heine berichtete darüber hinaus zu Überlegungen/Planungen zur “Einrichtung eines Seniorentrimmpfades” und über Probleme durch illegale Müllablagerungen, die offensichtlich durch reisende osteuropäische Sperrmüllsammler verursacht werden. Hier bieten bewährte Modelle aus Kelkheim Lösungen an.

Foto 15: Stadtrat Eppstein Jürgen Heine

Der Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention wird am 07.11.2014 beim Wochenmarkt in der Burgstraße in Eppstein betrieben.

Eschborn

Herr Draschner und Herr Herbold berichteten über den stark frequentierten Info-Stand zur Wohnungseinbruchsprävention im Rahmen des Wochenmarktes am 15.10.2014 vor dem Rathaus. Eine Veranstaltung für Senioren zur Internetsicherheit ist in Planung. Außerdem soll die Homepage der Stadt Eschborn insgesamt überarbeitet werden – natürlich auch den Präventionsrat betreffend. Leider besteht auch im Bereich der Jugendhütte am Montgeronplatz die Problematik der Vermüllung.

Foto 16: v.l. Stellvertr. Leiter Polizeistation Eschborn Uwe Schneider, OA-Leiter Eschborn Jürgen Draschner, Referent Eschborn Philipp Herbold

Da es leider nicht möglich war, einen freiwilligen Kreisverkehr zur Vermeidung von gefährlichen Situationen beim Bringen und Holen von Schülern zur Hartmutschule in Eschborn einzurichten, sollen nun andere Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung eingeleitet werden.

Flörsheim

Polizeihauptkommissar Siegfried Ambros stellte kursorisch den Planungsstand der beabsichtigten Jugend-Präventionsmaßnahmen beim diesjährigen Hochheimer Markt vor.

Foto 17: Leiter Polizeistation Flörsheim Siegfried Ambros, Stellvertr. Leiter Polizeistation Hofheim Jörg Schmidt

Ein Sicherheitskonzept gemäß Leitfaden – Sicherheit bei Großveranstaltungen ist in Arbeit. Die “Seniorenberatung über Trickbetrug und Trickdiebstahl” wird fortgeführt und intensiviert.

Freiwilliger Polizeidienst

Mit der Zielsetzung Präsenz zeigen, Beobachten und Melden hat der Freiwillige Polizeidienst eine absolut präventive Ausrichtung. Im Main-Taunus-Kreis sind von 31 vorhandenen Stellen nur neun besetzt. Deshalb soll in Abstimmung von Polizeidirektion Main-Taunus, Landkreis und Kommunen erneut für dieses Ehrenamt in Uniform geworben werden.

Foto 18: Polizeihauptkommissar Olrik Orzelski

Nächste Sitzung der Präventionsräte

Das nächste Treffen der Präventionsräte findet am 05.02.2015 im Landratsamt statt.

Olrik Orzelski und Jürgen Moog